Johanes Zechner
* 1953 in Klagenfurt · 1972–1977 Studium der Druckgrafik und Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1978 Diplom · 1982–1986 Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst Wien und an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam · Aufenthalte in europäischen Städten, u.a. in Prag, London, Berlin und Hamburg, sowie Projektreisen in Länder weltweit, u.a. nach Irland, Israel, Indien, Ghana, Patagonien, Jugoslawien und Griechenland, führen zu »Sidesteps« für Performance, Rauminstallation und Film · langjährige Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Peter Waterhouse und dem Komponisten Karlheinz Essl · Mitglied der Wiener Secession · 2013 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste · lebt in Graz und in Mieger/Medgorje in Kärnten
Preise und Ehrungen
1974 Leopold-Goess-Förderungspreis Klagenfurt · 1987 Anton-Faistauer-Preis für Malerei des Landes Salzburg · 1987/88 British Council Stipendium London · 1992 Preis des Österreichischen Grafikwettbewerbs Innsbruck · 2001 Moldaustipendium in Český Krumlov · 2002 Arbeitsstipendium des Bundeskanzelamtes Österreich für Kunst und Kultur Wien
Personalausstellungen (Auswahl)
1991 Galerie Thaddaeus Ropac Salzburg ·1992 Studiogalerie des Städtischen Museums, Schloss Morsbroich Leverkusen · 1993 Städtische Kunstsammlungen Chemnitz und Akademie der bildenden Künste Wien · 1996 Kärntner Landesgalerie Klagenfurt · 1997 Galerie Ulysses Wien · 1998 Kulturhaus der Stadt Graz · 2000 Galerie Lelong Zürich (mit Erwin Bohatsch) · 2001 Diptychen Prag · 2002 Rupertinum, Museum für Moderne Kunst Salzburg und Lippische Gesellschaft für Kunst e.V. Detmold · 2006 Essl Museum Klosterneuburg · 2007 Museum Moderner Kunst Passau – Stiftung Wörlen · 2008/2013 Minoriten Galerien Graz · 2010 Galerie Ruth Sachse · 2013 Minoriten Galerien Graz · 2014 Österreichisches Kulturforum Wien · 2015 M17 art center Kiew · 2018 Große Galerie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Publikationen
Kataloge und Künstlerbücher
Narziss und Echo. (Mit einem Text von Reinhard Priessnitz) Graz 1983 · Kieselsteinplan für die unsichtbare Universität. Peter Waterhouse. Berlin 1990 · New paintings. London 1991 · La-Gomera-Zyklus. Leverkusen 1992 · Wien B. (Hg. Susanne Anna, mit einem Beitrag von Sean Rainbird und Gedichten von Peter Waterhouse) Chemnitz 1993 · Der afrikanische Koffer. (Hg. Christa Häusler) Ostfildern 1996 · Johanes Zechner, die Wiederholung. Fahnenbilder 1996, 1997. Klagenfurt 1996 · Blaue Lauben. Bilder zu Gedichten von Reinhard Priessnitz. Graz und Wien 1998 · Bilder im Gepäck. Werkgruppe der Kofferarbeiten 1993‒2003. (Hg. Franziska Lesák, mit Textbeiträgen von Astrit Schmidt-Burkhardt u.a.) Wien und Bozen 2005 · Diese weiße Ekstase. Zeichnungen mit Sätzen aus det/das von Inger Christensen. (Hg. Robert Fleck und Johannes Rauchenberger) Wien und Bozen 2006 · Lyrische Erklärungen. (Hg. mit Sigbert Schenk) Wien 2011 · Die Mayröcker-Übersetzung 2008‒2014. (Hg. Johannes Rauchenberger, mit Textbeiträgen von Rainald Franz, Johannes Rauchenberger und Peter Waterhouse) Weitra 2014 · Reiche Seele. Bildnerische Übersetzungen der Gedichte von Christine Lavant. (Nachwort Walter Fanta) Weitra 2015 · Tilly Lab circle. (Mitz einem Text von Christine Wetzlinger-Grundnig) Klagenfurt 2018

