Siegfried Thiele
Geboren am 28. März 1934 in Chemnitz - 1952 Abitur - 1953-58 Studium im Fach Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik Leipzig - 1958-62 Lehrtätigkeit an den Musikschulen Radeberg und Wurzen - 1960-62 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste - 1962 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Leipzig - 1979 Kunstpreis der Stadt Leipzig - 1983 Kunstpreis der DDR - 1984 Professur für Komposition - 1990-97 Rektor der Hochschule für Musik und Theater Leipzig - lebt in Leipzig.
Kompositionen
1963 „Konzert für Klavier und Orchester" - 1966 „Apokalypse für Chor, Blechbläser und Pauken" - 1971 „Proportionen für Oboe, Violoncello und Klavier" - 1974 „Sinfonietta alla Ciaconna für großes Orchester"- 1977 „Wolkenbilder. Vier Sätze für Kammerorchester" - 1978 „Übungen im Verwandeln. Musik für Streichorchester" - 1980 „Gesänge an die Sonne für Alt, Tenor, Chor, Orgel und Orchester" - 1985 „Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge." Bearbeitung für Kammerorchester - 1987 „Prophezeihungen." Chorzyklus nach Leonardo da Vinci - 1989 „Motette für vier- bis sechsstimmigen gemischten Chor a cappella" nach Texten von Thomas a Kempis - 1993 „Erdengesänge für Soli, Chor, Kinderchor und Orchester" - 1995/96 „Streichquartett in einem Satz. Gespräche und ein Abgesang" - 1998 „L’homme, l’univers, la pensée. Sopran und elf Instrumente."
Publikationen
Eigene Schriften: „Zeitstrukturen in den Motetten des Philippe de Vitry und ihre Be-deutung für zeitgenössisches Komponieren." In: Neue Zeitschrift für Musik. Mainz 1974 - „Bruckner und die Musik des 20. Jahrhunderts." In: Neue Zeitschrift für Musik. Mainz 1978 - „Intention und Methode einer Bearbeitung. Zur Einrichtung von Bachs Kunst der Fuge." Bulletin des Musikrates der DDR. Berlin 1985
Andere Autoren: Eberhard Kneipel: „Siegfried Thiele für Sie porträtiert." Leipzig 1990.
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