Letzte Veranstaltungen
»wer keinen grund sieht muss im nirgends ankern« Dokumente und Dichtung aus der Lausitz anlässlich des bundesweiten Tags der Archive zum Thema »Alte Heimat – neue Heimat«
Zum 13. bundesweiten Tag der Archive unter dem Titel »Alte Heimat – neue Heimat« widmete sich das Archiv der Sächsischen Akademie der Künste der Lausitz als einem Raum tiefgreifender physischer, sprachlicher und kultureller Umbrüche. Dr. Johanna Aberle und Anne Koban sprachen mit der deutsch-sorbischen Dichterin Róža Domašcyna über verschwundene Dörfer, Überlieferungsspuren und Literatur als Erinnerungsort. Präsentiert wurden Fotos und Erinnerungen an das 1976 abgebaggerte Dorf Tzschelln und seine Bewohner. Teilnahme nach Anmeldung.
Die Freiheit des Wortes – wie weit darf sie gehen? Wie können wir sie verteidigen?
Öffentliches Podiumsgespräch am 14. Januar 2026 mit Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, Friedrich Dieckmann, PEN-Gruppe Leipzig und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Moderation: Karin Großmann, Autorin Sächsische Zeitung. Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland
Hearing zur Entwicklung der Literaturlandschaft in Sachsen
In der Sächsischen Akademie der Künste versammelten sich Vertreter kultureller Institutionen, des Literaturbetriebs und der Politik, um sich mit der prekären Situation vieler, insbesondere der Literatur gewidmeter Orte auseinanderzusetzen. In den Beiträgen wird eindringlich auf die zentrale Bedeutung von Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Zukunftsfähigkeit Sachsens hingewiesen. Es moderierte Benedikt Dyrlich, 1. Sprecher der Gruppe Leipzig und Präsidiumsmitglied im PEN Deutschland.
Neue Lyrik mit Anna Zepnick und Marit Heuß
Marit Heuß und Anna Zepnick haben ihr Debüt in der Reihe Neue Lyrik veröffentlicht, herausgegeben von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Im Gespräch mit Marcel Beyer stellen sie eine Auswahl von Gedichten aus den neuen Bänden vor und sprechen über Beweggründe, Formen und Motive ihrer literarischen Arbeit.
Chamisso-Poetikdozentur II mit Dana von Suffrin: Entschuldigung, dass ich Sie zum Lachen gebracht habe
"Gibt es einen jüdischen Blick auf die Welt, gibt es jüdische Autoren, die unjüdische Literatur schreiben und nichtjüdische Autoren, die jüdische Literatur schreiben? Was will das Publikum eigentlich von uns? In der zweiten Poetikvorlesung betrachten wir vor allem Klischees und Erwartungen, die in der Rezeption jüdischer Literatur an uns getragen werden, etwa Humor, Sex, Antisemitismus, Holocaust, Traumata." (Dana von Suffrin)
Chamisso-Poetikdozentur I mit Dana von Suffrin: Streiten, bis das Essen kommt - Die Erfindung der Familie
Dana von Suffrin wurde 1985 in München in einer jüdisch-deutschen Familie geboren und lebt heute als freie Autorin in München. Ihre Texte stehen mit ihrem Humor in der Tradition eines internationalen jüdischen Erzählens, das die Schrecken der Geschichte niemals vergisst. 2025 erhielt sie den Chamisso-Preis, der vom Verein Bildung und Gesellschaft e.V. und der Sächsischen Akademie der Künste gemeinsam verliehen wird. Mit dem Preis verbunden sind zwei Poetikvorlesungen, die die Schriftstellerin in der Sächsischen Akademie der Künste halten wird.
Ethik der Solidarität. Ein Impuls für Konfliktlösungen in Europa
Ein Werkstatttag
Der polnische Priester und Philosoph Józef Tischner veröffentlichte 1982 sein wirkmächtiges Buch »Ethik der Solidarität«. Tischner entwickelte darin das dialogische Prinzip solidarischen Handelns. Tischners Ethik, ein epochales Werk, hatte Einfluss auf die Entstehung der Gewerkschaft Solidarność und das neue Europa. In seinem Werk wird die Arbeit des Menschen als grundsätzlich dialogisch beschrieben. Solidarität begründet den Weg zur Freiheit des Menschen.
Inter Hoch 3. Intermedia x International x Intergenerational
»Inter Hoch 3« ist ein interdisziplinäres Festival, das an das legendäre Festival »Intermedia I« vor 40 Jahren (1985, Coswig) erinnert – einen Moment künstlerischer Selbstermächtigung in der DDR. »Inter Hoch 3« lädt ein, Brüche, Übergänge und Resonanzen zwischen Generationen, Szenen und Ländern sichtbar zu machen – als kollektive Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit der historischen Intermedia begleiten Ausstellungen und Projekte in Zusammenarbeit mit Zonic (Leipzig), Studio Bubec (Prag) und Studierenden der HfBK Dresden während des Festivals im Zentralwerk in Dresden-Pieschen.
Raster und Subjekt. Werke von Petra Kasten und Andreas Rost
Die Ausstellung wurde am 12. November 2025 in der Sächsischen Akademie der Künste eröffnet und ist noch bis 7. März 2026 zu sehen. Eine telefonische Anmeldung ist zu empfehlen: Tel. + 49 351 810763 00. Gezeigt werden einprägsame Gemälde und Pinselzeichnungen der Dresdner Künstlerin Petra Kasten aus den letzten Jahren. Die gestalterische Spannweite reicht von reduziert gesetzten, breiten Strichen auf grauem Karton bis hin zu komplexen, übereinander gelegten Bildrastern, die eine auffallende Tiefenwirkung entwickeln. Diese Werke treten in den Dialog mit Architekturfotografie und Porträts aus der Serie »Bürgerliche Dämmerung« des Fotografen Andreas Rost.
»Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen!« (Gret Palucca)
Ein Tag für den Tanz anlässlich des 100. Geburtstages der Palucca Hochschule für Tanz Dresden mit Podien, Gesprächen und Einblicken in die Tanzpraxis.










