Wilhelm Bartsch
* 1950 in Eberswalde/Brandenburg · Abitur und Facharbeiter für Rinderzucht · 1969–1973 Studium der Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig · 1973–1976 Arbeit als Korrektor (mit Teilfacharbeiterbrief) und Rolleur bei der Freien Presse in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) · seit 1976 in Halle/S. Arbeit als Heimerzieher, Nachtwächter, Dramaturg und Regieassistent sowie als Postfacharbeiter im Briefverteilamt Halle · seit 1982 freiberuflicher Schriftsteller in Halle/S. · 1987/88 und 1989/90 Sonderkurse am Literaturinstitut »Johannes R. Becher« in Leipzig · 1993 Mitglied des P.E.N.-Zentrum (Ost) · 2000 Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung · 2004 Stipendiat im Künstlerhof Schreyahn · 2010 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, 2011–2013 Sekretär der Klasse Literatur und Sprachpflege · 2013 Aufenthaltsstipendium Kunstverein Röderhof · lebt in Halle/S.
Preise und Ehrungen
1987 Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau · 1993/94 Stadtschreiber von Halle/S. · 2000 Walter-Bauer-Preis der Städte Leuna und Merseburg · 2007 Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt · 2017 Ehrenmitglied der Writers Union of Armenia · 2024 Rainer-Malkowski-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste · 2025 Bremer Literaturpreis
Publikationen (Auswahl)
Eigene Schriften
Poesiealbum 208. Berlin 1985 · Übungen im Joch. Gedichte. Berlin 1986 · Gohei und der Dämon Tsunami. Berlin 1989 · Heldenlärm. Ein Buch um Dietrich von Bern. Erzählung. Halle/S. 1998 · Zwischen Staatsmacht und Selbstverwirklichung. Halle/S. 1998 · Gnadenorte Eiszeitwerften. Gedichte. München 2003 · Schwankende Gründe. Erzählungen. Weimar 2004 Des Mannes Feld. Filmessay. Halle/S. 2010 · Mitteldeutsche Gedichte. Halle/S. 2010 · Meckels Messerzüge. Roman. Berlin 2011 · Ich bin so frei. Texte zu Luther. Halle/S. und Wittenberg 2011 · Die alte Marke Wanderer. Gedichte. Bucha 2011 · Das bisschen Zeug zur Ewigkeit. Roman. Hamburg 2013 · Amerikatz. Roman. Hamburg 2015 · Blutige Briefe einer Freundin. Nachdichtung der Gedichtsammlung des Armeniers Siamanto. Oschersleben 2015 · Frankenstein Monstrum. Lyrische Collage. (Mit Wolfgang Buchta) Mühlfeld 2017 · Gotische Knoten. Gedichte. Bucha 2018 · Nachwort in Wolfgang Hilbig: Essays, Reden, Interviews. Werke, Bd. 7. Frankfurt/M. 2021 · Hohe See und niemands Land. Gedichte. Göttingen 2024

