Gottfried KiesowGeboren am 7. August 1931 in Altgennin (Kreis Landsberg/Warthe) · Schulzeit in Osterburg/Altmark · 1950 Übersiedlung nach Westdeutschland aus politischen Gründen · Abitur in West-Berlin · 1951–56 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen · 1956–59 Mitarbeit in der niedersächsischen Denkmalpflege · 1959–61 Forschungsauftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Deutschen Kunstgeschichtlichen Institut in Florenz · 1961–66 Bezirkskonservator in den Verwaltungsbezirken Hannover und Braunschweig · 1966 Landeskonservator in Hessen · 1990–96 Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Hessen · ab 1970 Lehraufträge an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Frankfurt/M. · 1975 Honorarprofessor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M. · 1985 Gründungsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz · seit 1994 deren Vorstandsvorsitzender · 1991 Mitbegründer des Fortbildungszentrums für Handwerk und Denkmalpflege in Görlitz · 1991 Vorsitzender der Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz“ beim Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, dann beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen · 1995 Ehrenbürger der Stadt Görlitz · 1998 Ehrenbürger der Stadt Quedlinburg · 2000 Großes Bundesverdienstkreuz · 2001 Kulturpreis des Landes Hessen · lebt in Wiesbaden.
Publikationen
„Ostfriesische Kunstgeschichte“, Bd. 4 der Reihe „Ostfriesland im Schutze des Deiches.“ Pewsum 1969 · „Einführung in die Denkmalpflege.“ 3. Auflage Darmstadt 1995 · „Romanik in Hessen.“ Stuttgart 1984, 2. Auflage 1998 · „Gotik in Hessen.“ Stuttgart 1988 · Handbuch „Naturwerkstein in der Denkmalpflege.“ Ulm 1987 · „Kulturgeschichte sehen lernen.“ Band 1 Bonn 1997 · „Gesamtkunstwerk – Die Stadt.“ Bonn 1999 · „Baukunst in Hessen – von der Romanik zur Moderne.“ Stuttgart 2000 · „Wege zur Backsteingotik.“ CD-Rom. Bonn 2000 · „Kulturgeschichte sehen lernen.“ Band 2 Bonn 2001 · „Gebrannte Größe – Bauten der Macht.“ Katalog, mit Beatrice Busjan. Wismar 2002.
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