Erich Loest
Geboren am 24. Februar 1926 in Mittweida (Sachsen) - Abitur - 1944-45 Soldat - 1947-50 Volontär und Redakteur der Leipziger Volkszeitung - seit 1950 freischaffender Schriftsteller - 1955-56 Studium am Literaturinstitut Leipzig - 1957 Verhaftung wegen „konterrevolutionärer Gruppenbildung" und Verurteilung zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus - 1964 Entlassung - Veröffentlichungen von Abenteuer- und Krimi-nalromanen unter Pseudonymen - 1979 Austritt aus dem Schriftstellerverband der DDR - 1981 Übersiedlung nach Westdeutschland - 1981 Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster - 1984-86 Zweiter Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) - 1984 Marburger Literaturpreis - 1984 Jacob-Kaiser-Preis - 1989 Gründung des Linden-Verlags Künzelsau - 1991 Freiheitspreis des Bundes freier Berufe - 1992 Karl-Hermann-Flach-Preis - 1992 und 1996 Ehrenbürger von Mittweida und Leipzig - 1994-1997 Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) - 1996 Ehrendoktorwürde des Sidney-College (USA) - Mitglied des P.E.N. - lebt in Leipzig.
Publikationen
„Jungen, die übrig blieben." Roman. Leipzig 1950 - „Ich war Dr. Ley." Roman (unter Ps. Waldemar Naß) Berlin 1966 - „Der elfte Mann." Roman. Halle und Leipzig 1969 - „Schattenboxen." Berlin 1973 - „Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene." Halle und Leipzig 1978 - „Durch die Erde ein Riß. Ein Lebenslauf." Hamburg 1981 - „Völkerschlachtdenkmal." Roman. Hamburg 1984 - „Zwiebelmuster." Roman. Hamburg 1985 - „Froschkonzert." Roman. München und Hamburg 1987 - „Fallhöhe." Roman. Künzelsau 1989 - „Bauchschüsse. Zehn Erzählungen." Leipzig 1990 - „Der Zorn des Schafes." Leipzig 1990 - "Katerfrühstück." Roman. Leipzig 1992 - „Nikolaikirche." Roman. Leipzig 1995 - „Als wir in den Westen kamen. Gedanken eines literarischen Grenzgängers." Leipzig 1997 - „Gute Genossen. Erzählung, naturtrüb." Leipzig 1999 - „Das Reichsgericht. Roman." Leipzig 2002- „Der Vierte Zensor. Der Roman 'Es geht seinen Gang' und die Dunkelmänner." Stuttgart und Leipzig 2003 - Sommergewitter." Roman. Göttingen 2005.
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