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Letzte Veranstaltungen

Porträt der Schriftstellerin Olga Martynova 2022 in der Sächsischen Akademie der Künste

Fokus Olga Martynova I - Essayistik

| Lesung und Gespräch
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Die russisch-deutsche Autorin Olga Martynova ist Dresdner Stadtschreiberin im Jahr 2026. Die vielfach prämierte Autorin wird in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über ihre Essays, Gedichte und Romane sprechen. Zum Auftakt der Reihe ist sie Gast in der Sächsischen Akademie der Künste und wird ihren Essayband »Über die Dummheit der Stunde« näher vorstellen. Darin geht es um Herkunft und Heimat, aber auch um die Freiheit, sich geforderten Festlegungen zu entziehen. Ihre Essays führen in die magische Welt der Literatur, deren Aufgabe es ist, »das, was wir intuitiv wissen, wörtlich zu fassen.«

Das Gespräch mit Olga Martynowa moderiert der Schriftsteller Marcel Beyer. Die Texte liest der Schriftsteller und Übersetzer und Sohn der Autorin, Daniel Jurjew.

Plakat zum Film "Idioten" von Lars von Trier

Kino kontrovers 4: Lars von Trier: »Idioten«

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

Mit dem Film »Idioten« von Lars von Trier wird die Reihe Kino kontrovers im Programmkino Ost fortgesetzt. Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Leute, die sich durch idiotisches Verhalten von der Gesellschaft absondern und so gegen ihre Umwelt auflehnen. Es ist der zweite Film der so genannten ›Dogma‹-Reihe und wurde kontrovers diskutiert, nicht zuletzt wegen seines dokumentarischen Realismus. Im Anschluss an den Film diskutiert Tobias Hülswitt mit der TV-Legende Harald Schmidt über das »Lob der Torheit«.

Sommerleseabend. Neues Literarisches Schaffen in Sachsen

| ausgebucht
Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V. | Antonstraße 1 | 01097 Dresden

Gemeinsam mit der Sächsischen Akademie der Künste lud das Erich Kästner Haus für Literatur zu einem anregenden Sommerleseabend mit Autorinnen und Autoren aus Sachsen ein. Es lasen Thomas Böhme, Daniela Danz, Róža Domašcyna, Michael G. Fritz, Uwe Kolbe, Angela Krauß, Volker Sielaff und Anna Zepnick.

Wie wenig ist genug - Zur Zukunft der Künste im 21. Jahrhundert. Festveranstaltung zum 30. Geburtstag der Sächsischen Akademie der Künste

| ausgebucht
Festspielhaus Hellerau, Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden

Die öffentliche Festveranstaltung aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Sächsischen Akademie der Künste im Festspielhaus Hellerau zielte unter der Frage »Wie wenig ist genug?« auf die gegenwärtige Situation der Kultur und umfasste zugleich Ausblicke auf die zukunftsorientierten Möglichkeiten künstlerischer Praxis. Zukunftsweisende Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler aus Baukunst, Bildender Kunst, Darstellender Kunst, Film, Literatur und Musik wurden an diesem Abend beispielhaft auf die große Bühne gebracht und im Tandem mit Mitgliedern der Sächsischen Akademie der Künste vorgestellt. Installationen, Filme, Bücher und Musik konnten im Festspielhaus entdeckt werden und boten Anlass für den weiteren Austausch mit dem zahlreich erschienenen Publikum.

Ausstellungseröffnung mit Prof. Ekkehard Klemm, Michael Kretschmer, Prof. Dr. Wolfgang Holler, Prof. Dr. Michael Grisko und Dr. Johanna Aberle in der Sächsischen Akademie der Künste, Foto: Anja Schneider

Die Sächsische Akademie der Künste - In der Mitte Europas

| Ausstellungseröffnung
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Die Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Sächsischen Akademie der Künste zeigt, wie diese Kulturinstitution des Freistaates Sachsen seit 1996 ihre Rolle im Einsatz für die Freiheit der Künste ausfüllt, indem sie sich für das künstlerische Erbe im sächsischen Kulturraum und für zeitgenössische künstlerische Positionen im mitteldeutschen und europäischen Raum engagiert, Diskussionen anstößt und mit Preisen auf zukunftsweisende Entwicklungen in den Künsten hinweist.

Begrüßung: Prof. Dr. Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Grußwort: Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Einführung: Dr. Johanna Aberle, Archivarin der Sächsischen Akademie der Künste

Werkschau Ulrich Seidl

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

Mit dem Film »Paradies Liebe« von Ulrich Seidl wurde die Reihe Kino kontrovers fortgesetzt, kuratiert von Harriet Maria und Peter Meining/MauserFilmProduktion, gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Zugleich wird eine Werkschau des Filmemachers im Programmkino Ost gezeigt. Am Montag, 25. Mai 2026, 20:00, sind noch "Hundstage" (2001), und am Sonntag, 31. Mai 2026, 18:30 "Böse Spiele Rimini Sparta" (2023) im Programmkino Ost zu sehen.

Der Fall Erich Ponto - zwischen Anpassung und Mittäterschaft in der Diktatur

| Tagung
Kleines Haus 1, Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Der Schauspieler und Intendant Erich Ponto (1884‒1957) wirkte 30 Jahre in Dresden, sein Name ist mit zahlreichen Ehrungen in dieser Stadt verbunden, obwohl seine Mitwirkung in Propagandafilmen der NS-Zeit bekannt war. Seine Rolle in Theater und Film während des Nationalsozialismus ist Gegenstand einer Archivforschung des Staatsschauspiels Dresden in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste, dem Förderverein des Staatsschauspiels Dresden e.V. und dem Dresdner Geschichtsverein. In öffentlichen Vorträgen und Podien mit namhaften Wissenschaftlern und Historikern werden Ergebnisse vorgestellt, historisch eingeordnet und kontextualisiert.

Freiheit – Liberté – Wolność – Volya (воля)

| Diskussion
Leipziger Buchmesse, Messegelände / Café Europa / Halle 4 / E401

Die Freiheit Europas und seiner Bürger ist bedroht. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen deutlicher denn je, was manche schon vor Jahren prognostiziert haben: Nur ein geeintes Europa kann resilient sein gegen globale Bedrohungen. Mehr denn je wird deutlich, dass Freiheit gegebenenfalls auch militärisch verteidigt werden muss. Wie reagieren Autorinnen und Autoren aus den Ländern des Weimarer Dreiecks und der Ukraine auf diese Entwicklung? Gespräch mit Jakub Ekier (Polen), Natalka Sniadanko (Ukraine), Marcel Beyer (Deutschland) und weiteren Gästen.

Fachwerkkirche in Tzschelln, Foto um 1930

»wer keinen grund sieht muss im nirgends ankern« Dokumente und Dichtung aus der Lausitz anlässlich des bundesweiten Tags der Archive zum Thema »Alte Heimat – neue Heimat«

| Archivveranstaltung
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Zum 13. bundesweiten Tag der Archive unter dem Titel »Alte Heimat – neue Heimat« widmete sich das Archiv der Sächsischen Akademie der Künste der Lausitz als einem Raum tiefgreifender physischer, sprachlicher und kultureller Umbrüche. Dr. Johanna Aberle und Anne Koban sprachen mit der deutsch-sorbischen Dichterin Róža Domašcyna über verschwundene Dörfer, Überlieferungsspuren und Literatur als Erinnerungsort. Präsentiert wurden Fotos und Erinnerungen an das 1976 abgebaggerte Dorf Tzschelln und seine Bewohner. Teilnahme nach Anmeldung.

Chamissopoetikdozentur 2020, Foto: Steffen Füssel

Die Freiheit des Wortes – wie weit darf sie gehen? Wie können wir sie verteidigen?

| ausgebucht
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Öffentliches Podiumsgespräch am 14. Januar 2026 mit Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, Friedrich Dieckmann, PEN-Gruppe Leipzig und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Moderation: Karin Großmann, Autorin Sächsische Zeitung. Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland