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Cover der Publikation »Modernes Sachsen. Gestaltung in der experimentellen Tradition Bauhaus« Leipzig 2019 (Vorderseite Ausschnitt)

Architekturmilieus und Wohnungspolitik

| Gespräch
HTWK Leipzig, Architekturetage Li 415 Karl‐Liebknecht‐Str. 145, 04277 Leipzig

Welche Anstöße in der experimentellen Bauhaus-Tradition durch Aktion, Performance und Experiment für die Entwicklung von Stadt, Raum und Architektur gibt es heute?

Reihe "Modernes Sachsen" in Kooperation mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und in Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig

Podium mit den Architekten Ingo Andreas Wolf, Philip Stapel und Stefan Rettich, der Politikwissenschaftlerin und Leipziger Aktivistin Norma Brecht; der Architekturhistorikerin Annette Menting und dem Kultursoziologen Walter Prigge.

Im Umbruch der schrumpfenden Städte der 2000er Jahre waren es die künstlerischen Raumpioniere und die „Anderen Architekten“, die in Leipzig nichts zu Bauen hatten und stattdessen durch Aktion, Performance und künstlerisches Experiment andere Weichen für Rückbau oder Entwicklung von Stadt, Raum und Architektur stellten. Was ist von dieser experimentellen Tradition heute noch übriggeblieben – in Zeiten des erneuten Stadtwachstums, das alte Themen wie soziale Wohnungspolitik, Existenzminimum und Stadt für Alle neu stellt?
(Annette Menting)
In der Leipziger Veranstaltungsserie „moderne, bauhaus und jetzt“ werden außerdem Fotografie, Typographie und Grafik sowie die Moderne in Tschechien bis Juni 2019 thematisiert.
Zum Bauhaus-Jubiläum 2019 wurden Themen und Bedeutungen von Bauhaus in Sachsen recherchiert und publiziert: „Modernes Sachsen. Gestaltung in der experimentellen Tradition Bauhaus“, herausgegeben von Annette Menting und Walter Prigge für die Sächsische Akademie der Künste und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen bei Spector Books Leipzig 2019.