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Thomas Rosenlöcher

Schriftsteller
Klasse Literatur und Sprachpflege

* 1947 in Dresden · † 2022 in Kreischa bei Dresden · Lehre als Handelskaufmann · 1970 Abitur an der Arbeiter- und-Bauern-Fakultät in Freiberg/Sachsen · 1970–1974 Studium der Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Dresden, danach als Arbeitsökonom tätig · 1976–1979 Studium am Literaturinstitut »Johannes R. Becher« in Leipzig · 1979–1983 Mitarbeiter am Kinder- und Jugendtheater Dresden · seit 1983 freischaffend tätig · 1991 Märkisches Stipendium für Literatur des Märkischen Kulturkreises · 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, 2001/02 Sekretär der Klasse Literatur und Sprachpflege, 2002–2005 und 2008–2011 Stellvertretender Sekretär · 2004 Mitglied der Akademie der Künste Berlin · 2006 Stipendiat im Künstlerhof Schreyahn · 2008 Stipendiat im Künstlerhaus Edenkoben · 2012 Stipendium des Freundeskreises Schloss Wiepersdorf · lebte in Beerwalde bei Dresden

Preise und Ehrungen (Auswahl)
1989 Georg-Maurer-Preis der Stadt Leipzig · 1990 Hugo-Ball-Förderpreis · 1991 F.-C.-Weißkopf-Preis der Akademie der Künste zu Berlin · 1993 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen · 1996 Strittmatter-Preis des Landes Brandenburg · 1998 Kulturpreis der Stadt Vellmar · 1999 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt und Universität Tübingen · 2000 DG Bank-Werkpreis der LiteraTour Nord · 2000 Kulturpreis Harz des Regionalverbandes Harz e.V. · 2002 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden · 2004 Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt · 2005 Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi in Olevano Romano · 2008 Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt Hannover · 2010/11 Stadtschreiber von Bergen · 2017 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung

Publikationen
Eigene Schriften
Ich lag im Garten bei Kleinzschachwitz. Gedichte und  zwei Notate. Halle/S. und Leipzig 1982 · Schneebier. Gedichte. Halle/S. und Leipzig 1988 · Die verkauften Pflastersteine. Dresdener Tagebuch. Frankfurt/M. 1990 · Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern. Harzreise. Frankfurt/M. 1991 · Die Dresdner Kunstausübung. Gedichte. Frankfurt/M. 1996 · Ostgezeter. Beiträge zur Schimpfkultur. Frankfurt/M. 1997 · Ich sitze in Sachsen und schau in den Schnee. 77 Gedichte. Frankfurt/M. 1998 · Am Wegrand steht Apollo. Gedichte. Frankfurt/M. 2001 · Liebst du mich ich liebe dich. Geschichten zum Vorlesen. Frankfurt/M. 2002 · Das Tischwunder. Karl Mickels Gedicht »Der Tisch«. Warmbronn 2003 · Das Eisen blitzen sehen. Drei Kapitel über Eduard Mörike. Warmbronn 2004 · Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand. Frankfurt/M. 2005 · Das langgestreckte Wunder. (Mit Illustrationen von Jacky Gleich) Rostock 2006 · Das Flockenkarussell. Blüten-Engel-Schnee-Gedichte. Frankfurt/M. und Leipzig 2007 · Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubte. (Mit Bildern von Maja Bohn) Rostock 2007 · Der Mann, der lieber tot sein wollte. (Mit Illustrationen von Jacky Gleich) Rostock 2010 · Poesiealbum 286. Wilhelmshorst 2010 · Hirngefunkel. Gedichte. IB Nr. 1369. Berlin 2012 · Das Gänseblümchen, die Katze & der Zaun. (Mit Illustrationen von Verena Hochleitner) Innsbruck 2015 · Liebst Du mich, ich liebe Dich. Geschichten zum Vorlesen. IB Nr. 1236. Berlin 2017

Herausgaben
Eduard Mörike. Berlin 1991 · Jahrbuch der Lyrik 8. (Mit Christoph Buchwald) Darmstadt 1992 · Friedrich Schiller. »Schöne Welt, wo bist du?« Gedichte. Frankfurt/M. 2005 ·  Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen. Frankfurt/M. und Leipzig 2005 · Paul Fleming. Ich habe satt gelebt. Gedichte. Frankfurt/M. und Leipzig 2009

Andere Autoren
Thomas Rosenlöcher. Im Schutzbereich der Engel. In: Serke, Jürgen: Zuhause im Exil. Dichter, die eigenmächtig blieben in der DDR. München und Zürich 1998 · Schmudlach, René: Wie verlief die demokratische Revolution 1989/90 in Dresden und wie wird sie in Rosenlöchers Tagebuch »Die verkauften Pflastersteine« dargestellt? München 2017


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