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Letzte Veranstaltungen

»Music is a frame« Dokumentarfilm über den Komponisten Manos Tsangaris

| Film und Gespräch
Zentralwerk, Riesaer Str. 32, 01127 Dresden, Henny-Brenner-Saal

Ein Film über die Kunst des Zuhörens und über einen Komponisten, der die Bühne des Musiktheaters radikal neu denkt. In »Music is a Frame« begleitet Barbara Lubich den Trommler, Komponisten und Dichter, führt Interviews über seine Arbeit, sieht, was ihn bewegt und zeigt immer wieder aufs Neue: Die Rahmung darf bewusst gemacht werden. Entstanden ist ein sensibles Porträt über Klang, Wahrnehmung und die kleinen Momente der Verwandlung. Preview des Dokumentarfilms von Barbara Lubich (72 min), im Anschluss Gespräch mit Manos Tsangaris und Barbara Lubich, Filmemacherin, Soziologin und Historikerin. Ab 21 Uhr Leseperformance mit Manos Tsangaris. Moderation: Michaela Fridrich, Musikjournalistin, Bayerischer Rundfunk

Porträt Hans Nadler

Denkmalpflege im gesellschaftlichen Wandel - Das Vermächtnis des Sächsischen Landeskonservators Hans Nadler (1910‒2005)

| Diskussion
Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßpl. 1, 01067 Dresden

Wegbegleiter, Historiker und Kulturwissenschaftler erinnerten an den Denkmalpfleger Hans Nadler, der als sächsischer Landeskonservator die Denkmallandschaft Sachsens prägte. Mit Diplomatie und Pragmatismus gelang es dem Chefkonservator der Dresdner Arbeitsstelle des Instituts für Denkmalpflege, die kulturellen Schätze des Landes zu bewahren. Von welchen Lehren Hans Nadlers ließe sich angesichts der neuen Aufgaben in der Stadtplanung und in den sächsischen Kommunen heute stärker profitieren?

Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste

bis | Tagung

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste fand vom 26. bis 28. September 2025 in Halle statt. Die Vorstellung, Begegnungen und Gespräche mit den im Jahr 2024 neu zugewählten Mitgliedern waren ein wichtiger Teil des Treffens, ebenso die öffentliche Veranstaltung im Kunstmuseum Moritzburg. Die Frage nach der Autonomie der Kunst diskutierten am Freitagabend, den 26. September 2025 der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich und der Schriftsteller Durs Grünbein im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).

Innenhof des Kunstmuseums Moritzburg Halle, Ausstellungsdetail Planetarische Bauten, Foto: AK/SAK

Kann Kunst heute noch autonom sein? Wolfgang Ullrich und Durs Grünbein im Gespräch

| Vortrag und Diskussion
Kunstmuseum Moritzburg Halle, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale)

Im Zentrum des öffentlichen Vortrags und der Diskussion aus Anlass der Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste in Halle steht die von Wolfgang Ullrich vertretene These, das seit der Romantik gepflegte Ideal der autonomen Kunst sei am Ende. Der überstrapazierte und entleerte Kunstbegriff, die Globalisierung der Kunst-Institutionen, aber auch der zwanghafte Sog der Sozialen Medien gelten ihm als wesentliche Ursachen der Schwächung der Idee einer autonomen Kunst und eines definitiven Kunstbegriffs. Stimmt diese Krisenbeschreibung?

SINN UND FORM Juli/August 2025 / 4/2025, u.a. mit Julien Gracq, Rainer Maria Rilke, Natascha Wodin, Dana Ranga, Michael Krüger, Elisabeth Plessen, Laetitia Lenel, Leander Steinkopf, Volker Braun, Sabrina Habel und Ludwig Fels.

Sinn und Form - Eine Zeitschrift im Wandel der Zeiten

| Gespräch
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Sebastian Kleinschmidt, langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Sinn und Form, sprach mit den Schriftstellern Friedrich Dieckmann und Uwe Kolbe über die Zeitschrift, die bis heute "das geistige Interesse aufrechterhält, das das Wesen von Literatur ist." Literaturredakteur Tomas Gärtner hat die Diskussion mitverfolgt (Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.09.2025).

Jugendsinfonieorchester der Ukraine

Mit Kraft und Mut

| Pressegespräch und Probe
Hochschule für Musik Dresden, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden, Kleiner Saal

Das ukrainische Jugendsinfonieorchester war nach Dresden gekommen, um in Meisterklassen und Proben an der Hochschule für Musik Dresden für seine nächsten Konzerte zu arbeiten. Im Gespräch mit der Dirigentin Oksana Lyniv am Rande der Proben wurde deutlich, was für eine große Bedeutung dieses Orchester für die jungen Musiker hat. Der MDR Sachsenspiegel hat das Orchester in Dresden begleitet.

Aus dem Film "Die Sonne die uns täuscht" (RU 1994)

Kino kontrovers 2: »Die Sonne, die uns täuscht«

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

»Die Sonne die uns täuscht« von Nikita Michalkow ist der zweite Film der Reihe Kino kontrovers. Er wirkt auf den ersten Blick gar nicht provokant und doch ist er es gerade heute. Nicht der Film selbst, sondern die aktuellen politischen Umstände, insbesondere der russische Angriffskrieg und die völkerrechtswidrige Landnahme in der Ukraine machen ihn zu einem hochaktuellen Diskussionsstoff. Filmpräsentation (152 Min), im Anschluss Gespräch mit dem Osteuropahistoriker Jörg Baberowski über das komplizierte Verhältnis zu Russland in Moderation von Tobias Hülswitt.

Kino kontrovers 1: Ist das rassistisch?

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

Zum Auftakt der vierteiligen Filmreihe wurde der Film »Play - nur ein Spiel« (2011) von Ruben Östlund gezeigt. Im Anschluss sprach der Leipziger Wissenschaftsmoderator Tobias Hülswitt mit dem Extremismusforscher und Islamismus-Experten Ahmad Mansour über den Film, über Rassismus und über die Fragen nach einer gelingenden Integration, die aus Sicht von Ahmad Mansour kein Automatismus ist: »Viele Geflüchtete stammen aus autoritären, patriachalisch geprägten Gesellschaften, in denen Antisemitismus, Homophobie und Frauenverachtung tief verankert sind. Integration setzt ein inneres Bekenntnis zu Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, sexueller Selbstbestimmung, historischer Verantwortung und demokratischer Rechtsordnung voraus.«

Verleihung des Chamisso-Preises an Dana von Suffrin

| Preisverleihung
St. Benno-Gymnasium, Pillnitzer Str. 39, 01069 Dresden

Mit dem Chamisso-Preis, der vom Verein Bildung und Gesellschaft e.V. und der Sächsischen Akademie der Künste gemeinsam verliehen wird, werden Autorinnen und Autoren gewürdigt, die mit ihren von migrantischer Erfahrung geprägten Werken neue Geschichts- und Erfahrungsräume für die deutschsprachige Literatur öffnen.

Schauspielhaus Chemnitz, Außenansicht, Foto: Louis Volkmann

Schauspielhaus Chemnitz - Zwischen Zeiten und Räumen

| Buchvorstellung und Gespräch
Große Bühne, Schauspiel im Spinnbau, Altchemnitzer Straße 27, 09120 Chemnitz

Das Chemnitzer Schauspiel und Figurentheater spielen seit 2022 in einer Interimsspielstätte im »Spinnbau«. Doch gerade im Kulturhauptstadtjahr kreisen die Gedanken der Chemnitzer immer wieder um das Schauspielhaus, seine Vergangenheit und seine mögliche Zukunft. Annette Menting, Professorin für Architekturgeschichte und Baukultur in Leipzig, hat einen architektonischen und einen theaterpraktischen Blick auf das Schauspielhaus geworfen und dazu eine neue Publikation verfasst.