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Letzte Veranstaltungen

Kino kontrovers 3: Ulrich Seidl: »Paradies Liebe«

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

Mit dem Film »Paradies Liebe« von Ulrich Seidl wird die Reihe Kino kontrovers fortgesetzt, kuratiert von Harriet Maria und Peter Meining/MauserFilmProduktion, gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Zugleich wird eine Werkschau des Filmemachers im Programmkino Ost eröffnet. Aus diesem Anlass spricht Ulrich Seidl mit Tobias Hülswitt über sein Werk, die Freiheit der Kunst, die Grenzen des Zumutbaren und den Begriff der Wahrheit.

Der Fall Erich Ponto - zwischen Anpassung und Mittäterschaft in der Diktatur

| Tagung
Kleines Haus 1, Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Der Schauspieler und Intendant Erich Ponto (1884‒1957) wirkte 30 Jahre in Dresden, sein Name ist mit zahlreichen Ehrungen in dieser Stadt verbunden, obwohl seine Mitwirkung in Propagandafilmen der NS-Zeit bekannt war. Seine Rolle in Theater und Film während des Nationalsozialismus ist Gegenstand einer Archivforschung des Staatsschauspiels Dresden in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste, dem Förderverein des Staatsschauspiels Dresden e.V. und dem Dresdner Geschichtsverein. In öffentlichen Vorträgen und Podien mit namhaften Wissenschaftlern und Historikern werden Ergebnisse vorgestellt, historisch eingeordnet und kontextualisiert.

Freiheit – Liberté – Wolność – Volya (воля)

| Diskussion
Leipziger Buchmesse, Messegelände / Café Europa / Halle 4 / E401

Die Freiheit Europas und seiner Bürger ist bedroht. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen deutlicher denn je, was manche schon vor Jahren prognostiziert haben: Nur ein geeintes Europa kann resilient sein gegen globale Bedrohungen. Mehr denn je wird deutlich, dass Freiheit gegebenenfalls auch militärisch verteidigt werden muss. Wie reagieren Autorinnen und Autoren aus den Ländern des Weimarer Dreiecks und der Ukraine auf diese Entwicklung? Gespräch mit Jakub Ekier (Polen), Natalka Sniadanko (Ukraine), Marcel Beyer (Deutschland) und weiteren Gästen.

Fachwerkkirche in Tzschelln, Foto um 1930

»wer keinen grund sieht muss im nirgends ankern« Dokumente und Dichtung aus der Lausitz anlässlich des bundesweiten Tags der Archive zum Thema »Alte Heimat – neue Heimat«

| Archivveranstaltung
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Zum 13. bundesweiten Tag der Archive unter dem Titel »Alte Heimat – neue Heimat« widmete sich das Archiv der Sächsischen Akademie der Künste der Lausitz als einem Raum tiefgreifender physischer, sprachlicher und kultureller Umbrüche. Dr. Johanna Aberle und Anne Koban sprachen mit der deutsch-sorbischen Dichterin Róža Domašcyna über verschwundene Dörfer, Überlieferungsspuren und Literatur als Erinnerungsort. Präsentiert wurden Fotos und Erinnerungen an das 1976 abgebaggerte Dorf Tzschelln und seine Bewohner. Teilnahme nach Anmeldung.

Chamissopoetikdozentur 2020, Foto: Steffen Füssel

Die Freiheit des Wortes – wie weit darf sie gehen? Wie können wir sie verteidigen?

| ausgebucht
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Öffentliches Podiumsgespräch am 14. Januar 2026 mit Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, Friedrich Dieckmann, PEN-Gruppe Leipzig und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Moderation: Karin Großmann, Autorin Sächsische Zeitung. Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland

Hearing zur Entwicklung der Literaturlandschaft in Sachsen

| geschlossene Veranstaltung

In der Sächsischen Akademie der Künste versammelten sich Vertreter kultureller Institutionen, des Literaturbetriebs und der Politik, um sich mit der prekären Situation vieler, insbesondere der Literatur gewidmeter Orte auseinanderzusetzen. In den Beiträgen wird eindringlich auf die zentrale Bedeutung von Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Zukunftsfähigkeit Sachsens hingewiesen. Es moderierte Benedikt Dyrlich, 1. Sprecher der Gruppe Leipzig und Präsidiumsmitglied im PEN Deutschland.

Porträts Anna Zepnick und Marit Heuß

Neue Lyrik mit Anna Zepnick und Marit Heuß

| Lesung und Gespräch
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Marit Heuß und Anna Zepnick haben ihr Debüt in der Reihe Neue Lyrik veröffentlicht, herausgegeben von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Im Gespräch mit Marcel Beyer stellen sie eine Auswahl von Gedichten aus den neuen Bänden vor und sprechen über Beweggründe, Formen und Motive ihrer literarischen Arbeit.

Porträt Dana von Suffrin, Foto Klaus Michael

Chamisso-Poetikdozentur II mit Dana von Suffrin: Entschuldigung, dass ich Sie zum Lachen gebracht habe

| Vortrag und Diskussion
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

"Gibt es einen jüdischen Blick auf die Welt, gibt es jüdische Autoren, die unjüdische Literatur schreiben und nichtjüdische Autoren, die jüdische Literatur schreiben? Was will das Publikum eigentlich von uns? In der zweiten Poetikvorlesung betrachten wir vor allem Klischees und Erwartungen, die in der Rezeption jüdischer Literatur an uns getragen werden, etwa Humor, Sex, Antisemitismus, Holocaust, Traumata." (Dana von Suffrin)

Porträt Dana von Suffrin, Preisverleihung Chamisso-Preis 2025, Foto: Klaus Michael

Chamisso-Poetikdozentur I mit Dana von Suffrin: Streiten, bis das Essen kommt - Die Erfindung der Familie

| Vortrag und Diskussion
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Dana von Suffrin wurde 1985 in München in einer jüdisch-deutschen Familie geboren und lebt heute als freie Autorin in München. Ihre Texte stehen mit ihrem Humor in der Tradition eines internationalen jüdischen Erzählens, das die Schrecken der Geschichte niemals vergisst. 2025 erhielt sie den Chamisso-Preis, der vom Verein Bildung und Gesellschaft e.V. und der Sächsischen Akademie der Künste gemeinsam verliehen wird. Mit dem Preis verbunden sind zwei Poetikvorlesungen, die die Schriftstellerin in der Sächsischen Akademie der Künste halten wird.

Ausschnitt Buchcover Józef Tischner, Ethik der Solidarität (1982)

Ethik der Solidarität. Ein Impuls für Konfliktlösungen in Europa

bis | Workshop
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Ein Werkstatttag

Der polnische Priester und Philosoph Józef Tischner veröffentlichte 1982 sein wirkmächtiges Buch »Ethik der Solidarität«. Tischner entwickelte darin das dialogische Prinzip solidarischen Handelns. Tischners Ethik, ein epochales Werk, hatte Einfluss auf die Entstehung der Gewerkschaft Solidarność und das neue Europa. In seinem Werk wird die Arbeit des Menschen als grundsätzlich dialogisch beschrieben. Solidarität begründet den Weg zur Freiheit des Menschen.