Jerzy Ilkosz
* 1953 in Ząbkowice Śląskie (früher Frankenstein/Niederschlesien) · 1973–1979 Studium der Architektur an der Universität Wrocław · 2005 Promotion an der Fakultät für Architektur der Technischen Hochschule Wrocław · 1992 Direktor des Breslauer Bauarchivs · seit 2000 Direktor des Architekturmuseums Breslau (Muzeum Architektury we Wrocławiu) · 2010 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste · lebt in Wrocław
Preise und Ehrungen
2006 Bundesverdienstkreuz am Bande · 2009 Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen für die Rettung des international bedeutsamen Bestandes des Breslauer Bauarchivs · 2015 Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste (Silber) des Ministers für Kultur und Nationalerbe · 2017 Verdienstmedaille »De Bene Merentibus« des polnischen Architektenverbandes SARP · 2018 Deutscher Preis für Denkmalschutz – Karl-Friedrich-Schinkel-Ring des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz
Publikationen (Auswahl)
Hochhäuser für Breslau von Max Berg. In: Lampugnani, Vittorio Magnago; Schneider, Romana (Hg.): Moderne Architektur in Deutschland 1900 bis 1950. Reform und Tradition. Stuttgart 1992 · Die Pläne für das Breslauer Krematorium. Ein Gemeinschaftsprojekt von Max Berg und Oskar Kokoschka. In: Berichte und Forschungen. Jahrbuch des Bundesinstituts für Ostdeutsche Kultur und Geschichte. Band 4. München 1996 · Hochhäuser für Breslau 1919–1932. (Hg., mit Beate Störtkuhl) Delmenhorst 1997 · Die Jahrhunderthalle und das Ausstellungsgelände in Breslau – Das Werk Max Bergs. München 2006 · Heinrich Lauterbach. Architekt wrocławskiego modernizmu. (Hg.) Wrocław 2012 · Adolf Rading in Breslau. Neues Bauen in der Weimarer Republik. Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Band 72. (Hg., mit Beate Störtkuhl) Berlin und Boston 2019

