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SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3 / Ecke Königsstraße, 01097 Dresden

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Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen öffentlich; der Eintritt ist frei. Bilder und weiterführende Informationen finden Sie auch auf Facebook. Aufnahmen von Veranstaltungen und deren Gästen können auf Facebook und anderen Medien veröffentlicht werden. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dieser Veröffentlichung einverstanden.


DEZEMBER 2016

ANNA VIADER SOLER
VORTRAGSREIHE BEGEGNUNGEN

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, Andreas Schubert Bau, Hörsaal 120

Einführung und Moderation:
Thomas Will, TU Dresden

Vortragsreihe Begegnungen 2016.pdf pdf - Datei
Die Architektin und Landschaftsarchitektin Anna Viader Soler, 1973 in Barcelona geboren und in Mallorca aufgewachsen, studierte Architektur in Barcelona und Berlin. Dort gründete 2004 das Büro Städtebau Architektur Landschaft. Forschung und Lehre an Universitäten in Deutschland und Spanien begleiten ihre Arbeit. 2010 kuratierte sie zusammen mit Donata Valentien die Ausstellung »Wiederkehr der Landschaft« der Akademie der Künste Berlin. 2013 war sie Stipendiatin an der Villa Massimo Rom. Seit dem Wintersemester 2016/17 ist Anna Viader Soler Professorin für Landschaftsarchitektur an der TU Dresden. In der Reihe "Begegnungen" hält sie ihre Antrittsvorlesung.

In Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Graphisoft Center Dresden.



AKADEMIESALON
ELKE ERB UND ULRIKE FEIBIG

Montag, 12. Dezember 2016, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

E I N L A D U N G zur Buchpremiere Elke Erb Ulrike Feibig 12.12.2016.pdf pdf - Datei

Begrüßung:
Wilfried Krätzschmar
Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung:
Elke Erb und Ulrike Feibig
Moderation:
Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt
Herausgeber der Reihe Neue Lyrik

In einer Doppelpremiere werden Elke Erb und Ulrike Feibig aus ihren aktuellen Bänden der Reihe Neue Lyrik lesen. Die erfolgreiche Lyrikreihe wurde von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2011 gegründet, die im Wechsel je ein lyrisches Debüt und Gedichte eines etablierten Lyrikers herausgibt (Poetenladen Verlag Leipzig). Die Lesung in der Sächsischen Akademie der Künste verkörpert das Prinzip der Reihe und gibt einen Einblick in die spannungsreiche Vielfalt heutiger Lyrik. Das Dichterinnenduo wird moderiert von den Autoren und Mitherausgebern der Reihe Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt.

In ihrem neuen Band „Gedichte und Kommentare“ könne man, so schrieb die FAZ, Elke Erb bei der Arbeit zusehen. Für Ulrike Feibig, Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, erweist sich neben der Collage das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihren Debütband „Perlicke, perlacke, mein Herz schlägt“.

Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach (Eifel), siedelt 1949 nach Halle über. Nach ihrem Lehrerexamen war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig. Seit 1966 arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Übersetzerin. Elke Erb ist Mitglied der Sächsischen und der Berliner Akademie der Künste und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Erich-Fried-Preis.

Ulrike Feibig, 1984 in Magdeburg geboren, studierte Kunstvermittlung an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, bildende Kunst, Tanz/Performance durch. Sie veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. "perlicke perlacke, mein Herz schlägt" ist ihr Debütband.



JANUAR 2017

RAHUL MEHROTRA
VORTRAGSREIHE BEGEGNUNGEN
Mittwoch, 11. Januar 2017, 19 Uhr

Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120

Einführung und Moderation:
Thomas Will, TU Dresden

Vortragsreihe Begegnungen 2016.pdf pdf - Datei
Der indische Architekt und Stadtplaner Rahul Mehrotra, 1959 geboren, studierte Architektur in Ahmedabad und Städtebau an der Harvard University. Er war Direktor des Urban Design Research Institute in Mumbai und unterrichtete u.a. am MIT in Cambridge/USA, bevor er die Leitung der Abteilung für Städtebau und Planung an der Graduate School of Design in Harvard übernahm. In Mumbai betreibt Mehrotra das Büro RMA Architects mit einem vielseitigen Aufgabenspektrum und ist planungspolitisch im Denkmal- und Umweltschutz engagiert. Auf der Biennale in Venedig zeigte er 2016 sein Projekt "Ephemeral Urbanism".

In Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Graphisoft Center Dresden.



AKADEMIESALON MARION ACKERMANN
Montag, 16. Januar 2017, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung:
Wilfried Krätzschmar
Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Podiumsgespräch:
Marion Ackermann
Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Wolfgang Holler
Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören mit ihren 14 Museen, darunter die Gemäldegalerie Alter Meister und das Grüne Gewölbe, zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Trotz ihrer international bedeutenden Schätze verzeichnen sie einen Besucherrückgang. Nun wurde eine neue Generaldirektorin berufen, Marion Ackermann, bisher Direktorin der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, folgt am 1. November 2016 auf Hartwig Fischer. Mit welchen Vorstellungen tritt sie ihr Amt an, wo liegen für die künftige Generaldirektorin die vordringlichsten Aufgaben? Wie kann ein Museum eine größere internationale Ausstrahlung erhalten und zugleich als ein Ort der Besinnung und der Erkenntnis für ein breites Publikum interessant werden?

Marion Ackermann, 1965 in Göttingen geboren, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Göttingen, Kassel, Wien und München, sie promovierte über Kandinsky. Sie arbeitete zunächst im Münchner Lenbachhaus, wurde 2003 Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart und leitet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf seit 2009. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts; unter anderem kuratierte sie Ausstellungen zu Paula Modersohn-Becker, Rosemarie Trockel, Beuys, Kandinsky und Uecker.



LOUISA HUTTON
VORTRAGSREIHE BEGEGNUNGEN
Mittwoch, 18. Januar 2017, 19 Uhr

Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120

Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Vortragsreihe Begegnungen 2016.pdf pdf - Datei
Louisa Hutton, 1957 in Norwich/England geboren, studierte Architektur in London und Bristol. Nach ihrer Tätigkeit bei A&P Smithson Architects London gründete sie 1989 gemeinsam mit Matthias Sauerbruch 1989 das Büro Sauerbruch Hutton für Architektur, Städtebau und Gestaltung in Berlin. Von 2005 bis 2010 war sie Gastprofessorin an der Harvard Graduate School of Design. Die Arbeiten des Büros Sauerbruch Hutton sind mit einer Reihe renommierter Preise ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Gottfried Semper Architekturpreis 2013 und dem Deutschen Architekturpreis 2015. Louisa Hutton lebt und arbeitet in Berlin.

In Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Graphisoft Center Dresden.



AKADEMIESALON KURT DRAWERT
Freitag, 20. Januar 2017, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung:
Wilfried Krätzschmar
Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung und Gespräch:
Kurt Drawert
Lessing-Preisträger des Freistaates Sachsen 2017
Moderation:
Peter Geist
Literaturwissenschaftler Berlin

Der Dichter, Dramatiker, Erzähler und Essayist Kurt Drawert erhält am 21. Januar 2017 den mit 13.000 Euro dotierten Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2017. Die Preisträger wählte ein Kuratorium von Fachleuten unter Vorsitz von Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange aus.

In der Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 10.10.2016 heißt es: "In seinen Texten und Büchern hinterfragt der Autor Kurt Drawert hartnäckig vermeintliche Gewissheiten, sortiert misstrauisch Wahrheit und Lüge und bedenkt den „gesellschaftlichen Schnittmusterbogen“. Wenn es um Sprache geht, sei Drawert kompromisslos; er mahne vor einer Sprache der Besitzergreifung, vor falschen Metaphern, die falsche Gedanken erzeugen, und vor der intellektuellen Bequemlichkeit, Etiketten bereits für die Botschaft zu halten. Er frage in aufklärerischer Haltung nach der Zerstörbarkeit des Individuums und nach der möglichen Rettung des Schönen - unnachgiebig und mit großer poetischer Kraft, heißt es in der Begründung der Jury."

Kurt Drawert wurde 1956 in Hennigsdorf geboren und wuchs in der Nähe von Berlin sowie ab 1967 in Dresden auf. Er absolvierte eine Ausbildung zum Facharbeiter für Elektronik und holte später auf einer Abendschule das Abitur nach. Von 1982 bis 1985 studierte er am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Seit 1986 ist er als freier Schriftsteller tätig. Seit 1996 lebt er als freier Autor in Darmstadt, wo er seit 2004 das Zentrum für junge Literatur leitet. Kurt Drawert ist Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig. 2014 wählte ihn die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zum Mitglied. Vor allem für seine Lyrik wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.



ANNABELLE SELLDORF
VORTRAGSREIHE BEGEGNUNGEN
Mittwoch, 25. Januar 2017, 19 Uhr

Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120

Einführung und Moderation:
Ivan Reimann, TU Dresden

Vortragsreihe Begegnungen 2016.pdf pdf - Datei
Die aus Düsseldorf stammende Architektin und Designerin Annabelle Selldorf studierte Architektur am Pratt Institute in New York und an der Syracuse University Florenz. 1988 gründete sie ihr Büro Selldorf Architects in New York. Bekannt wurde Selldorf 2001 mit ihren Entwürfen zur Renovierung und dem Umbau eines historischen Stadtpalais für die Neue Galerie New York/Museum for German and Austrian Art. Sie ist Fellow des American Institute of Architects Washington und Mitglied der National Academy of Design. 2014 erhielt sie den Preis der American Academy of Arts and Letters und 2016 die Ehrenmedaille des American Institute of Architects.

In Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Graphisoft Center Dresden.



SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
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