Elke Erb
* 1938 in Scherbach/Eifel · † 2024 in Berlin · 1957 Abitur · 1957/58 Studium der Germanistik, Slawistik, Geschichte und Pädagogik an der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg · 1958/59 Landarbeit in der Wische/Altmark · 1959–1963 Pädagogikstudium Deutsch und Russisch an der MLU Halle-Wittenberg · 1963–1966 Volontärin und Lektorin im Mitteldeutschen Verlag Halle/S. · seit 1966 freie Schriftstellerin in Berlin, 1972 auch in Wuischke bei Bautzen · 2000 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste · 2012 Mitglied der Akademie der Künste Berlin · 2016 Kieler Liliencron-Dozentur für Lyrik · lebte in Berlin
Preise (Auswahl)
1988 Peter-Huchel-Preis · 1990 Heinrich-Mann-Preis (mit Adolf Endler) · 1993 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung · 1994 Rahel-Varnhagen-v. Ense-Medaille · 1995 Ehrengast der Villa Massimo in Rom · 1995 Erich-Fried-Preis · 1995 Ida-Dehmel-Preis · 1998 Norbert-C.-Kaser-Preis · 1999 F. C.-Weiskopf-Preis · 2007 Hans-Erich-Nossack-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI · 2011 Preis der Literaturhäuser und Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung · 2012 Georg-Trakl-Preis für Lyrik · 2013 Ernst-Jandl-Preis · Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung · 2018 Mörike-Preis der Stadt Fellbach · 2019 Bundesverdienstkreuz · 2020 Georg-Büchner-Preis
Publikationen
Eigene Schriften (Auswahl)
Gutachten. Poesie und Prosa. Berlin und Weimar 1975 · Einer schreit: Nicht! Geschichten und Gedichte. Berlin 1976 · Der Faden der Geduld. Berlin und Weimar 1978 · Trost. Gedichte und Prosa. Ausgewählt von Sarah Kirsch. Stuttgart 1982 · Vexierbild. Berlin und Weimar 1983 · Kastanienallee. Texte und Kommentare. Berlin und Weimar 1987 · Winkelzüge oder nicht vermutete, aufschlußreiche Verhältnisse. Berlin 1991 · Nachts, halb zwei, zu Hause. Texte aus drei Jahrzehnten. Ausgewählt von Brigitte Struzyk. Leipzig 1991 · Poet’s corner 3. Gedichte. Berlin 1991 · Unschuld. du Licht meiner Augen. Gedichte. Göttingen 1994 · Der wilde, Forst, der tiefe Wald. Auskünfte in Prosa. Göttingen 1995 · Mensch sein, nicht. Gedichte und andere Tagebuchnotizen. Basel und Weil a. R. 1998 · Leibhaftig lesen. Gedichte. Warmbronn 1999 · Sachverstand. Werkbuch. Gedichte. Basel und Weil a. R. 2000 · die crux. Basel und Weil a. R. 2003 · Gänsesommer. Gedichte. Basel und Weil a. R. 2005 · Freunde hin, Freunde her. Gedichte. 2005 · Sonanz. Gedichte. Basel und Weil a. R. 2008 · Meins. Gedichte. Wuischke, Berlin und Holderbank 2010 · Poesiealbum 301. Wilhelmshorst 2012 · Das Hündle kam weiter auf drein. Gedichte. Berlin, Wuischke und Solothurn 2013 · Sonnenklar. Gedichte. Berlin, Wuischke und Solothurn 2015 · Gedichte und Kommentare. Neue Reihe Lyrik. Bd. 10. Leipzig 2016 · Gedichtverdacht. Gedichte. Berlin, Wuischke und Schupfart 2019 · Das ist hier der Fall. Gedichte. Berlin 2020 · Was für Sätze. Zu Ilse Aichinger. (Mit Uljana Wolf, Monika Rinck, Ruth Klüger, Marlene Streeruwitz u.a., hrsg. von Theresia Prammer) Wien 2021
Herausgaben
Hovhannes Tumanyan. Das Taubenkloster. Berlin 1972 · Annette von Droste-Hülshoff. Poesiealbum 73. Berlin 1973 · Sarah Kirsch. Musik auf dem Wasser. Gedichte. Leipzig 1977 · Peter Altenberg. Die Lebensmaschinerie. Feuilletons. Leipzig 1980 · Berührung ist nur eine Randerscheinung. Neue Literatur aus der DDR. (Mit Sascha Anderson) Köln 1985 · Jahrbuch für Lyrik 1986. (Mit Christoph Buchwald) Darmstadt und Neuwied 1986 · Mit den Schlitten zu den schwarzen Raben. Gedichte aus dem alten Rußland. Berlin 1987 · Marina Zwetajewa: Das Haus am Alten Pimen. Leipzig 1989 · Wis und Ramin. Roman einer verbotenen Liebe im alten Persien. Leipzig 1991 · Friederike Mayröcker: Veritas. Lyrik und Prosa 1950–1992. Leipzig 1993
Übersetzungen
Anna Achmatowa, Sergej Jessenin, Oleg Jurjew, Olga Martynowa, Boris Pasternak, Alexander Puschkin, Ales Rasanau, Jewgeni Samjatin, Marina Zwetajewa u.a.
Andere Autoren
Popp, Steffen: Elke Erb. edition Text + kritik. Heft 213. München 2017

