Programm
»Zerstörung, Vermessung und Planung in Zeiten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine«
Die russische Invasion in der Ukraine dauert bereits mehr als drei Jahre. Sie ist eine Tragödie mit Hunderttausenden Toten auf beiden Seiten, zerbombten Städten und Millionen Geflüchteten. Tag für Tag kommen weitere Opfer und neue Zerstörungen hinzu. Seit Kriegsbeginn entwickeln aber verschiedene staatliche und private Akteure in der Ukraine und im Ausland Ideen, Strategien und konkrete Entwürfe zur Rettung und zum Wiederaufbau. Dabei geht es sowohl um die schnelle Sicherung beschädigter Teile der Städte, Siedlungen und Gebäude als auch um die Instandsetzung wertvoller Baudenkmäler, ebenso wie um die Ausarbeitung weitreichender städtebaulicher Pläne für den Wiederaufbau nach Kriegsende. Der Vortrag von Prof. Dr. Bohdan Tscherkes (Nationale Polytechnische Universität L'viv) zog eine Bilanz der bisherigen Zerstörungen und skizzierte zugleich aktuelle Projekte und Strategien für die Reparatur und den Wiederaufbau ukrainischer Städte.
Begrüßung
Dr. Gabriele Goldfuß (Stadt Leipzig, Referatsleiterin Internationale Zusammenarbeit)
Einführung
Prof. Dr. Arnold Bartetzky (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, GWZO)
Vorstellung des Referenten
Prof. Dr. Annette Menting (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig)
Vortrag
Prof. Dr. Bohdan Tscherkes (Nationale Polytechnische Universität L’viv)
Vortrag in deutscher Sprache mit Simultan-Übersetzung in die ukrainische Sprache
Programmflyer (PDF)
Rückblick und Fotos
Veranstalter: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Verbundprojekt Stadt. Kultur. Bauen. (GWZO, RWTH Aachen, KIT Karlsruhe), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Künste (Klasse Baukunst), Stadt Leipzig (Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Referat Internationale Zusammenarbeit), Sächsische Staatskanzlei (Internationale Beziehungen, Europaangelegenheiten und Entwicklungszusammenarbeit), Nationale Polytechnische Universität L’viv

