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Ingo Schulze

Schriftsteller
Klasse Literatur und Sprachpflege

* 1962 in Dresden · 1983–1988 Studium der Klassischen Philologie und Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena · 1988–1990 Dramaturg am Landestheater Altenburg · 1990 Mitgründer der unabhängigen Zeitung Altenburger Wochenblatt, Journalist und Redakteur in Altenburg · 1993 Journalist in Sankt Petersburg und Gründer der Zeitung Priwet Peterburg · seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller in Berlin · 1996 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds · 2006 Mitglied der Akademie der Künste Berlin · Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland · 2007 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung · 2009 Brüder-Grimm-Professur der Universität Kassel · 2011 Heinrich-Heine-Gastdozentur der Leuphana Universität Lüneburg · 2019 Kurator des Autorenforums des Münchner Literaturfestes · 2021/22 Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller (mit Frank Witzel) · 2022 Tübinger Poetik-Dozentur (mit Dževad Karahasan) und Metropolenschreiber Ruhr · 2023 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung · lebt in Berlin

Preise und Ehrungen (Auswahl)
1995 Alfred-Döblin-Förderpreis, Ernst-Willner-Preis und aspekte-Literaturpreis · 1998 Berliner Literaturpreis mit Johannes-Bobrowski-Medaille · 2001 Joseph-Breitbach-Preis (mit Dieter Wellershoff und Thomas Hürlimann) · 2006 Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum · 2007 Preis der Leipziger Buchmesse, Thüringer Literaturpreis und Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo · 2008 Samuel-Bogumil-Linde-Preis (mit Olga Tokarczuk) · 2011 Stadtschreiber von Mainz · Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes · 2013 Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg · 2013 Manhae-Preis für Literatur der Manhae-Foundation Südkorea (mit Konstantin Kedrov) · 2017 Rheingau Literatur Preis · 2019 Werner-Bergengruen-Preis · 2021 Preis der Literaturhäuser und Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden

Publikationen
Eigene Schriften (Auswahl)
33 Augenblicke des Glücks. Aus den abenteuerlichen Aufzeichnungen der Deutschen in Piter. Berlin 1995 · Simple Storys. Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz. Berlin 1998 · Von Nasen, Faxen und Ariadnefäden. Zeichnungen und Fax-Briefe. (Mit Helmar Penndorf) Berlin 2000 · Mr. Neitherkorn und das Schicksal. Berlin 2001 ·  Neue Leben. Die Jugend Enrico Türmers in Briefen und Prosa. Berlin 2005 · Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier. Berlin 2007 · Eine, zwei, noch eine Geschichte/n. (Mit Imre Kertész und Péter Esterházy) Berlin 2008 · Tausend Geschichten sind nicht genug. Leipziger Poetikvorlesung 2007. Frankfurt/M. 2008 · Adam und Evelyn. Berlin 2008 · Der Herr Augustin. (Mit Illustrationen von Julia Penndorf) Berlin 2008 · Was wollen wir? Essays, Reden, Skizzen. Berlin 2009 · Eine Nacht bei Boris. Books to Go. Berlin 2009 · Orangen und Engel. Italienische Skizzen. (Mit Fotografien von Matthias Hoch) Berlin 2010 · Unsere schönen neuen Kleider. Gegen eine marktkonforme Demokratie – für demokratiekonforme Märkte. München 2012 · Henkerslos. Ein Märchenbrevier. (Zusammen mit Christine Traber und mit Illustrationen von Sebastian Menschenmoser) München 2013 · Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst. Roman. Frankfurt/M. 2017 · Die rechtschaffenen Mörder. Roman. Frankfurt/M. 2020 · Dresden wieder sehen. (Mit einer Laudatio von Volker Braun) Göttingen 2021 · Doppelt verbunden, halb vereint. Der Beitritt der DDR zur BRD und zur Europäischen Gemeinschaft. (Mit Kiran Klaus Patel). Hamburg 2022 · Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte … Essays. Frankfurt/M. 2022 · Deutschlandlauf 1998. 1225 Kilometer in 17 Tagen. Erlebnisbericht. Leipzig 2023 · Zu Gast im Westen. Aufzeichnungen aus dem Ruhrgebiet. Essays. Göttingen 2024 · Orte ans Licht bringen. Berlin - Tempelhof Mariendorf Marienfelde. (Mit Michaela Booth und Carolin Förster) Berlin 2024 · Die Kuh Ute in den Bergen. (Illustriert von Hanne Zechau). München 2025

Andere Autoren (Auswahl)
Thomas, Fabian: Neue Leben, neues Schreiben? Die »Wende« 1989/90 bei Jana Hensel, Ingo Schulze und Christoph Hein. München 2009 ·  Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): Ingo Schulze. TEXT+KRITIK. Heft 193. München 2012