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Carlo Weber

Architekt
Klasse Baukunst

* 1934 in Saarbrücken (als Karlheinz Weber) · † 2014 in Stuttgart · 1954–1958 und 1960/61 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart · 1957–1966 Mitarbeit im Büro Behnisch und Lambart in Stuttgart und Düsseldorf, anschließend im Büro Professor Louis Arretche in Paris · 1959/60 DAAD-Stipendium an der École des Beaux-Arts in Paris · 1966–1979 Partner in der Architektengemeinschaft Behnisch & Partner, mit Günter Behnisch, Fritz Auer, Eberhard Tränkner, Winfried Büxel und Günther Grzimek ist er Planer des Münchner Olympiastadions · 1980–2014 Büro mit Fritz Auer in Stuttgart und München · 1980–1992 Lehrauftrag an der Universität Stuttgart · 1992–2002 Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an der Technischen Universität Dresden · 1996 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, 1999–2002 Stellvertretender Sekretär der Klasse Baukunst, 2002–2011 Sekretär · lebte in Stuttgart

Preise und Ehrungen (Auswahl)
1972 I.C.P. Award of Honour (Hugo-Häring-Preis) und Großer Architekturpreis des BDA · 1977 Architekturpreis der Stadt München und Internationaler Architekturpreis der Union International des Architectes · 1981 Auguste-Perret-Preis für architekturbezogene Technologien · 1983 Paul-Bonatz-Preis der Stadt Stuttgart · 1989/1995/2001/2007 Deutscher Architekturpreis · 1991 Fritz-Schumacher-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S. Hannover und Deutscher Kritikerpreis (für Architektur) · 2010 DIVA Award Wien · 2011 BDA-Preis Schleswig-Holstein

Bauten (Auswahl)
1967‒1972 Olympische Sportstätten in München (mit Günter Behnisch, Frei Otto u.a.) · 1979 Studien- und Ausbildungszentrum der Evangelischen Landeskirche in Stuttgart-Birkach · 1983 Kurgastzentrum Bad Salzuflen · 1986 Altenwohnanlage und Pflegeheim in Lemgo · 1989 Mensa der Universität Ulm · 1991 Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Reutlingen · 1994 Theater der Stadt Hof · 1998 Casino der Offiziersschule des Heeres Dresden · 1998 Zeppelin-Carré Stuttgart · 2000 Kurmittelhaus Bad Brambach · 2001 Umbau Ruhrfestspielhaus Recklinghausen · 2001 Landeszentralbank Sachsen-Anhalt Halberstadt · 2001 Überdachung Bahnhofsvorplatz Heilbronn · 2003 Hotel ESO Cerro Paranal Chile · 2000/04 Umbau des Lipsius-Baus auf der Brühlschen Terrasse Dresden · 2004 Zentrum SolarCity Linz · 2006 Römermuseum und Volksbank Osterburken · 2007 Seminargebäude Gut Siggen · 2010 École Nonnewisen Luxembourg und Sparkasse Memmingen · 2012 Hauptorgel, Konstantin-Basilika zu Trier · 2013 Umbau des ehemaligen Kaufhauses Schocken in Chemnitz zum Landesmuseum der Archäologie · Hauptorgel Konstantin-Basilika zu Trier

Publikationen
Eigene Schriften
Auer+Weber. Positionen und Projekte. München 1993 · Planen für das Alter. Leinfelden-Echterdingen 1994 · Neues Bauen in Historischer Umgebung. Köln 1994 · Kulturbrücke Görlitz/Zgorzelec. Ein deutsch-polnischer Ideenwettbewerb. (Mit Holger Ostermeyer) In: Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden. Heft 5‒6/1988

Andere Autoren
East, Aedes; Feireiss, Kristin; Comwell, Hans-Jürgen (Hg.): Drei kulturelle Orte. Auer+Weber+Partner. Berlin 1997 · Zur Arbeit von Carlo Weber. In: Gauzin-Müller, Dominique: Behnisch & Partner. 50 Jahre Architektur. Berlin 1997 · Kiok, Andrea (Hg.): Auer+Weber+Architekten. Arbeiten 1980‒2003. Basel 2003 · Jaeger, Falk (Hg.): Auer+Weber+Assoziierte – Portfolio. Berlin 2010