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Sächsische Akademie der Künste


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Die Sächsische Akademie der Künste vereinigt namhafte Künstler und Kunsttheoretiker aus dem In- und Ausland. Sie fördert mit den fünf Klassen Baukunst, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film, Literatur und Sprachpflege sowie Musik den Austausch unter den Künstlern, das Nachdenken über die Perspektiven von Kunst und Kultur im sächsischen Kulturraum und pflegt den kulturellen Brückenschlag zu den mittel- und osteuropäischen Ländern. Sie spricht aus eigenständiger Verantwortung und entfaltet öffentliche Wirksamkeit.

Die 1996 als Einrichtung des Freistaates Sachsen gegründete Sächsische Akademie der Künste ist die jüngste der auf Länderbasis bestehenden Akademien der Künste in Deutschland. In der politischen Umbruchzeit nach 1989/90 regten Künstler und Kunsttheoretiker, unter ihnen der Publizist und Essayist Friedrich Dieckmann, der Bildhauer Wieland Förster, der Musikvirtuose Ludwig Güttler, der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und der Kunsthistoriker Werner Schmidt, die Schaffung einer Akademie der Künste an, um die „Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft“ zu vertreten, die Überlieferungen des sächsischen Kulturraums zu pflegen und die Öffentlichkeit mit dem Werk der Mitglieder und mit aktuellen künstlerischen Entwicklungen des In- und Auslandes bekannt zu machen.

Die Sächsische Akademie der Künste folgt in ihrer Tätigkeit den beiden Leitgedanken, die mit ihrer Entstehung verbunden waren. In der territorialen Mitte zwischen ihren Schwester-Akademien in Berlin und München gelegen, ist es ihre Aufgabe, den geistigen und künstlerischen Reichtum des mitteldeutschen Kulturraums zu verlebendigen und sich zugleich den neuen Aufgaben zu stellen, die mit dem demografischen, sozialen und kulturellen Wandel verbunden sind. Aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und aus der historischen Rolle Sachsens im mittel- und osteuropäischen Kulturraum ergibt sich für die Sächsische Akademie der Künste die Aufgabe, den Demokratisierung dieser Länder und den europäischen Einigungsprozess kulturell und künstlerisch zu begleiten.

Die Sächsische Akademie der Künste wird von einem Präsidenten und Vizepräsidenten geleitet (Präsident 1994-2002 Prof. Dr. h.c. Werner Schmidt, 2002-2008 Prof. Dr. Ingo Zimmermann, 2008-2011 Prof. Udo Zimmermann, 2011-2014 Prof. Dr. Peter Gülke). Im Juni 2014 wurde der Komponist und langjährige Rektor der Hochschule für Musik Dresden, Prof. Wilfried Krätzschmar, zum neuen Präsidenten gewählt. Seit Oktober 2015 hat Prof. Franz Martin Olbrisch das Amt des Vizepräsidenten inne. Als Sekretäre der fünf Klassen fungieren Prof. Olaf Lauströer (Baukunst), Wolfgang Schaller (Darstellende Kunst und Film), N.N. (Bildende Kunst), György Dalos (Literatur und Sprachpflege) und Annette Schlünz (Musik). Der Sächsischen Akademie der Künste gehören 168 Mitglieder an.

Sitz der Akademie war von 1996 bis 2013 das nach Plänen von Zacharias Longuelune im 18. Jahrhundert errichtete Blockhaus, die ursprüngliche Neustädter Wache an der Augustusbrücke. Ein touristischer Magnet sind die Gärten des Blockhauses und des benachbarten Japanischen Palais mit dem Canaletto-Blick auf die Silhouette der Altstadt. Seit Januar 2014 befindet sich die Akademie an ihrem Interimsstandort am Palaisplatz 3.

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