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Holk Freytag

Dramaturg und Regisseur
Klasse Darstellende Kunst und Film

* 1943 in Tübingen · 1964–1969 Studium der Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Köln · 1968/69 Leiter des Theater-Kellers in Neuss · 1969–1977 Lehrbeauftragter für Medienpädagogik an der Gesamthochschule Düsseldorf · 1969–1977 Lehrbeauftragter für Medienpädagogik an der Gesamthochschule Düsseldorf · 1975 Gründer des Schlosstheaters Moers und dessen Intendant bis 1988 · 1977–1979 Chefdramaturg, Regisseur und Stellvertretender Intendant am Stadttheater Hildesheim · 1981 erster deutscher Regisseur, der in Israel arbeitete, so am Habima National Theater Tel Aviv · 1988–1996 Generalintendant der Wuppertaler Bühnen · 1990–1993 Lehrtätigkeit an der Folkwang-Hochschule Essen · 1996–2001 Schauspielintendant des Schillertheaters NRW Gelsenkirchen/Wuppertal · 2001–2008 Intendant des Staatsschauspiels Dresden · 2001–2011 Vorsitzender der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein · 2002 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, 2008–2011 Sekretär des Klasse Darstellende Kunst und Film · 2003 Mitglied der Deutschen Akademie für Darstellende Künste · 2004 Mitglied des Internationalen Theaterinstituts (ITI)/Zentrum Bundesrepublik Deutschland · 2010–2014 Leiter der Bad Hersfelder Festspiele · 2017–2020 Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, 2022–2025 Sekretär der Klasse Darstellende Kunst und Film · lebt in Bad Hersfeld

Inszenierungen (Auswahl)
Schlosstheater Moers: 1979 Euripides Die Bacchantinnen – 1984 Die Orestie des Aischylos – 1988 Brecht Leben des Galilei · Schillertheater NRW Wuppertal/Gelsenkirchen: 1989 Kleist Prinz Friedrich von Homburg / Peter Weiss Die Ermittlung – 1990 Goethe Iphigenie – 1998 Brecht Die Maßnahme – 2000 G. Theobalt I Have A Dream, Waren Leigh Sideman und Goethe Egmont · Staatsschauspiel Dresden: 2001 Kleist Guiskard. Ein Fragment / Lessing Nathan der Weise / G. Theobalt (nach Dickens) A Christmas Carol. Ein Weihnachtslied – 2002·Horvath Der jüngste Tag – 2004 Zeller Bier für Frauen / Mann Der Zauberberg / Goethe Torquato Tasso / Shakespeare Der Kaufmann von Venedig – 2004/05 Kaurismäki Der Mann ohne Vergangenheit – 2005 (nach K. Mann) Mephisto / Molière Amphitryon – 2006 Goethe Faust. Der Tragödie erster Teil – 2007 Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil und Aischylos Prometheus – 2008 Ondaatje Buddy Boldens Blues – 2015 Kleist Der zerbrochne Krug – 2018 Beckett Das letzte Band · Liebhabertheater Schloss Großkochberg: 2018 Goethe Die Wahlverwandtschaften · Theater Altenburg-Gera: 2019 Theresia Walser Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel · Goethe-Theater Bad Lauchstädt: 2021 Goethe Iphigenie auf Tauris – 2022 Goethe Faust. Der Tragödie erster Teil und Goethe Torquato Tasso – 2023 Goethe Faust I und II

Publikationen
Eigene Schriften und Herausgaben
Karl Otto Mühl: Ein Neger zum Tee. Ein Heimatstück. Mit Beiträgen zu Leben und Werk des Autors. (Mit Karl Otto Braun und Gerold Theobalt) Wuppertal 1995 · Die Krise des Theaters steckt in den Köpfen. In: Deutsche Bühne 1/1999 · Blick zurück mit Rolf. Wer Stiska braucht, wird gehört! In: Theater für die Stadt Chemnitz. Die Intendanz Rolf Stiska 1992–2006. Berlin 2007 · Gespaltenes Land. Brauchen wir einen neuen Gesellschaftsvertrag? Dresden 2018 · Mein ʼ68. Aufbruch nach Europa. (Mit Ingrid Sonntag). Dresden 2019