Letzte Veranstaltungen
Führung durch die Ausstellung »Roger Boltshauser–Resistance«
Der Schweizer Architekt Roger Boltshauser beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit nachhaltigen Baumaterialien und innovativen Energiekonzepten. Er wurde im Oktober 2024 mit dem Semperpreis der Sächsischen Akademie der Künste ausgezeichnet. Einen Einblick in sein vielschichtiges und facettenreiches Schaffen gewährt die Ausstellung »Roger Boltshauser–Resistance«, die noch bis zum 30. November 2024 im ZfBK–Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden präsentiert wird.
Öffentliche Führung mit Prof. Dr. Annette Menting, Architekturhistorikerin- und kritikerin Leipzig.
Metaphern der Vergänglichkeit. Fotografiken von Ulrich Lindner (1938–2024)
Ulrich Lindner, der im Frühsommer 2024 starb, gehörte zu den stillen, in seinem Schaffen jedoch eigenwilligsten und ausdrucksstärksten Foto-Künstlern in Dresden. Sein Chemiestudium und seine fotochemische Arbeit gab er 1983 auf, um sich ganz auf seine künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seine überragenden technischen Kenntnisse boten jedoch das Fundament für sein fotokünstlerisch experimentelles Werk, das sich immer wieder durch verfremdende, bisweilen surreale Kompositionen auszeichnete. Die Ausstellung, eine Hommage im Gedenken an diesen herausragenden "Fotografiker", vereinte Werke der Frühzeit, aber auch seine meisterhaften Fotoaufnahmen des Hauses und des Gartens von Gerhard Altenbourg aus den Jahren 1991 und 1999.
Christian Lehnerts essayistischer Werkzyklus. Ein Werkstatt-Tag
"Der Mensch, zu Hause in der Einbildung wie im Wirklichen, kommt zu sich selbst in einem Puls: Idole, Utopie, Metaphern, Jenseitsvorstellungen, Entwürfe von Lebenszielen, von Sorgen oder Glück entstehen in ihm und formen ihn ebenso wie seine Reflexionsgabe von Tatsachen und seine Körperlichkeit.", schreibt der Dichter und Theologe Christian Lehnert. Beim Werkstatt-Tag der Evangelischen Akademie Sachsen, der am Palaisplatz 3 in der Sächsischen Akademie der Künste stattfand, brachte Christian Lehnert in Lesung und Gespräch Mögliches und Verborgenes zur Sprache. Die Lesungen wurden kommentiert von OLKR Burkart Pilz, Dr. Ulrike Irrgang und dem Schriftsteller Uwe Kolbe.
Der Mythos des Nationalen. Ringvorlesung im WS 2024/25. Fünfte Vorlesung: Kunst des Nationalsozialismus oder die Verneinung des Außerordentlichen
Vortrag von Prof. Dr. Olaf Peters, Kunsthistoriker, Professur für die Kunst der Moderne und Gegenwart Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ringvorlesung des Fachbereichs Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Dresden und der Sächsischen Akademie der Künste
Führung durch die Ausstellung »Roger Boltshauser – Resistance«
Anlässlich der Verleihung des Semperpreises der Sächsischen Akademie der Künste an den Schweizer Architekten Roger Boltshauser war bis zum 30. November 2024 im ZfBK–Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden eine Ausstellung des Preisträgers zu sehen. Die Ausstellung gewährte einen Einblick in das Schaffen Roger Boltshausers, der sich auf der Suche nach nachhaltigen Baumaterialien und innovativen Energiekonzepten unter dem Motto »Resistance« der kritischen Überprüfung gängiger Standards verschrieben hat.
Öffentliche Führung mit Prof. Thomas Will, Architekt und Denkmalpfleger Dresden.
Der Mythos des Nationalen. Ringvorlesung im WS 2024/25. Vierte Vorlesung: »Der größte Künster aller Deutschen« – Dürers Erben im 19. Jahrhundert
Vortrag von Dr. Lea Hagedorn, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Provenienzforschung an der Stadtbibliothek Leipzig
Ringvorlesung des Fachbereichs Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Dresden und der Sächsischen Akademie der Künste
Der Mythos des Nationalen. Ringvorlesung im WS 2024/25. Dritte Vorlesung: Zur Frage der Nationalkultur. Erfahrungen in zwei deutschen Staaten
Vortrag von Dr. h.c. Friedrich Dieckmann, Autor und Publizist Berlin
Ringvorlesung des Fachbereichs Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Dresden und der Sächsischen Akademie der Künste
»Der Tanz kann eine Form von Optimismus sein« Podium zum 100. Geburtstag von Patricio Bunster – Choreograf aus Chile im DDR-Exil
»Der Tanz kann eine Form von Optimismus sein, der dazu führt, dass man selbst in den größten Katastrophen eine Ahnung davon bekommt, dass man alles anders sehen kann.« Der Tänzer und Choreograf Patricio Bunster (1924-2006) fand als politischer Flüchtling aus Chile 1973 in der DDR neue Wirkungsmöglichkeiten. Welche Prägungen hat er erfahren und seinerseits in seinem Wirken an den Tanzhochschulen in Dresden und Leipzig, aber auch in Chile hinterlassen? Und wie hat sich der Moderne Tanz in Chile weiterentwickelt? Die Palucca Hochschule lud an ihrem Tag der offenen Tür zu einem öffentlichen Podium mit ehemaligen Schülern und Weggefährten Patricio Bunsters ein und präsentierte Filme und Archivdokumente über die Arbeit Bunsters in der Bibliotheksvilla der Palucca Hochschule. Die Beiträge der Gäste Prof. Dr. Peter Jarchow, Prof. Dr. Ralf Stabel, Antje Ladstätter, Regina Schettler und Raymond Hilbert können Sie im Bericht zur öffentlichen Gesprächsrunde an dieser Stelle nachlesen.
Spannweiten mit Roger Boltshauser: »Architektur im Zeichen des Widerstands«
Spannweiten ist eine Vorlesungsreihe der Architekturfakultät der TU Dresden, die Studierenden und Gasthörern offensteht. National und international renommierte Architekturbüros geben Einblicke in ihre Arbeitsweisen und Entwurfsmethoden. Am 25. Oktober 2024 war Roger Boltshauser, Architekt aus Zürich und Preisträger des Semperpreises 2024 der Sächsischen Akademie der Künste, Gastredner der Reihe.
Semperpreis 2024 der Sächsischen Akademie der Künste
Nur wenige Architekten besitzen heute genug Widerstandskraft, sich den momentan angesagten Trends und pragmatischen Zwängen zu entziehen. Der Schweizer Architekt Roger Boltshauser gehört zu ihnen. Er wurde mit dem Semperpreis 2024 der Sächsischen Akademie der Künste ausgezeichnet.








