Programm
Erhard Frommhold und die Fundus-Bücher
Gespräch mit der Publizistin Hildtrud Ebert und dem Kunsthistoriker Matthias Flügge über das Wirken des leidenschaftlichen Büchermachers und Lektors im Verlag der Kunst Dresden Erhard Frommhold.
Der Kunstwissenschaftler und Publizist Erhard Frommhold (1928‒2007) war eine prägende Gestalt in der Kunstszene der DDR. Als Lektor und späterer Cheflektor im Verlag der Kunst Dresden sind ihm Standardwerke der Kunstgeschichte zu verdanken, die bis heute Gültigkeit haben, etwa über den Konstruktivisten El Lissitzky oder die Monographien Wilhelm Fraengers über Jörg Ratgeb, Hieronymus Bosch und Matthias Grünewald. Neben eigenen Essays veröffentlichte er ab 1959 die Reihe der Fundus-Bücher, Taschenbücher mit Texten zur Ästhetik, Kunstwissenschaft und Kulturgeschichte, die nicht der offiziellen Parteilinie folgten. Die Kunstwissenschaftlerin Hildtrud Ebert erinnerte an die Wege und auch an die Maßregelungen von Zensur bis Druckverbot, denen Erhard Frommhold sich zu DDR-Zeiten ausgesetzt sah.
Begrüßung:
Prof. Dr. Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Gespräch:
Dr. Hildtrud Ebert, Publizistin und Kunstwissenschaftlerin Berlin
Matthias Flügge, Kunsthistoriker Berlin
Büchertisch:
Lukas Verlag Berlin
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Lukas-Verlag
