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Letzte Veranstaltungen

Plakat Interhoch 3 Festival

Inter Hoch 3. Intermedia x International x Intergenerational

bis | Festival
Zentralwerk, Riesaer Str. 32, 01127 Dresden, Henny-Brenner-Saal

»Inter Hoch 3« ist ein interdisziplinäres Festival, das an das legendäre Festival »Intermedia I« vor 40 Jahren (1985, Coswig) erinnert – einen Moment künstlerischer Selbstermächtigung in der DDR. »Inter Hoch 3« lädt ein, Brüche, Übergänge und Resonanzen zwischen Generationen, Szenen und Ländern sichtbar zu machen – als kollektive Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit der historischen Intermedia begleiten Ausstellungen und Projekte in Zusammenarbeit mit Zonic (Leipzig), Studio Bubec (Prag) und Studierenden der HfBK Dresden während des Festivals im Zentralwerk in Dresden-Pieschen.

Pinselzeichnung von Petra Kasten, 2025

Raster und Subjekt. Werke von Petra Kasten und Andreas Rost

bis | Ausstellung
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Die Ausstellung wurde am 12. November 2025 in der Sächsischen Akademie der Künste eröffnet und wurde bis 7. März 2026 verlängert. Gezeigt wurden einprägsame Gemälde und Pinselzeichnungen der Dresdner Künstlerin Petra Kasten aus den letzten Jahren. Die gestalterische Spannweite reicht von reduziert gesetzten, breiten Strichen auf grauem Karton bis hin zu komplexen, übereinander gelegten Bildrastern, die eine auffallende Tiefenwirkung entwickeln. Diese Werke treten in den Dialog mit Architekturfotografie und Porträts aus der Serie »Bürgerliche Dämmerung« des Fotografen Andreas Rost.

Gret Palucca, ca. 1926, Foto: Hugo Erfurth

»Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen!« (Gret Palucca)

| Symposium
Villa Wigman, Bautzner Str. 107, 01099 Dresden

Ein Tag für den Tanz anlässlich des 100. Geburtstages der Palucca Hochschule für Tanz Dresden mit Podien, Gesprächen und Einblicken in die Tanzpraxis.

»Music is a frame« Dokumentarfilm über den Komponisten Manos Tsangaris

| Film und Gespräch
Zentralwerk, Riesaer Str. 32, 01127 Dresden, Henny-Brenner-Saal

Ein Film über die Kunst des Zuhörens und über einen Komponisten, der die Bühne des Musiktheaters radikal neu denkt. In »Music is a Frame« begleitet Barbara Lubich den Trommler, Komponisten und Dichter, führt Interviews über seine Arbeit, sieht, was ihn bewegt und zeigt immer wieder aufs Neue: Die Rahmung darf bewusst gemacht werden. Entstanden ist ein sensibles Porträt über Klang, Wahrnehmung und die kleinen Momente der Verwandlung. Preview des Dokumentarfilms von Barbara Lubich (72 min), im Anschluss Gespräch mit Manos Tsangaris und Barbara Lubich, Filmemacherin, Soziologin und Historikerin. Ab 21 Uhr Leseperformance mit Manos Tsangaris. Moderation: Michaela Fridrich, Musikjournalistin, Bayerischer Rundfunk

Porträt Hans Nadler

Denkmalpflege im gesellschaftlichen Wandel - Das Vermächtnis des Sächsischen Landeskonservators Hans Nadler (1910‒2005)

| Diskussion
Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßpl. 1, 01067 Dresden

Wegbegleiter, Historiker und Kulturwissenschaftler erinnerten an den Denkmalpfleger Hans Nadler, der als sächsischer Landeskonservator die Denkmallandschaft Sachsens prägte. Mit Diplomatie und Pragmatismus gelang es dem Chefkonservator der Dresdner Arbeitsstelle des Instituts für Denkmalpflege, die kulturellen Schätze des Landes zu bewahren. Von welchen Lehren Hans Nadlers ließe sich angesichts der neuen Aufgaben in der Stadtplanung und in den sächsischen Kommunen heute stärker profitieren?

Innenhof des Kunstmuseums Moritzburg Halle, Ausstellungsdetail Planetarische Bauten, Foto: AK/SAK

Kann Kunst heute noch autonom sein? Wolfgang Ullrich und Durs Grünbein im Gespräch

| Vortrag und Diskussion
Kunstmuseum Moritzburg Halle, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale)

Im Zentrum des öffentlichen Vortrags und der Diskussion aus Anlass der Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste in Halle stand die von Wolfgang Ullrich vertretene These, das seit der Romantik gepflegte Ideal der autonomen Kunst sei am Ende. Der überstrapazierte und entleerte Kunstbegriff, die Globalisierung der Kunst-Institutionen, aber auch der zwanghafte Sog der Sozialen Medien gelten ihm als wesentliche Ursachen der Schwächung der Idee einer autonomen Kunst und eines definitiven Kunstbegriffs. Stimmt diese Krisenbeschreibung?

Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste

bis | Tagung

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste fand vom 26. bis 28. September 2025 in Halle statt. Die Vorstellung, Begegnungen und Gespräche mit den im Jahr 2024 neu zugewählten Mitgliedern waren ein wichtiger Teil des Treffens, ebenso die öffentliche Veranstaltung im Kunstmuseum Moritzburg. Die Frage nach der Autonomie der Kunst diskutierten am Freitagabend, den 26. September 2025 der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich und der Schriftsteller Durs Grünbein im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).

SINN UND FORM Juli/August 2025 / 4/2025, u.a. mit Julien Gracq, Rainer Maria Rilke, Natascha Wodin, Dana Ranga, Michael Krüger, Elisabeth Plessen, Laetitia Lenel, Leander Steinkopf, Volker Braun, Sabrina Habel und Ludwig Fels.

Sinn und Form - Eine Zeitschrift im Wandel der Zeiten

| Gespräch
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Sebastian Kleinschmidt, langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Sinn und Form, sprach mit den Schriftstellern Friedrich Dieckmann und Uwe Kolbe über die Zeitschrift, die bis heute "das geistige Interesse aufrechterhält, das das Wesen von Literatur ist." Literaturredakteur Tomas Gärtner hat die Diskussion mitverfolgt (Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.09.2025).

Jugendsinfonieorchester der Ukraine

Mit Kraft und Mut

| Pressegespräch und Probe
Hochschule für Musik Dresden, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden, Kleiner Saal

Das ukrainische Jugendsinfonieorchester war nach Dresden gekommen, um in Meisterklassen und Proben an der Hochschule für Musik Dresden für seine nächsten Konzerte zu arbeiten. Im Gespräch mit der Dirigentin Oksana Lyniv am Rande der Proben wurde deutlich, was für eine große Bedeutung dieses Orchester für die jungen Musiker hat. Der MDR Sachsenspiegel hat das Orchester in Dresden begleitet.

Aus dem Film "Die Sonne die uns täuscht" (RU 1994)

Kino kontrovers 2: »Die Sonne, die uns täuscht«

| Film und Gespräch
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

»Die Sonne die uns täuscht« von Nikita Michalkow ist der zweite Film der Reihe Kino kontrovers. Er wirkt auf den ersten Blick gar nicht provokant und doch ist er es gerade heute. Nicht der Film selbst, sondern die aktuellen politischen Umstände, insbesondere der russische Angriffskrieg und die völkerrechtswidrige Landnahme in der Ukraine machen ihn zu einem hochaktuellen Diskussionsstoff. Filmpräsentation (152 Min), im Anschluss Gespräch mit dem Osteuropahistoriker Jörg Baberowski über das komplizierte Verhältnis zu Russland in Moderation von Tobias Hülswitt.