Programm
Eberhard Göschel – Das Bild des Künstlers
Ausstellung mit Werken von Eberhard Göschel und Fotografien von Werner Lieberknecht und Lothar Sprenger.
Ausstellung 17. Mai bis 8. September 2023, Sächsische Akademie der Künste.
Eine Anmeldung wird empfohlen: E-Mail: info@sadk.de; Tel. + 49 351 810763 00
Ausstellungseröffnung:
Einführung (vollständige Rede, PDF)
Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung
Uwe Kolbe: »Der Fels in der Brandung«
Musik
Santana Anderson (Cello)
mit Werken von Rainer Lischka und Luciano Berio
Von Eberhard Göschel zeigt die Ausstellung »Das Bild des Künstlers« eine Gruppe von frühen Gemälden aus den Jahren um 1980, am Übergang von der kaum noch lesbaren Landschaft zur Abstraktion. Gegenübergestellt sind diesen vier Arbeiten drei großformatige, pastose Malereien aus den Jahren 2004 und 2019. Vor allem das mehr als vier Meter breite Triptychon »Paradies« gehört zu den zentralen Arbeiten Göschels aus seinen letzten Schaffensjahren. Ergänzt werden die Gemälde von einer breitformatigen Radierung, die zeitlich zwischen den Gemälden steht und auf ein weiteres, bravouröses Arbeitsfeld des Künstlers verweist.
Göschels Werke werden durch die Fotografien von Werner Lieberknecht und Lothar Sprenger in einen reflexiven Kontext gestellt. Die „Bilder“ des Künstlers und sein Porträt werden selbst zum künstlerischen Bild. Während die Fotografien von Werner Lieberknecht das Atelier des Künstlers in der Bautzner Straße thematisieren, zeigen die Arbeiten von Lothar Sprenger vor allem Ausstellungssituationen in der Neuen Dresdner Galerie auf der Wilsdruffer Straße (1988) und im Dresdner Albertinum (1994).
Die Ausstellung versteht sich nicht zuletzt als Hommage an Eberhard Göschel, eine der herausragenden deutschen Künstlerpersönlichkeiten der letzten Jahrzehnte, der kurz vor seinem 80. Geburtstag am 28. Dezember 2022 verstorben ist.
Nachruf von Wolfgang Holler (PDF)
Unbeirrt hat Göschel, der gleichermaßen als Plastiker und Aktionskünstler hervortrat, über alle Zeitenwenden hinweg einen unverwechselbaren Stil entwickelt, wie die im Zeitraum von über vierzig Jahren entstandenen Werke der Ausstellung beispielhaft zeigen.
Eberhard Göschel war seit 1996 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und hatte von 1996 bis 1998 das Amt des Sekretärs der Klasse Bildende Kunst inne.



