Skip to main content

Lutz Seiler

Lyriker und Prosaautor
Klasse Literatur und Sprachpflege

* 1963 in Gera · Ausbildung zum Baufacharbeiter mit Abitur, Arbeit als Zimmermann und Maurer, 1989 Saisonkraft auf Hiddensee · bis 1990 Studium der Geschichte und Germanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg · Umzug nach Berlin · seit 1997 Leiter des Peter-Huchel-Hauses in Wilhelmshorst bei Potsdam · 2004/05 Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig · 2005 Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland · 2007 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz · 2010 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie der Künste · 2011 Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung · lebt in Wilhelmshorst und Stockholm

Preise und Ehrungen (Auswahl)
2003 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles · 2004 Bremer Literaturpreis · 2007 Ingeborg-Bachmann-Preis der Stadt Klagenfurt · 2010 Deutscher Erzählerpreis Locarno und Fontane-Preis der Stadt Neuruppin · 2011/12 Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo · 2012 Christian-Wagner-Preis · 2012 Rainer-Malkowski-Preis (mit Christoph Meckel) der Bayerischen Akademie der Schönen Künste · 2014 Mainzer Poetikdozentur, Uwe-Johnson-Preis und Deutscher Buchpreis · 2015 Marie-Luise-Kaschnitz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing und Heidelberger Poetikdozentur · 2017 Thüringer Literaturpreis · 2020 Preis der Leipziger Buchmesse (Kategorie Belletristik) · 2023 Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bertolt-Brecht-Preis, Bamberger Poetikdozentur, Berliner Literaturpreis und Büchnerpreis · 2024 Ehrenbürger von Gera und Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, Verdienstkreuz am Bande

Publikationen
Eigene Schriften
Berührt – geführt. Gedichte. Chemnitz 1995 · Pech & Blende. Gedichte. Frankfurt/M. 2000 · Heimaten. (Mit Anne Duden und Farhad Showghi) Göttingen 2001 ·  Hubertusweg. Drei Gedichte. Warmbronn 2001 · vierzig kilometer nacht. Gedichte. Frankfurt/M. 2003 · Sonntags dachte ich an Gott. Aufsätze. Frankfurt/M. 2004 · Die Anrufung. Essay. Warmbronn 2005 · Turksib. Zwei Erzählungen. Frankfurt/M. 2008 · Die Zeitwaage. Erzählungen. Frankfurt/M. 2009/2010/2015 · Aranka. Gedicht und Kommentar. Warmbronn 2010 · im felderlatein. Gedichte. Frankfurt/M. 2010 · Im Kieferngewölbe. Peter Huchel und die Geschichte seines Hauses. (Mit Peter Walther und Hendrik Röder) Berlin 2012 · Im Kinobunker. Erzählung. Warmbronn 2012 · Kruso. Roman. Berlin 2014 · Die römische Saison. Zwei Essays. (Mit Zeichnungen von Max P. Häring) Ulm 2016 · Am Kap des guten Abends. Acht Bildgeschichten. IB Nr. 1455. Berlin 2018 · Stern 111. Roman. Berlin 2020 · Laubsäge und Scheinbrücke. Aus der Vorgeschichte des Schreibens. Heidelberg 2020 · schrift für blinde riesen. Gedichte. Berlin 2021

Herausgaben
moosbrand. Zeitschrift für Literatur. (Mit Klaus Michael, Birgit Dahlke und Peter Walther) Wilhelmshorst und Berlin 1993–1998 · Jahrbuch der Lyrik 2003. (Mit Christoph Buchwald) München 2002 · Peter Huchel. TEXT+KRITIK. Heft 157. (Mit Peter Walther) München 2003 · Christoph Meckel. Ungefähr ohne Tod im Schatten der Bäume. Ausgewählte Gedichte mit einem Gespräch als Nachwort. München 2003 · Peter Huchel. Havelnacht. (Mit Fotografien von Roger Melis) IB Nr. 1478. Berlin 2020 · Andreas Koziol. Menschenkunde. Gedichte. (Mit Henryk Gericke) 2024

Hörspiele, Drehbuch, Übersetzer der kanadischen Autoren Georges Castera und Ken Babstok

Andere Autoren (Auswahl)
Brosche, Georg: Narrative der Männlichkeit(en) in Lutz Seilers Roman »Kruso«. Universität Greifswald 2015 · Baumann, Christiane: Transformationsprozesse I. Der Roman »Kruso« von Lutz Seiler auf der Bühne. In: Studia Niemcoznawcze. Warschau 2016 · Hähnel-Mesnard, Carola: Zeiterfahrung und gesellschaftlicher Umbruch in Fiktionen der Post-DDR-Literatur. Literarische Figurationen von Zeitwahrnehmung im Werk von Lutz Seiler, Julia Schoch und Jenny Erpenbeck. Göttingen 2022 · Stockinger, Claudia; Feßmann, Meike; Martus, Steffen u.a. (Hg.): Lutz Seiler. text + kritik. Heft 249. München 2025.