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Walter Libuda: Die Frucht. Bilder auf Leinwand und Papier
Ausstellung mit Werken von Walter Libuda in der Sächsischen Akademie der Künste vom 13. Juli bis 30. September 2022.
Gezeigt wurden 40 Arbeiten des vor einem Jahr verstorbenen Künstlers Walter Libuda. Der Maler, der zu den bedeutendsten deutschen Künstlern seiner Generation zählt, wurde 1950 in Zechau-Leesen, im thüringischen Braunkohlenrevier geboren. 1973 ging Libuda nach Leipzig zum Studium an die Hochschule für Grafik und Buchkunst, wurde im Anschluss Meisterschüler bei Bernhard Heisig und lehrte, mit Unterbrechungen, einige Jahre lang selbst. 1985 zog er nach Berlin und arbeitete seither freiberuflich. 1999 erhielt er den Fred-Thieler-Preis für Malerei der Berlinischen Galerie, 2000 den Gerhard-Altenbourg-Preis des Lindenau-Museums Altenburg. Seit 1998 war er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Ausstellungen in der Sächsischen Akademie der Künste
Ausstellungseröffnung am 12. Juli 2022
Begrüßung
Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Einführung
Jutta Penndorf, Kunsthistorikerin Altenburg
Musik
Jaspar Libuda, Komponist und Kontrabassist Berlin
(Komposition, fünfsaitiger Kontrabass, Loopstation, Live-Elektronik)
"Die Bilder von Walter Libuda erhielten sich in all ihren Verwandlungen die einladende Hermetik. Es lag ihm nicht daran, mit oder in ihnen Geschichten zu erzählen. Wenn er überhaupt etwas erzählte, dann erzählte er sich selbst, Essenz und Substanz seiner Erfahrung [...]: „Ich glaube ja demgegenüber, dass die Kunst das einzige soziale Gebiet ist, auf dem es Hierarchien geben muss. [...] Wenn alle Alle verstehen und alle Alles verstehen, gibt es keine Auseinandersetzung mehr. Die Sprache wirkt dann wie Traubenzucker, sie wird sofort aufgenommen, aber es gibt keine Beunruhigung mehr.“ Walter Libuda im Gespräch mit Matthias Flügge (1993)
Veranstaltung der Klasse Bildende Kunst der Sächsischen Akademie der Künste

