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PROGRAMM

Die Veranstaltungen der Sächsischen Akademie der Künste sind öffentlich; der Eintritt ist, wenn nicht anders angegeben, frei. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf Facebook.


2018_Herbstprogramm.pdf pdf - Datei


Ausstellung in der Sächsischen Akademie der Künste


Aufbruch und Protest.
1968 in Prag, Berlin, Leipzig und Dresden

Sächsische Akademie der Künste
Palaisplatz 3/Ecke Königstraße, 01097 Dresden
Ausstellung geöffnet Mo-Fr 9-14 Uhr und nach Vereinbarung. Verlängert bis 31. Januar 2019.

Das Jahr 1968 steht im Osten vor allem für das Ende der Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichen Antlitz". Die Ausstellung in den Räumen der Akademie offenbart die vielfältigen Proteste gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und zeigt schlaglichtartig Initiativen von Autoren und Künstlern für mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tschechien

Probuzení a Protest.
Praha, Berlín, Lipsko, Drá¾ïany 1968

Stadtmuseum Ústí nad Labem, Masarykova 1000/3
Ústí nad Labem

Am Mittwoch, den 14.November 2018 um 17 Uhr wird die tschechische Fassung der Ausstellung im Stadtmuseum in Ústí nad Labem eröffnet. Ausstellung bis 13. Januar 2019.





Montag, 19. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste
Bruch, Protest und Utopie
Theater als Abrechnung mit der gesellschaftlichen Situation

Im Gespräch:
Jörg Bochow, Chefdramaturg am Staatsschauspiel Dresden
Holk Freytag, Regisseur und Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
B.K. Tragelehn, Regisseur, Schriftsteller und Übersetzer Berlin
Miriam Tscholl, Leiterin der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden

Moderation:
Friedrich Dieckmann, Publizist Berlin

Auf welche sozialen Bewegungen reagiert das Theater heute? Was sind die großen Themen? Was wird heute auf dem Theater zum Skandal und warum? Hat das Theater heute die Kraft, Utopien zu entwerfen?
Ausgangspunkt der Diskussion ist die Bühnenrevolte um 1968, die in Ost und West eng mit großen Namen verbunden ist. Haben die Entwürfe von Adolf Dresen oder Benno Besson, Peter Stein oder Claus Peymann Einfluss auf heutige Theatermacher? Welche neuen Wege der Einwirkung des Theaters auf die Gesellschaft gibt es?




Sibylla Vrièiæ Hausmann, Foto: Poetenladen


Jörg Schieke, Foto:privat

Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Neue Lyrik von Sibylla Vrièiæ Hausmann und Jörg Schieke
Lesung und Buchvorstellung

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Grußwort der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Lesung und Gespräch:
Sibylla Vrièiæ Hausmann, Literaturwissenschaftlerin und Lyrikerin Leipzig
Jörg Schieke, Schriftsteller Leipzig
Jan Kuhlbrodt, Mitherausgeber der Reihe "Neue Lyrik"

Moderation:
Michael Hametner, Literaturredakteur Leipzig

In der Reihe Neue Lyrik werden Sibylla Vrièiæ Hausmann (*1979) und Jörg Schieke (*1965) mit ihren aktuellen Bänden vorgestellt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Poetenladen riefen die Reihe 2011 ins Leben. Jörg Schieke erhielt für seine Dichtung unter anderem den Brentano-Preis und legt mit "Antiphonia" ein kunstvolles Langgedicht vor. Sibylla Vrièiæ Hausmann präsentiert mit ihrem Band "3 FALTER" ihr Debüt, das mehrfach ausgezeichnet wurde.

In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen



Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Vortrag Jörg Springer Berlin/Weimar
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten

Einführung und Moderation:
Ivan Reimann, TU Dresden

Vor dem Hintergrund polarisierender Debatten zwischen Modernisierern und Bewahrern hatte Hermann Czech Anfang der 1970er Jahre die These aufgestellt: "Ein Umbau ist interessanter als ein Neubau - weil im Grunde alles Umbau ist". Die Frage nach dem Erhaltungswert der uns überlieferten Welt ist somit keine rein architektonische. Wenn Nachhaltigkeit im ursprünglichen Sinn eine Art des umsichtigen Wirtschaftens beschreibt, gewinnt die Frage nach dem Wert des Vorhandenen umfassende Bedeutung.

Der Architekt Jörg Springer, 1964 in Stuttgart geboren, ist zur Zeit unter anderem Mitglied des Gestaltungs- und Welterbebeirats der Hansestadt Lübeck. Er lehrte an der TU Darmstadt und ist seit 2014 ordentlicher Professor für Entwerfen und komplexe Gebäudelehre an der Bauhaus-Universität in Weimar

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.





Montag, 3. Dezember 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste,Palaisplatz 3
"Momentaufnahmen"
Diskussion in der Reihe "Mein 1968"

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Diskussion:
Peter Gülke, Musikwissenschaftler und Dirigent Weimar
Manos Tsangaris, Komponist, Dresden/Köln

Moderation:
Jörn-Peter Hiekel, Musikwissenschaftler Dresden

Komponisten und Musikwissenschaftler reflektieren, was die 1968er Jahre für ihre Arbeit bedeuten, selbst wenn sie nicht aus der Perspektive des Zeitzeugen sprechen. Was wirkt von den Entwicklungen der Neuen Musik um 1968 bis heute nach, was irritiert? Gibt es eibe politische Musik?



Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
Vortrag Franz Erhard Walther
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten


Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Franz Erhard Walther, 1939 in Fulda geboren, gilt als eine der Schlüsselfiguren der Gegenwartskunst, die mit ihren Arbeiten den Kunstbegriff seit den 1960er Jahren um den Aspekt der expliziten Beteiligung des Rezipienten maßgeblich erweitert haben. Auf der Biennale di Venezia 2017 wurde er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.



Montag, 10. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Aktsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Brühlsche Terrasse 1, 01067 Dresden
Original oder nicht original. Ist das hier die Frage? Ein Grundproblem der Kunstgeschichte

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Vortrag:
Wolfgang Holler, Kunsthistoriker, Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Nichts wird in der Kunstgeschichte offenbar höher bewertet als das Original. Es verspricht Authentizität und Originalität. Das Original vermittelt in besonderer Weise die Intentionen seines Schöpfers; und es verbinden sich mit ihm Begriffe wie Authentizität und Originalität. Es setzt Maßstabe, wird bewundert, ausgestellt und zu bisweilen astronomischen Preisen gehandelt. Im besten Falle ist das Original einzigartig und zugleich ein auratisches Meisterwerk. Das Original schreibt zweifellos Kunstgeschichte, nicht die Kopie und noch weniger die Fälschung. Doch, was ist ein Original? Was, wenn ein Maler drei Fassungen desselben Sujets gemalt hat? Sind alle drei Originale oder gibt es nur ein Original und zwei Repliken. Was, wenn der Künstler sich selbst kopiert, ein Original gar von anderen kopiert wird. Was, wenn die Kopie Ausgangspunkt für ein neues Original ist? Und sind Fälschungen immer Kopien oder kann man manchmal von einer originalen Fälschung genauso sprechen wir von einem gefälschten Original? Wird so vielleicht auch Kunstgeschichte geschrieben? Solchen Fragen an Beispielen von der Renaissance bis zur Appropriation Art nachzugehen, ist Gegenstand des kunstwissenschaftlichen Vortrages.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste und dem Fachbereich Kunstgeschichte des Instituts für Musik- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden




Kreuzwegarkade Altenmarkt im Pongau 2017, Foto: Nadia Jabli, Altenmarkt

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Vortrag Matthias Mulitzer
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten


Einführung und Moderation:
Thomas Will, TU Dresden

Der Architekt Matthias Mulitzer, 1960 in Goldegg/Österreich geboren, ist vor allem für seinen Klosterbau „Maria im Paradies“ in St. Veit/Pongau bekannt geworden. Seine Studien zum Sakral- und Klosterbau führten zu weiteren Aufträgen, wie der Planung eines Eremitenklosters, das seit 2000 an den Ausläufern der Anden in Venezuela entsteht.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.



Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
Vortrag Johannes Robbrecht
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweite
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Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Der Architekt Johannes Robbrecht, geboren 1977, ist seit 2012 einer der Partner des Büros, das 1975 von Hilde Daem und Paul Robbrecht in Gent gegründet wurde und sich durch seine enge Beziehung zu den bildenden Künsten auszeichnet. Es gilt als Wegbereiter der flämischen Baukultur und erfährt zunehmend internationale Aufmerksamkeit.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.

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