Letzte Veranstaltungen
Hanne Wandtke und der Ausdruckstanz in Dresden
"Ich hab manchmal auch sehr freche Dinge gemacht", sagte Hanne Wandtke mit Blick auf ihre Arbeit als Tänzerin und Choreografin. Die Uraufführung des dokumentarischen Filmporträts über Hanne Wandtke von Barbara Lubich wurde begleitet von Interventionen und Gesprächen mit Prof. Jason Beechey, Katja Erfurth, Prof. Dr. Peter Jarchow, Dr. Barbara Lubich, Prof. Dr. Ralf Stabel und Hanne Wandtke.
Barbara Wille
Vortrag der Künstlerin Barbara Wille, die an den Schnittstellen zwischen Installation, Fotografie und Bildhauerei arbeitet. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit den Übergängen zwischen Körper und Raum. Zu ihrem Werk gehören Wandobjekte, Installationen, öffentliche Kunst am Bau und Fotografien.
Das verordnete Vergessen - Aporien nach 1989
Die Kultursoziologin PD Dr. Yana Milev ist Initiatorin und Leiterin des Forschungsprojektes "Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium". Ihr Vortrag beschäftigte sich mit den Ursachen der Spaltung von Ost und West. Die Autoren Ingo Schulze, Wilhelm Bartsch, Kerstin Hensel und Clemens Meyer setzten sich mit ihren Thesen in der anschließenden Diskussion auseinander.
Gesellschafts- und Utopie-Entwürfe 1989/1990 in Ost-Europa
Was waren die Gesellschafts- und Utopiemodelle 1989/1990 in den ost- und mittelosteuropäischen Ländern? Wofür setzten sich Intellektuelle und Künstler ein? Diskussion mit Zeitzeugen und wichtigen Akteuren aus Tschechien, Ungarn und der Ukraine.
Merritt Bucholz und Karen McEvoy
"High Quality – Low Energy Design" ist eines der Leitprinzipien der Architektinnen Merrit Bucholz und Karen McEvoy (Dublin/Berlin), die in der Reihe "Konstruieren" zu Gast sind. Ist der Mensch ein ‚constructing animal‘, indem er nicht nur seine gebaute Umwelt, sondern auch seine Vorstellungen von der Lebenswirklichkeit konstruiert? Sechsteilige Vortragsreihe der Sächsischen Akademie der Künste, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden mit namhaften Referenten aus Architektur, Design und Bildender Kunst.
Gesellschafts- und Utopie-Entwürfe in den Künsten
Über welche Gesellschafts- und Utopiemodelle haben Schriftsteller und Künstler 1989/90 in Ostdeutschland nachgedacht und diskutiert? Neben sozialistischen Modellen, Vorschlägen für die Reform der DDR von innen und basisdemokratischen Modellen gab es zugleich faszinierende Aufbrüche in den Künsten, die viel von dem vorwegnahmen, was 1989/90 auch politisch sichtbar wurde.
Matthias Spaetgens
Der Designer Matthias Spaetgens, einer der führenden Kreativen in Deutschland, Partner und CCO der Agentur Scholz & Friends, ist Gast der Vortragsreihe unter dem Titel "Konstruieren" der Sächsischen Akademie der Künste, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden.
Gesprächskonzert Wilfried Krätzschmar
Der Komponist Wilfried Krätzschmar, seit Jahrzehnten eine der prägenden Kräfte im Dresdner Musikleben, ehemaliger Rektor der Hochschule für Musik Dresden und Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, wird in diesem Gesprächskonzert mit einer Auswahl von Kompositionen präsentiert. Das Spektrum reicht von frühen Solowerken über Auszüge der "Schlüsseloper" bis zur Uraufführung eines neuen Klavierstücks mit dem Titel "von der Wirklichkeit".
Neue Musik unter dem Dach der Kirche bis 1990
Welche Rolle spielten die Kirche im Musikleben der DDR? Vortrag von Christfried Brödel, ehem. Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, und Gespräch mit den Komponisten Wilfried Krätzschmar, Jörg Herchet und Günter Neubert.
Politische Utopien im Umbruch und die vergessene Verfassungsdiskussion
Was wurde im Vorfeld der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 erreicht, was versäumt? Warum kam es nicht zu einer neuen deutschen Verfassung als Voraussetzung zur Vereinigung? War es die Dynamik der Ereignisse, waren es die Forderungen vieler DDR-Bürger nach schnellstmöglicher Vereinigung, war es Unwillen der Politik? Was wäre in Deutschland in den letzten 30 Jahren anders und vielleicht besser gelaufen, wenn es eine gesamtdeutsche Diskussion für eine neue Verfassung gegeben hätte? Wie denken wir aktuell über die Auswirkungen dieser politischen Entscheidungen?








