Gerhard WolfGeboren 16. Oktober 1928 in Bad Frankenhausen - 1947 Abitur in Bad Frankenhausen - 1947- 49 Ausbildung als Oberschulhelfer und Tätigkeit als Lehrer an der Einheitsschule in Schlotheim/Thüringen - 1949-51 Studium der Pädagogik, Germanistik und Geschichte an der Friedrich Schiller Universität Jena - 1951-53 Redakteur beim Mitteldeutschen Sender in Leipzig und beim Staatlichen Rundfunkkomitee Berlin - 1956-57 Leiter der Redaktion Kulturpolitik beim Deutschlandsender - 1953-56 Studium der Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin - seit 1957 freischaffende Tätigkeit als Lektor beim Mitteldeutschen Verlag Halle-Leipzig und als Literaturkritiker und Schriftsteller - 1976 Mitinitiator der Petition gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann - Herausgeber der Reihen Märkischer Dichtergarten 1980-88 (mit Günter de Bruyn) und Außer der Reihe 1988-91 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar - 1990 Gründung des Verlags Gerhard Wolf Janus press Berlin - 1994 Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin und Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille der Stadt Berlin (mit Christa Wolf) - lebt in Berlin.
Publikationen
Eigene Schriften: "Deutsche Lyrik nach 1945 - Versuch einer Übersicht." Berlin 1964 - "Beschreibung eines Zimmers." 1971 - "Der arme Hölderlin." Berlin 1972 - "Till Eulenspiegel. Erzählung für den Film" (mit Christa Wolf). Berlin und Weimar 1973 - "Albert Ebert. Wie ein Leben gemalt wird." Berlin 1974 - "Litauische Claviere. Opernlibretto." Berlin 1975 - "Johannes Bobrowski. Leben und Werk." Berlin 1982 - "Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht. Gesprächsraum Romantik. Prosa. Essays" (mit Christa Wolf). Berlin und Weimar 1985 - "Wortlaut Wortbruch Wortlust. Aufsätze und Vorträge." Leipzig 1988 - "Sprachblätter Wortwechsel." Leipzig 1992 - "Unsere Freunde, die Maler. Bilder, Essays, Dokumente." Mit Christa Wolf. Berlin 1995 - "Malerfreunde - Leben mit Bildern" (mit Christa Wolf). Halle/Saale 2010.
Andere Autoren: Peter Böthig (Hg.): "Die Poesie hat immer recht: Gerhard Wolf - Autor, Herausgeber, Verleger. Ein Almanach zum 70. Geburtstag." Berlin 1998.
Filmbücher: "Der geteilte Himmel." DDR 1964. Regie: Konrad Wolf mit Christa Wolf - "Fräulein Schmetterling." DDR 1965/66. Regie: Kurt Barthel (mit Christa Wolf) - "Till Eulenspiegel. Eine historische Legende nach Motiven des Deutschen Volksbuches." DDR 1975. Regie: Rainer Simon (mit Christa Wolf).
Herausgaben: "Bekanntschaft mit uns selbst. Gedichte." Halle 1961 - "Stephan Hermlin. Gedichte." Leipzig 1963 - "Sonnenpferde und Astronauten" Halle/Saale 1964 - "Louis Fürnberg. Gesammelte Werke." Berlin 1964-73 - "Erich Ahrend. Gedichte." Leipzig 1972 - "Dichtung ist deine Welt. Zum Werk Georg Maurers." Halle 1973 - Reihe "Märkischer Dichtergarten" mit Günter de Bruyn. 1980-1990 - "Mir ist zu licht zum Schlafen. Achim v. Arnim." Berlin 1983 - "Die Ehre hat mich nie gesucht. Lessing in Berlin." Berlin 1985 - "Rückwärts gehen die Krebse gern, vorwärts eilt die Zeit. Berliner Biedermeier." Berlin 1988 - "Hanns Cibulka Gedichte". Leipzig 1986 - "Thomas Brasch. Drei Wünsche, sagte der Golem." Leipzig 1990 - "Die andere Sprache. Neue DDR-Literatur der 80er Jahre." Mit Heinz Ludwig Arnold. München 1990 - "Zwischen dem Einst und dem Einst. Carlfriedrich Claus." Berlin 1993 - "Carlfriedrich Claus. Aurora" - 2 Teile. Berlin 1995 - "Augen Blicke Wort Erinnern" (mit Carlfriedrich Claus). Berlin 1999 - "Gesang der sieben Inseln." Aachen 2002 - Herausgeber der Werke Erich Arendts - "Louis Fürnberg Lebenslied. Ausgewählte Gedichte". Leipzig 2009.
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