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Gegenbilder

| Vortrag
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Jürgen Müller eröffnete mit seinem Vortrag zu den Anfängen der Bildparodie in der Renaissance die öffentliche Tagung, die vom SFB 1285 „Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“ der TU Dresden vom 12.-13.9. in der Sächsischen Akademie der Künste veranstaltet wurde.

Der Vortrag geht den Anfängen parodistischer Verfahren in den Bildkünsten nach: Wie ist deren Entstehung zu erklären und welche Bilder sind als die ersten Parodien zu erachten? Dabei muss nicht zwingend ein konkretes Werk herabgesetzt werden, kann sich die Kritik doch auch auf ein Genre oder eine Gattung beziehen. Wird ein besonderer Stil dem Spott preisgegeben, lässt sich die Herabsetzung auf dessen Urheber übertragen. Bildparodien können sich demnach sowohl gegen Werke, wie auch gegen Künstler oder einen dominierenden Kunstgeschmack richten. So steht zu vermuten, dass ihre Entstehung mit extremer Konkurrenz und übermächtigen Vorbildern zu tun hat.

Begrüßung:
Dr. Jörg Bochow, Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste
Prof. Dr. Gerd Schwerhoff, Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit und Sprecher des SFB 1285 „Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“

Vortrag:
Prof. Dr. Jürgen Müller, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft, TU Dresden

Die öffentliche Tagung unter dem Titel „Die Anfänge bildparodistischer Verfahren in der Frühen Neuzeit“, wurde vom 12.-13.9. in der Sächsischen Akademie der Künste veranstaltet, die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung: sfb1285@tu-dresden.de

Programm (website der TU Dresden)

Programm (PDF)

Eine Tagung des SFB 1285 »Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung« der TU Dresden in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Akademie der Künste