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Programm

Chamissopoetikdozentur 2020, Foto: Steffen Füssel

Die Freiheit des Wortes – wie weit darf sie gehen? Wie können wir sie verteidigen?

| ausgebucht
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Öffentliches Podiumsgespräch am 14. Januar 2026 mit Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, Friedrich Dieckmann, PEN-Gruppe Leipzig und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Moderation: Karin Großmann, Autorin Sächsische Zeitung. Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland

In Zeiten, in denen Debatten zunehmend emotional und plakativ geführt werden, gerät das freie Wort unter Druck. Viele Menschen verzichten bereits darauf, ihre Meinung frei zu äußern.

Sowohl der Internationale PEN und alle seine nationalen Zentren wie auch die Sächsische Akademie der Künste bekennen sich zur Freiheit des Wortes. Sie ist die Keimzelle der Demokratie und ermöglicht den Austausch von Ideen sowie literarisches, publizistisches und künstlerisches Schaffen. Sie gewährleistet grenzüberschreitend Widerspruch und Auseinandersetzung, Erkenntnis und Verständnis, Innovation und Unterhaltung.

Wie steht es um diese Freiheit? Wo bleibt das freie Wort, wenn die Grundlagen dafür weggespart werden und Orte der Literatur und Kunst sowie des Dialogs schwinden, wenn das freie Wort zu beleidigenden, ausgrenzenden oder künstlich geprägten Worthülsen und Nebelworten verkommt?

Das und mehr war Gegenstand einer Diskussion, die Antworten auf Fragen der Gegenwart und Zukunft sucht.

Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland

Pressemitteilung des PEN Deutschland, 9. Januar 2026

In Lesung und Gespräch war Matthias Politycki bereits am 13. Januar 2026 im Erich Kästner Haus für Literatur zu erleben:
13. Januar 2026, 19 Uhr, Erich Kästner Haus für Literatur
Matthias Politycki "Meisenfrei"
Moderation: Michael G. Fritz. 
https://www.kaestnerhaus-literatur.de/matthias-politycki-meisenfrei