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Der Mythos des Nationalen. Ringvorlesung im WS 2024/25. Prof. Dr. Kerstin Preiwuß: Warum vermeidet August Stramm in seinen Gedichten das Verb sein? Einige Gedanken zur Unvereinbarkeit dieser Kriegsdichtung mit dem Mythos des Nationalen.
Vortrag von Prof. Dr. Kerstin Preiwuß, Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin, Professorin für Literarische Ästhetik und Institutsleiterin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig der Universität Leipzig. Ringvorlesung des Fachbereichs Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Dresden und der Sächsischen Akademie der Künste
In seiner Streitschrift "Wie deutsch ist die deutsche Kunst?" (1999) wies Werner Hofmann das Nationale als Wesen und ästhetische Kategorie der deutschen Malerei zurück. Tatsächlich steht die Kunst in den deutschsprachigen Ländern von Anfang an in prägendem internationalem Austausch. Umgekehrt gelten deutsche Künstler und Künstlerinnen längst als Teil der internationalen Kunstszene. Ist die Idee einer sinnstiftenden nationalen Identität daher nicht irreführend, ja ein gefährliches Phantasma?
Ein Livestream der Vorlesung wird unter dem folgenden Link angeboten:
https://tu-dresden.zoom-x.de/j/66659150122?pwd=auz8SQuY1nqsibKDce76ATI8Pbo0Y9.1
Weitere Termine
Mittwoch, 29. Januar 2025
Wie international war der »International Style«?
Prof. Dr. Wolf Tegethoff, Kunsthistoriker, Honorarprofessor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte München
Mittwoch, 5. Februar 2025
Abschlussdiskussion
Mit Prof. Dr. Jürgen Müller und Prof. Dr. Wolfgang Holler

