Regine Elzenheimer
1967 geboren in Frankfurt/M. ∙ Studium der Germanistik, Theater- Film- und Medienwissenschaft und der Philosophie in Frankfurt/M. ∙ 1991–1996 Gründung und Mitglied der Künstlerischen Leitung des Mutare Musiktheater Ensembles ∙ 1995/96 Dramaturgin an der Oper Frankfurt ∙ 1997–2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, bis 2007 weiterhin Lehrbeauftragte ∙ 1997–2004 Konzertdramaturgin des Mutare Ensembles ∙ 1999/2000 Dramaturgin für das Kulturprogramm des Deutschen Pavillons der Expo 2000 in Hannover ∙ 2003/04 Dramaturgin und Dozentin am Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart ∙ 2006 Promotion zum postdramatischen Musik-Theater ∙ ab 2007 Dramaturgin und 2009–2012 Leitende Dramaturgin des Musiktheaters am Nationaltheater Mannheim ∙ 2013/14 Lehrbeauftragte an der Universität Frankfurt (Musikwissenschaft) und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Dozentin der Internationalen Ensemble Modern Akademie und beim Internationalen Sommerlabor von Tanzlabor 21 im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt/M. ∙ seit 2014 Professorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig ∙ 2018 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, seit 2022 Stellvertretender Sekretär der Klasse Musik ∙ lebt in Frankfurt/M. und Leipzig
Publikationen
Eigene Schriften (Auswahl)
Pause. Schweigen. Stille. Dramaturgien der Abwesenheit im postdramatischen Musik-Theater. Würzburg 2008 ∙ Dramaturgien der (Ver)Störung. Zum zeitgenössischen Verhältnis von Musik und Theater. In: Demuth, Marion; Hiekel, Jörn Peter: Freiräume und Spannungsfelder. Reflexionen zur Musik heute. Mainz 2009 ∙ Dramaturgie des Raumes. Luigi Nonos »Prometeo« und die Scuola Veneziana. In: Thorau, Christian; Cloot Julia; Laxer, Marion: Rückspiegel. Zeitgenössisches Komponieren im Dialog mit älterer Musik. Mainz 2010 ∙ Zwischen »Orpheus« und »Orestie« ‒ Zu Manos Tsangaris Format eines Stationentheaters. In: Musik-Konzepte. Sonderband Manos Tsangaris (Hrsg. von Ulrich Tadday) München 2015 ∙ Anmerkungen zum Begriff des Experimentellen. In: Ein Ort für das Wagnis ‒ Die Hellerauer Akademien für experimentelles Musiktheater. (Hrsg. von Marion Demuth) Büdingen 2016 ∙ »I want to be loud« – Über die Grenzen von Musik und Körper. Eine polemische Selbstverteidigung. In: Musik & Ästhetik. Heft 79/2016 ∙ »Theater als internationaler Freistaat des Geistes« – Bernd Alois Zimmermanns Utopie eines »totalen Theaters«. In: Korte, Oliver: Welt – Zeit – Theater. Neun Untersuchungen zum Werk von Bernd Alois Zimmermann. Hildesheim 2018 ∙ »Solch hergelauf’ne Laffen« Zur Inversion von Alterisierungsstrategien in Ibrahim Quraishis »Saray – Mozart alla Turca« und Chaya Czernowins Zaide – Adama Fragments« In: Roesner, David; Hiekel, Jörn-Peter: Gegenwart und Zukunft des Musiktheaters. Theorien, Analysen, Positionen. Bielefeld 2018 ∙ Eine andere Wirklichkeit. Zeitgenössisches Musiktheater von Edison Denisov, Mark Andre und Toshio Hosokawa. In: Morabito, Sergio (Hg.): Verwandlungen. Oper Stuttgart 2011‒2018. Sieben Spielzeiten unter der Intendanz von Jossi Wieler. Stuttgart 2018 ∙ Sound and silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart. (Mit Michael Glasmeier, Hg. Volker Adolphs und Stephan Berg) Köln 2020

