Wolfgang Hänsch
* 1929 in Königsbrück bei Dresden · † 2013 in Dresden · 1946–1948 Maurerlehre mit Berufsschule · 1948–1951 Studium des Hochbaus und der Architektur an der Ingenieurschule für Bauwesen in Dresden · 1951–1973 Architekt im Dresdner Planungsbüro, u.a. befasst mit der Weiterführung des Entwurfs für den Dresdner Kulturpalast von Leopold Weil und Ausführungsplanung als Chefarchitekt (mit Herbert Löschau) · 1974–1985 Chefarchitekt für den Wiederaufbau der Semperoper Dresden · 1986–1991 Chefarchitekt für die Bauplanung von Sachsen · ab 1991 freier Architekt · 1996 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste · lebte in Dresden
Preise und Ehrungen
1979 Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden · 1985 Nationalpreis der DDR II. Klasse (im Kollektiv für den Wiederaufbau der Semperoper) · 2009 Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden · 2018 Bronzerelief hinter der Semperoper
Bauten
1951/52 Belegschaftsgebäude VEB Bramsch Dresden · 1955 Wohnkomplexzentrum in Dresden-Striesen · 1956 Wohnbauten Blochmannstraße Dresden · 1957 Wohn- und Geschäftsbauten Borsbergstraße Dresden · 1960 Altenheim Seevorstadt-Ost Dresden und Einkaufszentrum Webergasse Dresden · 1961 Haus der Presse und Druckereineubau der Sächsischen Zeitung Dresden · 1964 Kinderkaufhaus Dresden · 1969 Kulturpalast Dresden · 1985 Wiederaufbau der Semperoper · 1993 Umbau und Rekonstruktion des Rathauses Pirna · 1995 Schauspielhaus Dresden (Rekonstruktion und Umbau des Zuschauerraumes und der Foyers) · 2007 Besucherzentrum Frauenkirche im Kulturpalast Dresden
Publikationen
Eigene Schriften
Gottfried Semper und die dritte Semperoper. Berlin 1978 · Die Semperoper. Geschichte und Wiederaufbau der Dresdner Staatsoper. Berlin 1986/Stuttgart 1986 · Dresden, Semperoper. Leipzig 1991 · Das Schauspielhaus in Dresden. Die Gestaltung des Zuschauerraumes. Dresden 1995
Andere Autoren
Kil, Wolfgang (Hg.): Wolfgang Hänsch ‒ Architekt der Dresdner Moderne. Berlin 2009 · Wolfgang Hänsch 1929‒2013 in Memoriam. (Hg. Stiftung Sächsischer Architekten) Dresden 2016

