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Gastveranstaltung: Kunstfreiheit als Kontroverse: Jüdische Kunst und Kunst aus Israel heute
Im Januar 2025 wurde die Ausstellung »tedious and brief« von Gili Avissar und Tamar Harpaz im Kunstverein Dresden eröffnet. Die beiden Künstler aus Israel schaffen in ihrer gemeinsamen Installation aus Stoff, Glas und Licht eine Atmosphäre der Zerbrechlichkeit und Kontemplation. Das Podiumsgespräch anlässlich der Ausstellung war Teil der Veranstaltungsreihe »Jüdische Kunst heute«.
Die Arbeiten der beiden Künstler spiegeln die Verletzlichkeit des menschlichen Daseins wider. Harpaz' scharfe Winkel und transparentes Glas kontrastieren mit Avissars weichen, farbenfrohen Formen. Gemeinsam erschaffen sie einen Raum, in dem sich Persönliches und Politisches verflechten. Die Ausstellung regt zum Nachdenken über die Rolle der Kunst in unserer heutigen Gesellschaft an und lädt ein, die Grenzen zwischen Realität und Imagination zu erkunden. (Adina Rieckmann)
Die Installationskünstlerin Tamar Harpaz (geb. 1979 in Jerusalem) erschafft Skulpturen aus gefundenen Materialien, die den Anschein haben, als wären sie improvisierte »Maschinen«, die Geschichten erzählen. Gili Avissar (geb. 1980 in Haifa) ist ein multidisziplinär arbeitender Künstler, der Malerei, Skulptur, Video und Performance kombiniert. Avissars textile Objekte der Ausstellung wirken sowohl im zwei- als auch im dreidimensionalen Raum.
Gespräch mit Léontine Meijer-van Mensch (Stadtmuseum Rotterdam), Atalya Laufer (Künstlerin), Daniel Laufer (Künstler und Kurator Dagesh), Hili Perlson (Kunstjournalistin), Konstanze Schütze (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) in Moderation von Adina Rieckmann (Kunstverein Dresden).
Um vorherige Anmeldung über den nebenstehenden QR-Code wird gebeten.
Kontakt
E-Mail: contact@kunstvereindresden.de
Kunstverein Dresden e. V.
Neustädter Markt 8
01097 Dresden
Gastveranstaltung des Kunstvereins Dresden.
Rahmenprogramm zur Ausstellung: https://www.kunstvereindresden.de/



