Ryszard Krynicki
Geboren am 28. Juni 1943 im Lager Wimberg (Österreich), in das seine Eltern zur Zwangsarbeit deportiert waren - nach 1945 Kindheit in Tornow - 1961-66 Studium der Polonistik in Poznan - 1965-68 Redakteur der Kulturzeitschrift "Nurt" in Poznan - 1971 Redakteur der Zeitschrift "Student" in Krakau - protestierte mit anderen Autoren der „Generation 68" gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und des Danziger Werftarbeiterstreiks 1970 - 1975 Unabhängiger Preis der Poeten des polnischen P.E.N. - 1976-80 Publikationsverbot - Veröffentlichungen im Samisdat und in Westeuropa - 1977-81 Redakteur der unabhängigen Literaturzeitschrift "Zapis" - 1981 Redakteur der Zeitung "Solidarnósc" in Poznan - 1982-89 Herausgeber und Redakteur beim "Observator" - 1989 Stipendium der Robert Bosch-Stiftung, Aufenthalt im Deutschen Polen-Institut Darmstadt - 1992 und 1993 DAAD-Stipendiat in Berlin - führt mit seiner Frau den "a5"-Verlag, Verleger u.a. der polnischen Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska - 2000 Friedrich-Gundolf-Preis für Vermittlung deutscher Kultur im Ausland - lebt seit 1998 in Krakau (Polen)
Publikationen
"Der Jagdtrieb, der Fluchttrieb." 1968 - "Geburtsurkunde." 1969 - "Der Sammelorganismus." 1975 - "Unser Leben wächst." 1978 - "Nicht viel mehr." 1981 - "Wenn in irgendeinem Land." 1983 - "Nicht viel mehr und andere Gedichte." 1984 - "Unabhängig von Nichtigkeit." 1989. In deutscher Übersetzung liegen vor: "Wunde der Wahrheit. Gedichte." Herausgegeben und übertragen von Karl Dedecius. 1991 - "Um niemanden zu verletzen. Gedichte aus Notizbüchern." Neu-Isenburg 1991 - "Stein aus der neuen Welt. Gedichte" Hamburg 2000.
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