Programm
Stadtentwicklung unter Kriegsbedingungen: Erfahrungen aus Lwiw
Lwiw ist zugleich Ziel russischer Angriffe, Zufluchtsort für Binnenflüchtlinge und wichtiges Bindeglied zwischen der Ukraine und der Europäischen Union. Welche Herausforderungen dies für die Stadtplanung bedeutet, stellt Anton Kolomieitsev, Chefarchitekt der Stadt Lwiw und korrespondierendes Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, an diesem Abend im Neuen Rathaus in Leipzig vor.
Anton Kolomieitsev beleuchtet, wie Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Architekturschaffende, internationale Partner, Unternehmen und Bewohner unter Kriegsbedingungen zusammenarbeiten und Entscheidungen über Wohnraum, öffentliche Räume, Erinnerungskultur und die zukünftige Stadtentwicklung treffen. Welche Impulse ergeben sich daraus für den Wiederaufbau anderer ukrainischer Städte?
Vortrag in deutscher Sprache mit Simultan-Übersetzung in die ukrainische Sprache
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis 16. September 2026, 12 Uhr,
per E-Mail an: anja.hoefer@leibniz-gwzo.de
Veranstalter
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Verbundprojekt Stadt. Kultur. Bauen. (GWZO,
RWTH Aachen, KIT Karlsruhe), gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
mit
Stadt Leipzig, Dezernat Stadtentwicklung und Bau,
Referat Internationale Zusammenarbeit
Sächsische Staatskanzlei
Nationale Polytechnische Universität Lwiw
Sächsische Akademie der Künste
Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit«
Böckler-Mare-Balticum-Stiftung
Weitere Informationen: Flyer PDF
