Henry W. Meyer
Geboren 1923 in Dresden - seit 1929 Studium der Violine u.a. bei Josef Lederer und Jan Dahmen - 1930-33 Beginn von Konzertaktivitäten - als Neunjähriger Auftritt mit den Dresdner Philharmonikern - seit 1934 Auftritte beschränkt auf den jüdischen Kulturbund und private Konzerte - 1936-38 Studium in Prag u.a. bei Willi Schweder - 1938 Rückkehr nach Dresden wegen des "Anschlusses" - seit 1939 in Berlin lebend, Engagement beim Jüdischen Kulturbundorchester - 1940 zum Arbeitseinsatz in Berlin verpflichtet - seit 1942 in Dresden, Arbeitseinsatz bei Zeiss Ikon - 1943 Deportation nach Auschwitz - Januar 1945 Evakuierung in das Außenlager Ohrdruf des KZ Buchenwald - 10. April 1945 Befreieung - 1945-48 Wiederaufnahme der musikalischen Studien in Paris - 1948 Übersiedlung nach New York - zweiter Violinist des 1946 gegründeten "LaSalle Quartetts" - 1949 Quartet in Residence am Colerado College - 1953-88 Quartet in Residence am College Conservatory of Music der University of Cincinnati (Ohio) - 1988 Auflösung des LaSalle-Quartetts - 1990 nach Pensionierung am College weiter als Professor tätig - zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland - "Grand Prix du Disque" und zahlreiche internationale Preise - gestorben am 18. Dezember 2006 in Cincinnati.
Einspielungen
Gesamteinspielung der Streichquartette der Neuen Wiener Schule (Schönberg, Berg, Webern), der Streichquartette Ludwig van Beethovens - Einspielungen der Kompositionen von Hans Erich Apostel, John Cage, Witold Lutoslawski, György Ligeti, Luigi Nono, Alexander Zemlinsky u.a.
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