Gottfried Semper Architekturpreis - Pressestimmen Sächsische Zeitung 17. Juni 2009
Semper-Preis 2009 für den Architekten Günter Pfeifer
Der Gottfried Semper Architekturpreis geht in diesem Jahr an Günter Pfeifer, einen 66-jährigen Architekten aus Freiburg. Pfeifer entwirft Wohnhäuser, Kirchen, Institute und Industriegebäude.
Es sind Niedrigenergiehäuser, die dank ihrer ausgeklügelten Raumstruktur weder aufwendige Haustechnik noch künstliche Wärmedämmstoffe brauchen. Pfeifer ist Spezialist für Luft- und Wärmekreisläufe und galt schon als konsequenter Verfechter des ökologischen Bauens, als das noch nicht modern war. Der Preis würdigt seit 2007 herausragende deutsche Architekten. Bei der Auswahl spielen städtebauliche Einbindung, Landschaftsbezug sowie klima-, ressourcen- und flächenschonendes Bauen eine Rolle. Er wird von der Sächsischen Akademie der Künste und der Landesstiftung für Natur und Umwelt am 23.Oktober verliehen. Die 25000 Euro Preisgeld stiftet das Unternehmen Vattenfall. (SZ/bg)
Die Welt 17. Juni 2009
Semper Architekturpreis für Günter Pfeifer
Der Freiburger Architekt Günter Pfeifer erhält den mit 25 000 Euro dotierten Gottfried Semper Architekturpreis. Das teilte die Sächsische Akademie der Künste in Dresden mit. Die Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen beim umweltverträglichen Bauen. Sie wird nach 2007 zum zweiten Mal von der Akademie und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt vergeben. Stifter ist das Energieunternehmen Vattenfall Europe Mining & Generation. Der Preis wird am 23. Oktober auf Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden verliehen. dpa
Bild Dresden, 17. Juni 2009
Semper-Architekturpreis an Schwaben [sic.] verliehen
Dresden - Ein großer Name, ein großer Preis. Gestern verlieh die Sächsische Akademie der Künste zum 2. Mal den Gottfried-Semper-Architekturpreis - an Prof. Günter Pfeifer (66).
Der Architekt aus Baden- Württemberg gilt als Wegbereiter der Energiesparhäuser. Dafür setzt er besonders wärmedämmende Baumaterialien ein, wie z.B. schwere Mauerstein- und Betonwände, massive 15-20 cm starke Holzbauteile oder riesige Glasflächen als Sonnenwärmespeichercher. Außerdem wurde die Schönheit seiner Bauwerke gelobt.
Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von dem Energieunternehmen Vattenfall gesponsert. Die Preisverleihung findet am 23. Oktober auf Schloss Wackerbarth statt.
Der Architekt. Zeitschrift des Bundes Deutscher Architekten BDA. Heft 4/2009
Dresden: Gottfried-Semper-Preis für Günter Pfeifer
Alle zwei Jahre vergibt die Sächsische Akademie der Künste mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und Vattenfall Europe Mining & Generation den mit 25.000 Euro dotierten Gottfried-Semper-Architekturpreis. Gewürdigt wird jeweils eine deutsche Architektenpersönlichkeit, die sich in besonderem Maße mit „Architekturqualität, der städtebaulichen Einbindung, des Landschaftsbezugs sowie des klima-, ressourcen- und flächenschonenden Bauens" hervorgetan hat.
In diesem Jahr erhält den Preis der Freiburger Architekt und Darmstädter Architekturprofessor Günter Pfeifer. In der Begründung heißt es: „Günter Pfeifer ist ein Pionier des ökologischen Bauens und ein international geachteter Architekt. 1943 geboren, gehört Günter Pfeifer zu jenen Architekten, die aus der Energie- und Ökologiekrise nicht nur technisch-physikalische Lösungen, sondern eine Architektur eigener Wesensart entwickelt haben, die beispielgebend Ästhetik, praktische Nutzungen, Technik und Ökologie zu verbinden versteht. Pfeifer vermag es, Sonnenlicht, Erdenergie und die Eigenschaften des Baumaterials auf einzigartige Weise ökologisch wie künstlerisch einzusetzen. Pfeifers Werk umfasst eine Vielzahl von Wohnbauten, öffentlichen Bauten, Kirchengebäuden und gewerblichen Anlagen, die zu Modellen ökologischen Bauens in Deutschland wurden."
Baunetz 17. Juni 2009
Semper-Architekturpreis für Günter Pfeifer Alternativen Entwurfsstrategien zum solaren Bauen
Die Sächsische Akademie der Künste (SAK) und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) verleihen dem Freiburger Architekten Günter Pfeifer den mit 25.000 Euro dotierten Gottfried-Semper-Architekturpreis. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird, würdigt herausragende Leistungen beim umweltverträglichen Bauen.
Pfeifer, seit 1992 Professor für Entwerfen und Wohnungsbau an der TU Darmstadt, befasst sich mit alternativen Entwurfsstrategien zum solaren Bauen. Wie die LaNU mitteilt, wird Pfeifer geehrt, da er ein Pionier des ökologischen Bauens sei. Er gehöre zu jenen Architekten, die aus der Energie- und Ökologiekrise nicht nur technisch-physikalische Lösungen, sondern eine Architektur eigener Wesensart entwickelt habe, die beispielgebend Ästhetik, praktische Nutzungen, Technik und Ökologie zu verbinden verstehe.
Pfeifers Werk umfasst eine Vielzahl von Wohnbauten, öffentlichen Bauten, Kirchengebäuden und gewerblichen Anlagen, die zu Modellen ökologischen Bauens in Deutschland wurden.
Informationsdienst Wissenschaft 18. Juni 2009
Auszeichnung für Pionier des ökologischen Bauens - Gottfried-Semper-Preis für Prof. Günter Pfeifer
Jörg Feuck
Prof. Günter Pfeifer vom Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt erhält den Gottfried-Semper-Architekturpreis der Sächsischen Akademie der Künste und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt.
In einer Mitteilung des Kuratoriums des Gottfried-Semper-Architekturpreises heißt es: "Günter Pfeifer ist ein Pionier des ökologischen Bauens und ein international geachteter Architekt. 1943 geboren, gehört Günter Pfeifer zu jenen Architekten, die aus der Energie- und Ökologiekrise nicht nur technisch-physikalische Lösungen, sondern eine Architektur eigener Wesensart entwickelt haben, die beispielgebend Ästhetik, praktische Nutzungen, Technik und Ökologie zu verbinden versteht. Pfeifer vermag es, Sonnenlicht, Erdenergie und die Eigenschaften des Baumaterials auf einzigartige Weise ökologisch wie künstlerisch einzusetzen. Pfeifers Werk umfasst eine Vielzahl von Wohnbauten, öffentlichen Bauten, Kirchengebäuden und gewerblichen Anlagen, die zu Modellen ökologischen Bauens in Deutschland wurden".
Mit dem Gottfried-Semper-Architekturpreis sollen "Architekturpersönlichkeiten gewürdigt werden, die sich mit ihrem Werk insbesondere auf den Gebieten der Architekturqualität, der städtebaulichen Einbindung, des Landschaftsbezugs sowie des Klima, Ressourcen und Flächen schonenden Bauens auszeichnen". Der Preis wird seit 2007 im Turnus von zwei Jahren vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Der Semper-Preis wird Prof. Pfeifer am 23. Oktober 2009 auf Schloss Wackerbarth in Radebeul verliehen.
Günter Pfeifer ist seit 1975 als frei schaffender Architekt in Lörrach und Freiburg tätig. Er lehrt und forscht als Professor seit 1992 an der Technischen Universität Darmstadt am Fachbereich Architektur. Während seiner Arbeit als entwerfender und bauender Architekt entwickelte er kontinuierlich experimentelle Gebäudetypen, die durch die strukturelle Beschaffenheit und den Einsatz einfacher passiver Strategien natürlich energieeffizient und ökologisch sind. Die kontinuierliche System-Optimierung führte zu energetisch hocheffizienten Gebäuden.
Am Fachbereich Architektur spezialisierte sich Günter Pfeifer auf die Analyse traditioneller Haustypen und deren Transformationsstrategien in die aktuelle Architektursprache. Aus dem daraus resultierenden Gebiet der energetischen Systemanalyse von Haustypen ergibt sich das weiterführende Forschungsfeld der 'low-tech-Energieeffizienz in Folge struktureller Prinzipien'.
Gottfried Semper (1803-1879) war einer der bedeutendsten Architekten Europas und bahnte den Weg aus dem Historismus des 19. Jahrhunderts in die Moderne. Als genialer Entwerfer von Theatergebäuden und monumentalen Museen, als ein in allen Baugattungen erfahrener Baumeister und als umfassend gebildeter Theoretiker hat er die Architekturgeschichte geprägt. Basis seines Lebenswerks ist die Tätigkeit in Dresden ab 1834. Zu seinen bedeutendsten Bauten dort gehören die Oper und die Synagoge.
Badische Zeitung 3. Juli 2009
Das Büro war immer Labor
Die Sächsische Akademie der Künste und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt haben den Architekten Günter Pfeifer mit dem Gottfried-Semper-Architekturpreis ausgezeichnet. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis würdigt Pfeifer als einen "Pionier des ökologischen Bauens". Pfeifer, der mit dem Kollegen Christoph Kuhn in Freiburg ein Architekturbüro unterhält und Professor an der TU Darmstadt ist, sprach mit Volker Bauermeister über seine Arbeit.
BZ: Herr Pfeifer, was ist für Sie umweltverträgliches, ökologisches Bauen?
Günter Pfeifer: Seitdem ich an der Universität bin, hat mich beschäftigt, dass wir eigentlich etwas Widersinniges machen: Dass wir uns gegen die solare Energie – den "kosmischen Herd", wie Peter Sloterdijk sagt – abdichten, abdämmen. Da kann etwas nicht stimmen. Deshalb habe ich schon früh mit Energiegärten gearbeitet. Wenn man die richtig ins Haus integriert, bekommt man tatsächlich eine ganze Menge Energie geliefert. Das haben wir auch rechnerisch ermittelt. Und dann Häuser gebaut, in denen die Energiegärten so platziert sind, dass sich möglichst viele Räume daran angliedern.
BZ: Energiegarten – das ist, was früher einmal Wintergarten hieß?
Pfeifer: Wir nennen das – es ist ein gebräuchlicher Begriff – Energiegarten. Wichtig ist, dass man die damit gewonnene Solarenergie einspeichert. Das kann man mit Wänden, die aus Beton sind oder aus massivem Holz. Daraus haben wir über Jahre eine eigene Strategie entwickelt. Es wurde möglich, Häuser zu bauen, die vollkommen ohne Dämmung auskommen. Wir haben das Büro immer als Labor verstanden.
BZ: Sie probieren doch auch neue Materialien aus.
Pfeifer: Wir haben viel mit Holz gearbeitet, das man zur Masse binden, zusammenkleben oder -nageln kann. Dann haben wir mit verschiedenen Gläsern operiert und festgestellt, dass man mit Polycarbonatplatten arbeiten kann. Ein Wohnhaus in Müllheim funktioniert tatsächlich nur über Thermik. Die Außenhülle ist aus Polycarbonatplatten, die vier Zentimeter stark sind. Damit entsteht eine Luftschicht, die zusammen mit den Speichermassen thermisch konditioniert wird. Auch das Dach ist massiv Holz, es speichert die Wärme ein und gibt sie zeitversetzt ab. Wir bauen in Rheinfelden gerade eine Bibliothek mit Leichtbetonwänden, davor sind nur Polycarbonatplatten installiert – und das reicht. Damit haben wir eine sogenannte dynamische Dämmung. Der springende Punkt ist: Wir suchen überall Lösungen, die keine große Technik verlangen. Entscheidend ist das richtige Verhältnis von Hüllfläche, Speichermasse und Thermodynamik. Ich habe die Vision, dass wir, wenn wir richtig planen: den Solareintrag sammeln, verteilen, in Speichermassen integrieren, Gebäude bauen können, die energieautark sind.
BZ: Bedeutet das einen Verzicht auf Ästhetik, auf Baukunst? Oder entwickelt sich da eine neue Ästhetik des Bauens?
Pfeifer: Es entwickelt sich daraus eine neue Ästhetik. Wir brauchen zum Beispiel viel größere Raumvolumen, damit wir Energie sammeln können. Wir müssen die Hüllfläche um ein Vielfaches vergrößern: damit wir klimaaktive Fassaden erhalten – wie die Bäume, die ihre Oberfläche im Blattwerk vergrößern. Jedes Element, das der Sonne ausgesetzt ist, kann Energie sammeln. Das wird die Architektur nachhaltig verändern.
BZ: Der Semper-Preis stellt ja eine schöne Anerkennung für Ihre Arbeit dar. Aber wie steht es denn eigentlich mit der Resonanz? Wird Ihnen das Interesse entgegengebracht, das Sie sich wünschen? Oder sehen Sie sich doch eher als Rufer in der Wüste?
Pfeifer: Ich glaube, dass dieser Preis hilft, unsere Ideen stärker ins Bewusstsein zu bringen. Wir gelten doch bislang ein wenig als Außenseiter. Manchmal werde ich als Pionier bezeichnet. Aber Pioniere hat man ja immer auch belächelt. Doch stoßen wir keineswegs nur auf ungläubiges Staunen. Eine Baugesellschaft in Wiesbaden will jetzt vier Experimentalhäuser mit uns bauen. In Solingen bauen wir ein großes Wohnungsbauprojekt. Man muss Bauherren sensibilisieren für diesen anderen Weg. Man muss Vertrauen aufbauen, dass diese Dinge funktionieren. Wir brauchen allerdings dazu auch die mutigen Bauherren. Ich werde demnächst 66, aber ich habe das Empfinden: Wir fangen erst an.
BZ: Nennen Sie doch noch ein gebautes Beispiel, an dem sich hier in der Region Ihr Konzept studieren lässt.
Pfeifer: Hier in Freiburg das Institut für Umweltmedizin. Das ist das erste Laborgebäude, das mit einem passiven Lüftungssystem zur Erwärmung und Kühlung auskommt (Bürozone). In der Fachwelt ein beachteter Bau, der über Thermik, Luftkollektoren und Energiegärten funktioniert. Und das eben wollen wir: Häuser ohne große technische Unterstützung. Die Idealvorstellung ist, dass die Leute in ihren Häusern, so wie früher, ein Bewusstsein fürs Klima entwickeln und dann nur wenige Elemente selbst bedienen müssen. Wie man sich mit der Kleidung entsprechend auf das Klima einstellt, so muss man eigentlich auch mit dem Haus umgehen.
MDR 23. Oktober 2009
Preisverleihung Architekt Günter Pfeifer erhält Semper-Preis
Der diesjährige Gottfried-Semper-Architekturpreis ist am Freitag in Radebeul auf Schloss Wackerbarth an Günter Pfeifer verliehen worden. Wie die Sächsische Akademie der Künste mitteilte, wird damit Pfeifers Engagement für nachhaltiges Bauen gewürdigt. Der Freiburger Architekt und Darmstädter Architekturprofessor verstehe es, "Sonnenlicht, Erdenenergie und die Eigenschaften des Baumaterials ökologisch wie künstlerisch einzusetzen", so die Akademie. Pfeifers Werk umfasst Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und Kirchen. Der Architekt, Jahrgang 1943, gilt als Pionier des ökologischen Bauens.
Preis wird alle zwei Jahre vergeben
Der Preis wird alle zwei Jahre von der Sächsischen Akademie der Künste, der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt sowie Vattenfall als Stifter vergeben. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und wird an deutsche Architekten verliehen. Arbeiten des Architekten Pfeifer werden in Radebeul auf Schloss Wackerbarth sowie anschließend im Dresdner Blockhaus und den Vattenfall-Firmensitzen Cottbus, Berlin sowie Hamburg in einer Wanderausstellung gezeigt.
Dresdner Neueste Nachrichten 27.Oktober 2009
Semper Architekturpreis Pionier des ökologischen Bauens
Der Gottfried Semper Architekturpreis 2009 ist am Wochenende an den Freiburger Architekten und Darmstädter Architekturprofessor Günter Pfeifer verliehen worden. Unter den Gästen der Feierstunde auf dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul befanden sich Vertreter regionaler und überregionaler Architektenverbände, Rektoren und Vertreter der Hochschulen und Vertreter der Staatsregierung.
Die Auszeichnung, die zum zweiten Mal von der Sächsischen Akademie der Künste und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt verliehen wurde und herausragende Leistungen der Baukultur und räumlichen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Verträglichkeit würdigt, ist mit 25.000 Euro dotiert und wird durch das Energieunternehmen Vattenfall Europe Mining & Generation gestiftet.
Günter Pfeifer, 1943 in Schopfheim geboren, hat bereits in jungen Jahren für Architekten wie Tadeo Ando, Frank Gehry, Zaha Hadid und Alvaro Siza gearbeitet. Von Beginn an bewegt ihn die Frage, wie Architektur und Städtebau unter den Bedingungen radikal verminderten materiellen Wohlstands und einer radikal veränderten Energiesituation aussehen müssen. So gehört Pfeifer zu jenen Architekten, die aus der Energie- und Ökologiekrise nicht nur technisch-physikalische Lösungen, sondern eine Architektur eigener Wesensart entwickelt haben, die beispielgebend Ästhetik, praktische Nutzungen, Technik und Ökologie zu verbinden versteht. Pfeifers Werk umfasst eine Vielzahl von Wohn- und öffentlichen Bauten, Kirchengebäuden und gewerblichen Anlagen, die zu Modellen ökologischen Bauens in Deutschland wurden. Das OEuvre des international geachteten Architekten umfasst über 80 Bauten für private und öffentliche Auftraggeber, für die er bis heute insgesamt fast 60 Auszeichnungen erhielt – u.a. den Honor Award (American Institute of Architects). Architekturwettbewerben hat er sich immer gestellt, in über 160 Verfahren war er bislang sechzigmal erfolgreich, davon vierzehnmal mit dem ersten Preis.
1992 wurde Pfeifer als Professor für Entwerfen und Hochbaukonstruktion an die Technische Universität Darmstadt berufen. Zahlreiche Fachbücher – u.a. Der Neue Holzbau, Mauerwerksatlas, Sichtbeton, sowie Wohnungsbau-Typologie-Bände – sind seit 1997 in verschiedenen Verlagen erschienen.
Einen Einblick in sein umfangreiches und international geachtetes Werk soll eine Ausstellung gewähren, die im Februar 2010 in der Sächsischen Akademie der Künste im Blockhaus mit einer Vorlesung des Architekten eröffnet wird.
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