Peter Kulka
Geboren am 20. Juli 1937 in Dresden · 1954 Abschluß der Maurerlehre · 1954-58 Ingenieurstudium an den Bauschulen Görlitz und Gotha · 1959-64 Architekturstudium bei Selmanagic an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee · ab 1969 freier Architekt · 1970-79 Partner der Architektengemeinschaft Herzog, Köpke, Kulka, Siepmann und Töpper · 1979 eigenes Büro in Köln 1979 · 1986-92 Professor für Konstruktives Entwerfen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen · 1991 eigenes Büro in Dresden · 1994 Architekturpreis des Neuen Sächsischen Kunstvereins für das Sportstadion Chemnitz 2002 · 1995 Auszeichnung Deutscher Architekturpreis für den Bau des Sächsischen Landtages · 1996 Verleihung der Heinrich-Tessenow-Medaille · 1998 Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau · 2003 Anerkennung zum Deutschen Architekturpreis · Mitglied der Akademie der Künste Berlin · 2004 Architekturpreis Nordrhein-Westfalen des BDA für das "Haus der Stille" in Meschede · 2005 Stiftungspreis der Stiftung Bibel und Kultur · 2006 Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden · 2010 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste · lebt in Köln und Dresden.
Bauten
1970–76 Universität Bielefeld (mit Köpke, Töpper, Herzog, Siepmann) · 1984-87 Neugestaltung und Erweiterung der Benediktinerabtei Königsmünster Meschede · 1991-97 Sächsischer Landtag, Dresden · 1991-97 Neubauten der Siemens AG Düsseldorf · 1994-98 Multifunktionale Halle für Sport und Kultur in Meiningen · 1994-98 Wohnbebauung Hollerborn/Kleinfeldchen Wiesbaden · 1994-98 Fakultätsgebäude der Wirtschaftswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg · 1994-99 Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig · 1997 Umbau des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln im EL-DE-Haus · 1996-99 Gartenbaumuseum Erfurt · 2000-02 Umbau des Universitätshochhauses Leipzig und Neubau des MDR-Konzertsaals · 2001 Wohnanlage in Wiesbaden · 1998-2001 mit Konstantin Pilcher "Haus der Stille". Kloster auf Zeit in Meschede · 2004 Schulungszentrum der Robert-Bosch-Stiftung Stuttgart · 2002-04 Umbau des Hygiene-Museums Dresden · seit 2004 Wiederaufbau Ostflügel des Dresdner Residenzschlosses · November 2006 Verleihung der Ehrendokturwürde der TU Dresden.
Ausstellungen
2002 Peter Kulka - Poesie elementar. Galerie Aedes West Berlin · 2005-06 Peter Kulka, Personalausstellung. Deutsches Architektur Museum
Publikationen
Eigene Schriften: Baukonzept und Detail. Benediktinerabtei Königsmünster und Kath. Kirche St. Marien in Hamm. In: Arch+ Nr. 87/1986 · Stadion Chemnitz 2002. In: Arch+ Nr. 131/1996 · Transparenz oder Masse. AIT Skript 2. AIT Diskurs Intelligente Architektur 1997 · Sächsischer Landtag. In: Architekturjahrbuch. Deutsches Architekturmuseum. Frankfurt 1993 · Sächsischer Landtag. In: Bauwelt Nr. 3/1994 · Sächsischer Landtag. In: CENTRUM. Jahrbuch für Architektur und Stadt 1994. Andere Autoren: Wolfgang Pehnt: Ampilamento del monastereo benedettino Königsmünster, Meschede. In: Domus Nr. 703/1989 · Anna Meseure: Sportstadion Chemnitz 2002. In: DAM Architekturjahrbuch 1996 · Werner Strodthoff: Peter Kulka. Bauten und Projekte. Köln 1996 · Peter Rumpf: Parlamento della Sassonia, Dresden. In: Domus 3/1988 · Gerd Kähler: Portrait Prof. Peter Kulka. In: archis 11/1998 - Wolfgang Pehnt, Peter Walser: Peter Kulka, Bosch-Haus Heidehof, Stuttgart. Stuttgart 2005.
www.peterkulka.de
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