Letzte Veranstaltungen
Leipziger Buchmesse 2024: Freiheit für Europa. Alles auf eine Karte: Bleiben und Schreiben in Krieg und Krise
Podium mit Jakub Ekier (Warschau), Wilfried Jilge (Berlin) und Natalka Sniadanko (Leipzig), Moderation: Kilian Kirchgeßner (Prag). Kooperation des Polnischen Instituts – Filiale Leipzig mit der Sächsischen Akademie der Künste
Leipziger Buchmesse 2024: Freiheit für Europa. Was ist Poesie, wenn sie keinen Menschen rettet
Podium mit Alhierd Bacharevič (Minsk), Jakub Ekier (Warschau), Kerstin Preiwuß (Leipzig) und Jurko Prochasko (L'viv), Moderation: Kilian Kirchgeßner (Prag). Kooperation des Polnischen Instituts – Filiale Leipzig mit der Sächsischen Akademie der Künste
Lichtungen - Lesung mit Iris Wolff
"Man ist, einmal gegangen, immer ein Gehender" heißt es in "Lichtungen", dem neuen Roman von Iris Wolff, aus dem die 1977 in Hermannstadt geborene Autorin an diesem Abend lesen wird. In ihren Romanen geht Iris Wolff Fragen der Verortung nach und sucht Heimat, Exil und die Transformation von Erinnerungsräumen zu definieren. Das anschließende Gespräch mit der Autorin moderierte Christian Lehnert, Schriftsteller und Theologie Leipzig.
Akribie und Leidenschaft. Wilfried Krätzschmar im Porträt
Gespräch mit dem Komponisten Wilfried Krätzschmar und Ekkehard Klemm, der ihm als Schüler und Interpret auf vielerlei Weise verbunden ist, über Antriebe und Einflüsse auf die schöpferische Arbeit, über das, was Spuren in seinem Werk hinterlassen hat und darüber, was Interpreten heute an seinem Werk reizt. Das Gespräch wird moderiert von Prof. Dr. Barbara Wiemann, Abteilungsleiterin für Musik an der SLUB.
Traum(a). Kunst. Demokratie. Wie kann unsere Gesellschaft zusammengehalten werden?
Meinungsvielfalt, Meinungsstreit oder gespaltene Gesellschaft? Was muss eine Demokratie aushalten, was kann sie leisten? Und worin besteht die Rolle der Kunst gegenüber der Gesellschaft? Darüber diskutierten Thomas de Maizière, Bundesminister und Staatsminister a.D., Dresden, Roland Löffler, Direktor Landeszentrale für politische Bildung Sachsen, Dresden, Erle Sørheim, norwegische Kulturjournalistin und der Künstler Till Ansgar Baumhauer anlässlich der Ausstellung »Utøya« des norwegisch-deutschen Fotografen Werner Zellien, die durch den Kunstverein Dresden am Neustädter Markt 8 initiiert wurde.
Führungen durch das Archiv
Am Tag der Archive präsentierten sich bundesweit Archive in Deutschland der Öffentlichkeit. Das noch nicht öffentlich zugängliche Archiv der Sächsischen Akademie der Künste öffnete aus diesem Anlass seine Türen und zeigte verschiedene Archivalien aus seinen Beständen.
Erhard Frommhold und die Fundus-Bücher
Gespräch mit der Publizistin Hildtrud Ebert und dem Kunsthistoriker Matthias Flügge über das Wirken des leidenschaftlichen Büchermachers und Lektors im Verlag der Kunst Dresden Erhard Frommhold.
Neue Lyrik mit Volker Sielaff und Laura Friedrich
Volker Sielaff und Laura Friedrich stellen ihre Neuerscheinungen in der Reihe Neue Lyrik, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen mit der Schriftstellerin Jayne-Ann Igel und dem Schriftsteller Jan Kuhlbrodt seit 2011 im Leipziger Verlag poetenladen herausgegeben wird, an diesem Abend vor. Volker Sielaff greift in seinem Band die klassische Form des Epigramms auf. Laura Friedrichs Gedichte kreisen um einen Verlust und weiten sich zu einem poetischen Requiem. Es moderiert Michael Hametner.
Chamisso-Poetikdozentur mit Iris Wolff: Einladung ins Ungewisse – 2. Die Lichtung
In ihrer zweiten Vorlesung geht Iris Wolff, Preisträgerin des Chamisso-Preises 2023, dem Schreiben als Erkenntnisvorgang nach, "bei dem man Überraschendes findet, Lichtungen im Dunkel der Zeit." "Man darf sich nicht aufmachen, sie zu suchen, und auch nicht, in ihnen etwas zu suchen. Nichts Bestimmtes, Vorgeformtes, Bekanntes", schrieb die Philosophin María Zambrano über Waldlichtungen. Welche Rolle spielen Erinnerung und Zeit in der Literatur? Wie wird scheinbar Gegensätzliches, Licht und Dunkel, Zeigen und Verbergen, Herkunft und Ankunft vereint?
Chamisso-Poetikdozentur mit Iris Wolff: Einladung ins Ungewisse – 1. Das Streichholz
Die Schriftstellerin Iris Wolff ist Preisträgerin des Chamisso-Preis Dresden 2023. Verbunden mit dem Preis sind zwei Poetikvorlesungen. In ihrer ersten Vorlesung erkundet sie, wie Literatur uns an andere Orte führen kann: »Dichter betrachten das, was ist, im Licht eines Streichholzes«, schrieb der Lyriker Adam Zagajewski. Poesie erhellt einen dunklen Raum. Die Literatur führt uns an Orte des Traumbewusstseins, der Stille und Offenheit, Fragen und Verluste, Möglichkeiten und Deutungen, der Torheit, Hoffnungen und Verwandlungen. Wie erkunden wir schreibend oder lesend solche Orte? Welche Fähigkeiten sind für dieses Wagnis verlangt? Und wie finden wir wieder hinaus?







