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SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3 / Ecke Königsstraße, 01097 Dresden

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Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen öffentlich; der Eintritt ist frei. Bilder und weiterführende Informationen finden Sie auch auf Facebook.





Rede des Praesidenten zum Festakt.pdf pdf - Datei
Die Sächsische Akademie der Künste begeht 2016 ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Anlass, mit dem Motto "Wohin mit der Schönheit?" die Frage nach der Position der Kunst in der Gesellschaft mit aktuellem Nachdruck zu stellen: Außer auf die implizierten künstlerischen und kulturellen Diskussionsfelder zielt die Metapher zentral auf die gesellschaftspolitische Problematik: Was will und kann Kunst heute in unserem Gemeinwesen leisten, bewirken, einlösen und einfordern? Was macht Gesellschaft mit ihrer Kunst - das bedeutet: mit sich und mit ihrer Zukunft? Eine Ausstellung und das art festival mit einer Reihe von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate in der Städtischen Galerie Dresden und werden den Diskurs in die Öffentlichkeit tragen und Antworten suchen.

Prof. Wilfried Krätzschmar
Präsident der Sächsischen Akademie der Künste



CARLO WEBER: SKIZZEN UND ZEICHNUNGEN
AUSSTELLUNG

Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3


Olympiaanlagen München 1972. Nachnutzung im Winter. (c) Behnisch und Partner. Zeichnung Carlo Weber. Abb.: SAAI, KIT-Werkarchiv Behnisch und Partner.

Zeichnen als primäres materielles Verfahren, den gedanklichen Entwurfsprozess zur Darstellung zu bringen, war unverzichtbarer Bestandteil der Überlegungen des Architekten und Hochschullehrers Carlo Weber (1934-2014). Das Spektrum der Ausstellung, kuratiert von Catherine Rennert, Tochter Carlo Webers, reicht von Reiseskizzen aus den fünfziger Jahren, Ortsanalysen und Planideen bis zur großformatigen Darstellung von Bauprojekten, wie den Zeichnungen der Gesamtanlage der spektakulären Olympiabauten 1972 in München. Webers enge Verbindung zu Dresden zeigen auch seine Arbeiten zu den Projekten in der Stadt, dem Neubau der Mensa der Heeresoffiziersschule und der Sanierung des Lipsiusbaus, dem Ausstellungsbau an der Brühlschen Terrasse.
Carlo Weber (1934-2014) war einer der angesehensten Architekten in Deutschland. 1934 in Saarbrücken geboren, begann er 1953 das Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart und trat zusammen mit Fritz Auer 1966 in die Architektengemeinschaft Behnisch & Partner ein. 1980 gründeten Carlo Weber und Fritz Auer ein eigenes Büro mit Standorten in Stuttgart und München. Ab 1992 lehrte er als Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an der Technischen Universität Dresden.
Carlo Weber wurde 1996 in die neu gegründete Sächsische Akademie der Künste als Mitglied der Klasse Baukunst gewählt. Mit seiner Amtszeit als Sekretär der Klasse 1999 bis 2011 verbinden sich, unter anderem, Städtebautagungen in verschiedenen Nachbarländern und die enge Zusammenarbeit mit den anderen Akademien der Künste in Berlin, Hamburg und München.

Ausstellung Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 4.6.-7.10.2016, Mo-Fr, 9-15 Uhr und nach tel. Vereinbarung. Schließzeit vom 18.7. bis 22.7.2016.

Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., des Architekturmuseums der Technischen Universität München und des Büros Auer Weber und der Familie Weber.



OKTOBER

Programm September bis Dezember 2016.pdf pdf - Datei




"AUFBRUCH UND AUFTRAG"
PODIUMSGESPRÄCH ZUR GRÜNDUNG DER AKADEMIE
24. Oktober 2016, 19 Uhr

Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Podiumsgespräch mit Friedrich Dieckmann (Gründungsmitglied), Benedikt Dyrlich (ehem. MdL, SPD), Karl-Heinz Gerstenberg (ehem. MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Ludwig Güttler (Gründungsmitglied) und Ingo Zimmermann (Gründungsmitglied und Präsident der Sächsischen Akademie der Künste 2001-08)
Moderation: Peter Ufer, freier Journalist

In der Reihe der Veranstaltungen zum 20-jährigen Bestehen der Sächsischen Akademie der Künste wird sich diese Podiumsdiskussion mit den Intentionen zur Gründung der Akademie, mit den Absichten und Erwartungen im Hinblick auf die kulturelle Entwicklung im Freistaat, auch mit den möglichen Schlüssen zu Eingelöstem und Uneingelöstem, beschäftigen. Eingeladen sind Gründungsmitglieder und Politiker, die die Gründung der Akademie begleiteten.



NOVEMBER



WEITER SO?
PERSPEKTIVEN DER AKADEMIE
Montag, 7. November 2016, 19 Uhr

Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Podiumsgespräch mit Aline Fiedler, MdL, CDU; Claudia Maicher, MdL, Bündnis 90/Die Grünen; Franz Sodann, MdL, Die Linke; Holk Freytag, Mitglied der Akademie, ehem. Intendant des Staatsschauspiels Dresden und Uwe Gaul, Staatsekretär für Wissenschaft und Kunst
Moderation: Peter Ufer, freier Journalist Dresden

Welche Rolle, welche Verantwortung werden Kunst und Kultur in der Gesellschaft künftig übernehmen? Welche Aufgaben werden sich daraus für die Tätigkeit der Sächsischen Akademie der Künste ergeben? Wie wird sich das Wirken der Akademie im Verbund mit anderen Institutionen angesichts gemeinsamer Verantwortung für das Gemeinwesen gestalten?
Diese perspektivischen Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, die den Zyklus der Veranstaltungen zum 20-jährigen Bestehen der Sächsischen Akademie der Künste beschließt:



BEGEGNUNGEN
VORTRAGSREIHE BAU|KUNST / SPANNWEITEN

ab 9. November 2016
Technische Universität Dresden/ Hochschule für Bildende Künste Dresden
Leitung: Thomas Will, Ivan Reimann (TU Dresden), Olaf Lauströer (HfBK)

Vortragsreihe mit Ana Viader Soler (9.11.), Tony Cragg (23.11.), Rahul Mehrotra (11.1.2017), Louisa Hutton (18.1.2017), Annabelle Selldorf(25.1.2017).
Orte und Zeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Architektur war nie an kulturelle oder nationale Grenzen gebunden. In ihren klassischen Werken, die wir mit den Typologien und Baustilen aller Epochen verbinden, begegnen sich lokale und universelle Einflüsse. Dennoch identifizieren wir Bau- und Kunstwerke häufig mit regionalen, nationalen oder auch kontinentalen Kulturen. Der Transfer zwischen diesen Sphären geschieht und geschah immer durch den kollektiven Austausch über Grenzen hinweg, aber auch durch einzelne Künstler, die ihre Erfahrungen in andere Kulturräume mitnahmen – Gaetano Chiaveri nach St. Petersburg, Warschau und Dresden, Berthel Thorwaldsen nach Rom, Theophil Hansen nach Athen, Wassily Kandinsky nach München und Dessau, Bruno Taut nach Japan, Ludwig Mies van der Rohe und Walter Gropius in die USA, Zaha Hadid nach England – es gäbe noch viele weitere Beispiele. Die dabei entstehenden Blickwechsel, Reibungen und kreativen Impulse sind keine Frage der Globalisierung, die tendenziell Nivellierung bedeutet, sondern Resultate des individuellen Transfers persönlicher Erfahrungen und künstlerischer Haltungen. Mitunter zeigt sich auch, dass die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturkreisen marginaler sind, als vermutet.
Eingeladen sind Akteure, deren Schaffen und Biografie durch signifikante internationale und interkulturelle Erfahrungen bereichert ist und die über ihre Arbeit im Kontext dieser Begegnungen berichten.

Vortragstermine:

Mittwoch, 9.11.2016
TU Dresden, Andreas Schubert Bau, Hörsaal 120:
Ana Viader Soler, Berlin/Dresden

Mittwoch, 23.11.2016
Hochschule für Bildende Künste Dresden, Güntzstraße 34, Großer Hörsaal:
Tony Cragg, GB/Wuppertal

Mittwoch, 11.1.2017
TU Dresden, Andreas Schubert Bau, Hörsaal 120:
Rahul Mehrotra, Mumbai/Cambridge

Mittwoch, 18.1.2017
TU Dresden, Andreas Schubert Bau, Hörsaal 120:
Louisa Hutton, Berlin

Mittwoch, 25.1.2017
TU Dresden, Andreas Schubert Bau, Hörsaal 120:
Annabelle Selldorf, New York


In Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Graphisoft Center Dresden.



AKADEMIESALON
"ALOIS NEBEL" MIT JAROSLAV RUDI© UND RALF KUKULA

Donnerstag, 10. November 2016, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung: Franz Martin Olbrisch, Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste
Film "Alois Nebel", Regie: Tomá¹ Luòák, Rotoskopie, 2011, 80 min
Anschließend Gespräch mit Jaroslav Rudi¹ und Ralf Kukula
Moderation: Sebastian Wolter, Voland & Quist

"Alois Nebel", die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Jaroslav Rudi¹ und "Jaromír 99" (Jaromír ©vejdík) erzählt die Geschichte des Fahrdienstleiters Alois Nebel, der Ende der 80er Jahre am Bahnhof in Bílý Potok arbeitet, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakisch-polnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung.
Wesentliche Teile des Films wurden im Studio von Balance Film in Dresden realisiert. Die tschechisch-deutsch-slowakische Koproduktion „Alois Nebel“ gewann zahlreiche Preise, u.a. den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Animated Feature Film 2012, den Grand Prix 2012 des Holland Animation Film Festival.

Veranstaltung im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage Dresden



AKADEMIESALON "MITTEN IN DRESDEN"
ZUR TEKTONIK EINER STADTLANDSCHAFT

Montag, 14. November 2016, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Podiumsgespräch mit Felicitas Loewe, Intendantin des Theaters Junge Generation,
und Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette Dresden
Moderation: Michael Bartsch, freier Journalist Dresden

Bekommt Dresden eine neue Mitte? Staatsoperette und Theater Junge Generation beziehen im Dezember 2016 ihre Standorte im ehemaligen Heizkraftwerk Mitte. Neben angemessenen Standards für Akteure und Publikum bedeutet dies vor allem auch einen neuen Akzent in der Dresdner Kulturlandschaft - mit Impulsen für das kulturelle Leben und die Infrastruktur der ganzen Stadt. Mit diesem Gewinn verbindet sich der Auftrag, die integrierenden Kräfte dieses neuen Ortes bestmöglich zu entfalten.



BEWEGTE LANDSCHAFT
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UNDINE GISEKE
GOTTFRIED SEMPER ARCHITEKTURPREIS 2015

Mittwoch, 23. November 2016, 17 Uhr
Hauptverwaltung Vattenfall Europe Mining &Generation
Vom-Stein-Straße 39, 03050 Cottbus

Begrüßung: Hartmut Zeiß, Vorstandsvorsitzender Vattenfall Europe Mining & Generation
Grußworte: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste; Bernd Dietmar Kammerschen, Stiftungsdirektor der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
Einführung: Clemens Deilmann, Mitglied der Findungskommission, LIÖR Dresden

Seit 2007 wird mit dem Gottfried Semper Architekturpreis die besondere städtebauliche Einbindung, sowie klima-, ressourcen- und flächenschonendes Bauen gewürdigt. Die Werkschau am Standort der Stifter des Preises dokumentiert den Ansatz einer innovativen Landschaftsplanung der Preisträgerin 2015 Undine Giseke,

"Undine Giseke gehört zu dem großräumig arbeitenden Landschaftsarchitekten, die ihre Arbeit als ‚Urban Design‘ im Dienste eines neuen Erdzeitalters, des Anthropozäns, begreift, in dem es den Gegensatz zwischen konzentrierter städtischer Kultur und unbegrenzter Natur nicht mehr gibt: Jede Intervention im Sinne eines großräumigen Eingriffs in die Stadtlandschaft muss beides sein: Ein Stück bereichernde Kultur und gleichzeitig ein Stück Natur-Intensivierung. Anstelle unbegrenzter, extensiver Expansion in die Fläche tritt eine Intensivierung von Stadt und Natur gleichermaßen." (Thomas Sieverts)

In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und Vattenfall Europe Mining & Generation.



DEZEMBER



AKADEMIESALON ELKE ERB UND ULRIKE FEIBIG
Montag, 12. Dezember 2016, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung mit den Lyrikerinnen Elke Erb und Ulrike Feibig
Moderation: Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt, Herausgeber der Reihe Neue Lyrik

In einer Doppelpremiere werden Elke Erb und Ulrike Feibig mit ihren aktuellen Bänden in der Reihe Neue Lyrik vorgestellt. Die Reihe, die von Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Poetenladen Verlag Leipzig 2011 gegründet wurde, gibt im Wechsel je ein lyrisches Debüt und Gedichte eines etablierten Lyrikers heraus. Die Lesung in der Sächsischen Akademie der Künste verkörpert zugleich das Prinzip der Reihe und gibt einen Einblick in die spannungsreiche Vielfalt heutiger Lyrik.

In ihrem neuen Band „Gedichte und Kommentare“ könne man, so schrieb die FAZ, Elke Erb bei der Arbeit zusehen. Für Ulrike Feibig, Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, erweist sich neben der Collage das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihren Debütband „Perlicke, perlacke, mein Herz schlägt“.

Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach (Eifel), siedelt 1949 nach Halle über. Nach ihrem Lehrerexamen war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig. Seit 1966 arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Übersetzerin. Elke Erb ist Mitglied der Sächsischen und der Berliner Akademie der Künste und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Erich-Fried-Preis.
Zu ihrem jüngst erschienenen Band in der Reihe Neue Lyrik schrieb die FAZ (Heinrich Detering): »Je länger man in diesem Band liest, je häufiger man vor- und zurückblättert, weil sich Querbeziehungen einstellen zwischen Motiven und Metaphern, desto klarer und geheimnisvoller zeigt sich nicht allein diese Dichtung, sondern erst recht die Welt, in der sie sich bewegt, die sie – und in der sie sich selbst – mit nicht nachlassender Hingabe und Aufmerksamkeit beobachtet.«

Elke Erb
Gedichte und Kommentare
Reihe Neue Lyrik – Band 10
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
200 S., Hardcover, € 16,80
ISBN 978-3-940691-72-9
poetenladen Verlag, 2016

Ulrike Feibig, 1984 in Magdeburg geboren, studierte Kunstvermittlung an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, bildende Kunst, Tanz/Performance durch. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. "perlicke perlacke, mein Herz schlägt" ist ihr Debütband.

Gedichte, Collagen, Wortzaubereien – all das trifft auf die Texte Ulrike Feibigs zu. Neben der Collagen erweist sich das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihre Arbeiten. Schon der Titel beschwört – im zauberwörtlichen Sinne – jenen Bereich herauf, in dem Worte nicht nur Bilder evozieren, sondern ganze Welten, faustische zumal, real werden lassen.

Ulrike Feibig
perlicke perlacke, mein Herz schlägt
Reihe Neue Lyrik – Band 11
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
96 S., Hardcover , € 16,80
ISBN 978-3-940691-76-7
poetenladen Verlag, 2016



JANUAR 2017



AKADEMIESALON MARION ACKERMANN
Montag, 16. Januar 2017, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3


Begrüßung: Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Podiumsgespräch mit Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Wolfgang Holler, Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören mit ihren 14 Museen, darunter die Gemäldegalerie Alter Meister und das Grüne Gewölbe, zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Trotz ihrer international bedeutenden Schätze verzeichnen sie einen Besucherrückgang. Nun wurde eine neue Generaldirektorin berufen, Marion Ackermann, bisher Direktorin der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, folgt am 1. November 2016 auf Hartwig Fischer. Mit welchen Vorstellungen tritt sie ihr Amt an, wo liegen für die künftige Generaldirektorin die vordringlichsten Aufgaben? Wie kann ein Museum eine größere internationale Ausstrahlung erhalten und zugleich als ein Ort der Besinnung und der Erkenntnis für ein breites Publikum interessant werden?

Marion Ackermann, 1965 in Göttingen geboren, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Göttingen, Kassel, Wien und München, sie promovierte über Kandinsky. Sie arbeitete zunächst im Münchner Lenbachhaus, wurde 2003 Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart und leitet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf seit 2009. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts; unter anderem kuratierte sie Ausstellungen zu Paula Modersohn-Becker, Rosemarie Trockel, Beuys, Kandinsky und Uecker.



SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3, 01097 Dresden
Tel.: 0351-810763-00, Fax: 0351-810763-09
E-Mail: info@sadk.de
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