Wieland Förster
Geboren am 12. Februar 1930 in Dresden · 1944 Lehre als Technischer Zeichner · 1946 Verurteilung durch den sowjetischen NKWD wegen angeblichen Waffenbesitzes zu zehn Jahren Zwangsarbeit im Speziallager Bautzen · 1950 Haftentlassung, danach Arbeit als Technischer Zeichner · 1953–58 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden · 1959–61 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Deutschen Akademie der Künste in Berlin · seit 1961 freischaffend tätig · 1966 Willi-Lammert-Preis der Deutschen Akademie der Künste · 1968-1973 Ausstellungs- und Publikationsverbote · 1974 Mitglied der Akademie der Künste der DDR · 1974 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR · 1978 einer der Vizepräsidenten für Meisterschülerfragen der Akademie der Künste der DDR · 1985 Ernennung zum Professor · 1991 Austritt aus der Berliner Akademie der Künste aus Protest gegen versäumte öffentliche und wahrheitsgetreue Aufarbeitung ihrer Geschichte · Mitglied des P.E.N. · 1996 Kunstpreis der Stadt Dresden · 2000 Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland · lebt in der Nähe von Oranienburg.
Persönliche Ausstellungen
1964 Kunstkabinett am Institut für Lehrerweiterbildung Berlin, Staatliche Galerie Moritzburg Halle · 1967 Staatliches Museum Schwerin · 1973 Kulturhistorisches Museum Magdeburg · 1974 Zentralinstitut für Astrophysik Potsdam · 1975 Schloß Mosigkau · 1977 Galerie Junge Kunst Frankfurt/O. · 1980 Nationalgalerie. Staatliche Museen zu Berlin · 1982 Kunsthalle Södertälje (Schweden) · 1985 Centre Culturel de la R.D.A. Paris · 1986 Biennale Venedig · 1988 Stadtmuseum Weimar · 1990 Studio der Nationalgalerie. Staatliche Museen zu Berlin, Bawag Fondation Wien · 1991 Städtisches Museum Lindau/Bodensee · 1993 Torhausgalerie Braunschweig · 1994 Deutsche Bank Berlin · 1995 Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg · 1996 Kunstverein Speyer · 1998 Skulpturensammlung Staatliche Kunstsammlungen Dresden · 1999 Staatliche Galerie Moritzburg Halle · 2000 Alexanderkirche Marbach, Marienkirche Franfurt/O. · 2001 Galerie Ludwig Lange Berlin, Galerie Profil Weimar · 2002 Kloster Neuzelle (mit Renate Brömme), Galerie Hintersdorf Berlin (mit Gerda Lepke) · 2003 Kurt-Tucholsky-Gedenkstätte Rheinsberg · 2004 Sächsische Akademie der Künste Dresden · 2005 Georg-Kolbe-Haus Berlin.
Publikationen
Eigene Schriften: Begegnungen. Tagebuch einer Reise in Tunesien. Berlin 1974 · Rügenlandschaft. Hommage à Caspar David Friedrich. Berlin 1974 · Die versiegelte Tür. Prosa, Berlin 1982 · Sieben Tage in Kuks. Berlin 1983 · Einblicke. Aufzeichnungen und Gespräche, Berlin 1983 · Labyrinth. Arbeitstagebuch 1973–1984. Berlin 1984 · Die Ungleichen. In der Nacht die Verhöre. München 1990 · Grenzgänge. Berlin 1995 · Die Phantasie ist die Wirklichkeit. Gesammelte Reisetagebücher. Rostock 2000 · Im Atelier abgefragt. Deutscher Kunstverlag 2005 · Der Andere – Briefe an Alena. Berlin 2009.
Andere Autoren und Kataloge: Heiner Protzmann: Wieland Förster. Plastik. Zeichnung. Dresden 1998 (darin umfangreiche Bibliographie der Schriften und Kataloge).
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