Paul-Heinz Dittrich
Geboren am 4. Dezember 1930 in Gornsdorf (Erzgebirge) - 1951-56 Studium an der Hochschule für Musik Leipzig - 1958-60 Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR bei Wagner-Regény - 1960-76 Lehrer an der Hochschule für Musik Berlin - 1972 Preis für Komposition Künstlerhaus Boswil (Schweiz) - 1975 Ehrenpreis beim 6. Kompositionswettbewerb der Italienischen Gesellschaft für Neue Musik, Kompositionspreis beim 23. Internationalen Wettbewerb in Triest - ab 1976 freischaffend als Komponist tätig - 1978 Professor für Komposition - 1978 Hanns-Eisler-Preis Berlin - 1980 Gastprofessur am Arnold-Schoenberg-Institut Los Angeles - 1981-87 scholar in residence der Rockefeller-Foundation in Bellagio (Italien) - 1983 Mitglied der Akademie der Künste der DDR - 1988 Nationalpreis - 1988-89 Gastprofessur an der Hochschule für Musik Köln - 1990 Preis der Berliner Musikkritik - 1990 Gastprofessur an der Samuel Rubin Academy Tel Aviv und der Hebrew-University Jerusalem - 1991 Berufung an die Hochschule für Musik Berlin als Professor für Komposition - 1992 Gastprofessuren an der Universität Taegu (Süd-Korea), in Moskau und St. Petersburg - lebt in Zeuthen bei Berlin.
Kompositionen
1954 „Sonate für Violine und Klavier," UA Berlin - 1969 „Les fleurs de Baudelaire," UA Dresden - 1971 „Schlagzeilen," UA Boswil (Schweiz) - 1972 „Areae sonantes für Orchester", UA Donaueschingen - 1982 „Die Verwandlung nach Franz Kafka", UA Metz (Frankreich) - 1985 „Hymnischer Entwurf für Orchester", UA Dresden - 1989 Bühnenmusik zur „Braut von Messina" (Inszenierung Ruth Berghaus), UA Berlin - 1993/94 „Streichtrio", UA Berlin - 1995 „Der glücklose Engel" nach H. Müller, UA New York - 1998/99 „Zerbrochene Bilder" nach H. Müller, UA Rheinsberg, Bauhaus Dessau - 2002 „Konzert für Klarinette und Kammerensemble", UA Talheim.
Publikationen
Eigene Schriften: „Das Arrangierbjuch." Berlin 1967 - „Machwerk: 3 Lese- und Lautgedichte (1973/74)." Saarbrücken 2001 - „Nie vollendbare poetische Anstrengung. Texte zur Kusik." Herausgegeben von Stefan Fricke und Alexandra Raetzer. Saarbrücken 2003.
Andere Autoren: Frank Schneider: „Momentaufnahme." Leipzig 1979 - Ursula Stürzbecher: „Komponisten in der DDR." Hildesheim 1979 - „Traditionsverständnis und Avantgardismus in der Neuen Musik." Wissenschaftliche Beiträge der Friedrich-Schiller-Universität Jena 1981 - Eberhardt Klemm: „Komponieren zur Zeit." Leipzig 1988 - Margarita Keworkian-Dittrich: „Positionen. Poesie und Klangsinn." Berlin 1994 - Werner Danneberg: „Musik in der Schule. Nicht für’n Appel und‘ Ei." Potsdam 1995 - Jörns Peter Hiekel: „Jeder nach seiner Fasson. Die Leuchtkraft der Sprache." Saarbrücken 1997 - Margarita Keworkian-Dittrich: „Jeder nach seiner Fasson. III. Streichquartett von Paul-Heinz Dittrich." Saarbrücken 1997 - Gerhard Müller: „13. Musikbiennale Berlin. Am Anfang war das Wort." Berlin 1999 - Ulrich Dibelius und Frank Schneider: „Neue Musik im geteilten Deutschland." Bd. 2/3/4, Berlin 1999 - Stefan Fricke, Paul-Heinz Dittrich (Hg.): „Paul-Heinz Dittrich." 2001.
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