Programm
Lichtungen - Lesung mit Iris Wolff
"Man ist, einmal gegangen, immer ein Gehender" heißt es in "Lichtungen", dem neuen Roman von Iris Wolff, aus dem die 1977 in Hermannstadt geborene Autorin an diesem Abend lesen wird. In ihren Romanen geht Iris Wolff Fragen der Verortung nach und sucht Heimat, Exil und die Transformation von Erinnerungsräumen zu definieren. Das anschließende Gespräch mit der Autorin moderierte Christian Lehnert, Schriftsteller und Theologie Leipzig.
"Heimat ist vielleicht dazu da, verlassen zu werden. Heimat ist vielleicht nicht das Ziel des Bleibens, sondern das Ziel des Gehens. Was bleibt, ist die Frage nach einer anderen möglichen Wirklichkeit." schreibt sie in literarischen Debüt „Halber Stein“ (2012). Iris Wolff ist Preisträgerin des Chamisso-Preises Dresden 2023, verliehen durch den Verein Bildung und Gesellschaft in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Künste und weiteren Partnern. Der Preis, an den auch die Chamisso-Poetikdozentur der Akademie geknüpft ist, ehrt Autorinnen und Autoren, die ihre Erfahrungen eines Sprach- und Kulturwechsels literarisch reflektieren.
"Lichtungen" (Klett-Cotta 2024)
Zwischen Lev und Kato besteht seit ihren Kindertagen eine besondere Verbindung. Doch die Öffnung der europäischen Grenzen weitet ihre Lebensentwürfe und verändert ihre Beziehung für immer. Voller Schönheit und Hingabe erzählt Iris Wolff in ihrem großen neuen Roman von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen. (Verlagsankündigung)
Eine Veranstaltung der Literarischen Arena e. V., der Städtischen Museen Dresden und der Evangelischen Akademie Sachsen in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Künste
