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Andreas Dresen

Autor und Regisseur
Klasse Darstellende Kunst und Film

* 1963 in Gera · 1982 Abitur in Schwerin · 1984/85 Tontechniker am Schweriner Theater · 1985/86 Volontär im DEFA-Spielfilmstudio, Regieassistent u.a. bei Günter Reisch · 1986–1991 Regie-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg, Abschluss Diplom · seit 1992 freier Drehbuchautor und Regisseur · seit 1996 auch Regisseur für die Bühne · 1998 Mitglied der Akademie der Künste Berlin · 2003 Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie · Mitglied der Europäischen Filmakademie · 2010 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste · 2012–2022 ehrenamtlicher Laienrichter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg · 2013–2019 Stiftungsratsvorsitzender der DEFA-Stiftung · 2018 Professor für Filmschauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock · lebt in der Nähe von Potsdam

Preise und Ehrungen (Auswahl)
1992 Hessischer Filmpreis und Deutscher Kritikerpreis (auch 2003) · 1995 Max-Ophüls-Förderpreis · 1999/2002/2009/2012/2019 Deutscher Filmpreis · 2000 Preis der Akademie der Darstellenden Künste Frankfurt am Main · 2001 Adolf-Grimme-Preis in Gold und Deutscher Fernsehpreis · 2002 Silberner Bär und »Silver Hugo« Chicago · 2003 Bayerischer Filmpreis (auch 2016) und Wilhelm-Dieterle-Filmpreis der Stadt Ludwigshafen · 2005 Internationaler Literaturfilmpreis · 2006 Ernst-Lubitsch-Preis · 2007 Bundesverdienstkreuz am Bande · 2008 Jurypreis »Coup de cœur« Cannes · 2009 Regiepreis Filmfestival Karlovy Vary · 2011 Grimme-Preis, »Prix Un Certain Regard« Cannes und Douglas-Sirk-Preis Hamburger Filmfest · 2012 Regine-Hildebrandt-Preis · 2014 Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin · 2019 Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis) · 2020 Theodor-Heuss-Preis und Bundesverdienstkreuz 1. Klasse · 2022 Friedenspreis des Deutschen Films »Die Brücke« München und Deutscher Filmpreis, Silberne Lola

Filme
Spielfilme (Auswahl)
1992 Stilles Land · 1994 Mein unbekannter Ehemann · 1997 Der Tausch (Polizeiruf 110) · 1997 Raus aus der Haut · 1999 Nachtgestalten · 2000 Die Polizistin · 2002 Halbe Treppe · 2005 Willenbrock · 2006 Sommer vorm Balkon · 2008 Wolke 9 · 2009 Whisky mit Wodka · 2011 Halt auf freier Strecke · 2015 Als wir träumten · 2017 Timm Thaler oder das verkaufte Lachen · 2018 Gundermann · 2022 Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush · 2024 In Liebe, Eure Hilde

Kurzfilme (Auswahl)
1987 Konsequenzen – Peter, 25 · 1988 Nachts schlafen die Ratten · 1988 Was jeder muß ... · 1989 Zug in die Ferne · 1990 So schnell es geht nach Istanbul · 1991 Die Narren sterben nicht aus · 1992 Es bleibt alles ganz anders

Dokumentarfilme (Auswahl)
1989 Jenseits von Klein Wanzleben · 1993 Krauses Kneipe · 1994 Kuckuckskinder · 2003 Herr Wichmann von der CDU · 2012 Herr Wichmann aus der dritten Reihe

Theater (Auswahl)
Staatstheater Cottbus: 1996 Goethe Urfaust · Schauspiel Leipzig: 2001 Ruge Akte Böhme · Kammerspiele des Deutschen Theaters: 2002 Dresen Zeugenstand. Stadtguerilla-Monologe · Theater Basel: 2006 Mozart Don Giovanni · Deutsches Theater Berlin: 2006 Ödön v. Horváth Kasimir und Karoline · Bayerische Staatsoper München: 2015 Strauss Arabella – 2019 Puccini La fanciulla del West

Publikationen
Eigene Schriften
Nachtgestalten. Berlin 1999 · Glücks Spiel. Gespräche. (Mit Hans Dieter Schütt) Berlin 2013 · Aufsätze. (Hg. Nick Hodgin und Julian Preece). Oxford 2017

Andere Autoren
Dunker, Christine: Die Inszenierung von Wirklichkeit in Filmen Andreas Dresens. Saarbrücken 2007 · Glasenapp, Jörn: Prenzlberger Nächte sind lang. Tragikomischer Alltag in Andreas Dresens Sommer vorm Balkon. In: Die Filmkomödie in der Gegenwart. Paderborn 2008 · Lode, David: Abenteuer Wirklichkeit . Die Filme von Andreas Dresen. Marburg 2008 · Küffner, Maria: Gescheiterte Existenzen im neuen deutschen Film anhand von Andreas Dresens »Sommer vorm Balkon« und Oskar Roehlers »Die Unberührbare«. München 2019 · Schweinitz, Jörg (Hg.): Andreas Dresen. Film-Konzepte 64. edition text + kritik. München 2022