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Volker Braun: Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben
Der große Dramaturg, Lyriker und Prosaautor Volker Braun, der vor 85 Jahren in Dresden geboren wurde und heute in Berlin lebt, las aus seinem druckfrischen Prosaband »Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben«. Die deutschlandweite Buchpremiere wurde moderiert von Hans-Peter Lühr.
»Früher hätte man die Welt verlassen können, einfach die Zelte abbrechen können, jetzt gibt’s keine Anderwelt mehr, wir sind im Überall.« Was macht unser heutiges »Überall« aus? Welchen Gewalten ist es ausgesetzt? Und was passiert, wenn die Gegner nicht mehr Staaten sind, sondern Stürme? Seine Bewegung führt auf die eurasische Landmasse, in das Berliner Liquidrom sowie in den Schlosspark Niederschönhausen, wo ihn die Stimmen seiner Begleiter umgeistern. Volker Brauns »Versuche« über die Abgründe und Widersprüche unserer globalisierten Welt überraschen in ihrer Vielschichtigkeit und brillieren in ihrer Sprachgewalt.
Volker Braun: Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben
Begrüßung:
Sylvia Kindelberger, Lektorat für Sprachen und Literatur, Städtische Bibliotheken Dresden
Prof. Ekkehard Klemm, Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste
Grußwort des Vizepräsidenten (PDF)
Lesung:
Volker Braun
Moderation:
Hans-Peter Lühr
Kooperationsveranstaltung von Sächsische Akademie der Künste und Städtische Bibliotheken Dresden

