Christian Kaden
Geboren am 16. November 1946 in Dohna (bei Dresden) · 1965-69 Studium der Musikwissenschaft und Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin · 1972 Promotion · 1972-73 Dramaturg am Landestheater Halle · 1973-93 Aufbau des Faches Musiksoziologie in Forschung und Lehre an der Humboldt-Universität · 1983 Habilitation · seit 1986 Dozent für Musiksoziologie · seit 1993 Professor für Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Schwerpunkt Musiksoziologie und Sozialgeschichte der Musik · Gastdozenturen und Gastprofessuren unter anderem in Havanna, Lissabon, Graz, Heidelberg, Chicago, Hongkong, Seoul, Wien und Beijing · 1994-2001 Sprecher der Fachgruppe für Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung · seit 2007 Mitanträger des Graduiertenkollegs "Schriftbildlichkeit" an der FU Berlin · lebt in Berlin.
Publikationen
Hirtensignale. Musikalische Syntax und kommunikative Praxis. Leipzig 1977 · Musiksoziologie. Berlin/Wilhelmshaven 1984 · Des Lebens wilder Kreis. Musik im Zivilisationsprozeß. Kassel 1993 · Das Unerhörte und das Unhörbare. Was Musik ist, was Musik sein kann. Kassel und Stuttgart 2004 · als Herausgeber: B. Bartók: Musiksprachen. Aufsätze und Vorträge, Leipzig 1972 · E. M. von Hornbostel: Tonart und Ethos. Aufsätze zur Musikethnologie und Musikpsychologie. Leipzig 1986 (mit E. Stockmann) · Professionalismus in der Musik. Essen 1999 (mit V. Kalisch) · Von delectatio bis entertainment. Das Phänomen der Unterhaltung in der Musik. Essen 2000 (mit V. Kalisch) · Musik und Urbanität. Essen 2002 (mit V. Kalisch) · Soziale Horizonte von Musik. Ein kommentiertes Lesebuch zur Musiksoziologie. Bisher 16 Bd. (mit K. Mackensen).
Christian Kaden
|