Miklós Hofer
* 1931 in Bozsok im ungarischen Burgenland · † 2011 in Budapest · 1949–1954 Studium an der Technischen Universität (TU) Budapest, 1954 Assistenzprofessor für den Bereich Industriebau · ab 1955 Arbeit als Planer bei der Zentralen Planungsgesellschaft (KÖZTI) · 1962/63 Arbeit im Büro von Ernő Goldfinger in London · ab 1964 Vizepräsident der Ungarischen Vereinigung der Baukünstler · 1973–2001 Professor für öffentliche Bauten an der Fakultät für Architektur der TU Budapest · 1992 Mitglied des ungarischen UNESCO-Komitees · 1996–2001 Vorsitzender der Meisterkörperschaft der Fakultät für Architektur der TU Budapest · 2003 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste · lebte in Budapest
Preise und Ehrungen (Auswahl)
1964/1978 Miklós-Ybl-Preis der Volksrepublik Ungarn · 1965 Zweiter Preis im internationalen Wettbewerbs für die Planung eines neuen Nationaltheaters in Budapest · 1990 Preis Pro Urbe Budapest · 1998 Széchenyi-Preis (mit Endr Dulácska und Zoltán Szentkirályi)
Bauten
1952 Hauptplatz in Kazincbarcika · 1958/59 Schule in Gyöngyős · 1963 Fernsehturm Miskolc-Avas (mit György Vörös) · 1968–1970 Kulturzentrum und Bibliothek in Szentendre · 1969–1976 Schule für Transport und Kommunikation in Győr · Bürogebäude am Roosevelt Square in Budapest (abgerissen) · 1969 Hauptsitz der Wasserwerke in Budapest · 1973 Statue von Imre Madách, Margareteninsel, Budapest (geschaffen von Tibor Vilt, Architekt Miklós Hofer) · 1974 Barcsay-Museum in Szentendre · 1983 Schule in Szentmártonkáta
Publikationen
Eigene Schriften
Kontinuität in der Architektur ‒ neuer Bedarf. In: Schirmbeck, Egon: Zukunft der Gegenwart. Stuttgart 1994

