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Gerrit-Jan Berendse

Germanist
Klasse Literatur und Sprachpflege

* 1959 in Soesterberg (Niederlande) ∙ 1979 Abitur in Ammersfort ∙ 1979–1984 Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Utrecht, Göttingen und Frankfurt/M. ∙ 1990 Dissertation ∙ 1994–2002 Dozent am Institut für deutsche Sprache und Literatur der University of Canterbury in Christchurch (Neuseeland) ∙ 1999 Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung ∙ 2002‒2017 Professor für Germanistik und moderne europäische Literatur und Kultur am Institut für Europäische Studien der Cardiff University/Wales ∙ 2010 Fellow der Learned Society of Wales ∙ 2010 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste ∙ lebt in Berlin.

Publikationen(Auswahl)
Die Sächsische Dichterschule. Lyrik in der DDR der sechziger und achtziger Jahre. Frankfurt/M. 1990 ∙ Grenz-Fallstudien. Essays zum Topos Prenzlauer Berg in der DDR-Literatur. Berlin 1999 ∙ Schreiben im Terrordrom. Gewaltcodierung, kulturelle Erinnerung und das Bedingungsverhältnis zwischen Literatur und RAF-Terrorismus. München 2005 ∙ Baader-Meinhof Returns. Cultural Memory of German Left-Wing Terrorism. Amsterdam und New York 2008 ∙ Vom Aushalten der Extreme. Die Lyrik Erich Frieds zwischen Terror, Liebe und Poesie. Berlin 2011 ∙ Surrealismus in der DDR. Kampfansage an den sozialistischen Realismus in der ostdeutschen Literatur 1945–1990. Göttingen 2022 (englischsprachige Ausgabe New York/Oxford 2021) ∙ Adolf Endler. (Gast-Hg.) edition text + kritik. Heft 238. München 2023