Zum Hauptinhalt springen

Letzte Veranstaltungen

Chamissopoetikdozentur 2020, Foto: Steffen Füssel

Die Freiheit des Wortes – wie weit darf sie gehen? Wie können wir sie verteidigen?

| ausgebucht
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Öffentliches Podiumsgespräch am 14. Januar 2026 mit Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, Friedrich Dieckmann, PEN-Gruppe Leipzig und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Moderation: Karin Großmann, Autorin Sächsische Zeitung. Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland

Hearing zur Entwicklung der Literaturlandschaft in Sachsen

| geschlossene Veranstaltung

In der Sächsischen Akademie der Künste versammelten sich Vertreter kultureller Institutionen, des Literaturbetriebs und der Politik, um sich mit der prekären Situation vieler, insbesondere der Literatur gewidmeter Orte auseinanderzusetzen. In den Beiträgen wird eindringlich auf die zentrale Bedeutung von Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Zukunftsfähigkeit Sachsens hingewiesen. Es moderierte Benedikt Dyrlich, 1. Sprecher der Gruppe Leipzig und Präsidiumsmitglied im PEN Deutschland.

Porträts Anna Zepnick und Marit Heuß

Neue Lyrik mit Anna Zepnick und Marit Heuß

| Lesung und Gespräch
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Marit Heuß und Anna Zepnick haben ihr Debüt in der Reihe Neue Lyrik veröffentlicht, herausgegeben von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Im Gespräch mit Marcel Beyer stellen sie eine Auswahl von Gedichten aus den neuen Bänden vor und sprechen über Beweggründe, Formen und Motive ihrer literarischen Arbeit.

Porträt Dana von Suffrin, Foto Klaus Michael

Chamisso-Poetikdozentur II mit Dana von Suffrin: Entschuldigung, dass ich Sie zum Lachen gebracht habe

| Vortrag und Diskussion
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

"Gibt es einen jüdischen Blick auf die Welt, gibt es jüdische Autoren, die unjüdische Literatur schreiben und nichtjüdische Autoren, die jüdische Literatur schreiben? Was will das Publikum eigentlich von uns? In der zweiten Poetikvorlesung betrachten wir vor allem Klischees und Erwartungen, die in der Rezeption jüdischer Literatur an uns getragen werden, etwa Humor, Sex, Antisemitismus, Holocaust, Traumata." (Dana von Suffrin)

Porträt Dana von Suffrin, Preisverleihung Chamisso-Preis 2025, Foto: Klaus Michael

Chamisso-Poetikdozentur I mit Dana von Suffrin: Streiten, bis das Essen kommt - Die Erfindung der Familie

| Vortrag und Diskussion
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Dana von Suffrin wurde 1985 in München in einer jüdisch-deutschen Familie geboren und lebt heute als freie Autorin in München. Ihre Texte stehen mit ihrem Humor in der Tradition eines internationalen jüdischen Erzählens, das die Schrecken der Geschichte niemals vergisst. 2025 erhielt sie den Chamisso-Preis, der vom Verein Bildung und Gesellschaft e.V. und der Sächsischen Akademie der Künste gemeinsam verliehen wird. Mit dem Preis verbunden sind zwei Poetikvorlesungen, die die Schriftstellerin in der Sächsischen Akademie der Künste halten wird.

Ausschnitt Buchcover Józef Tischner, Ethik der Solidarität (1982)

Ethik der Solidarität. Ein Impuls für Konfliktlösungen in Europa

bis | Workshop
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Ein Werkstatttag

Der polnische Priester und Philosoph Józef Tischner veröffentlichte 1982 sein wirkmächtiges Buch »Ethik der Solidarität«. Tischner entwickelte darin das dialogische Prinzip solidarischen Handelns. Tischners Ethik, ein epochales Werk, hatte Einfluss auf die Entstehung der Gewerkschaft Solidarność und das neue Europa. In seinem Werk wird die Arbeit des Menschen als grundsätzlich dialogisch beschrieben. Solidarität begründet den Weg zur Freiheit des Menschen.

Plakat Interhoch 3 Festival

Inter Hoch 3. Intermedia x International x Intergenerational

bis | Festival
Zentralwerk, Riesaer Str. 32, 01127 Dresden, Henny-Brenner-Saal

»Inter Hoch 3« ist ein interdisziplinäres Festival, das an das legendäre Festival »Intermedia I« vor 40 Jahren (1985, Coswig) erinnert – einen Moment künstlerischer Selbstermächtigung in der DDR. »Inter Hoch 3« lädt ein, Brüche, Übergänge und Resonanzen zwischen Generationen, Szenen und Ländern sichtbar zu machen – als kollektive Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit der historischen Intermedia begleiten Ausstellungen und Projekte in Zusammenarbeit mit Zonic (Leipzig), Studio Bubec (Prag) und Studierenden der HfBK Dresden während des Festivals im Zentralwerk in Dresden-Pieschen.

Gret Palucca, ca. 1926, Foto: Hugo Erfurth

»Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen!« (Gret Palucca)

| Symposium
Villa Wigman, Bautzner Str. 107, 01099 Dresden

Ein Tag für den Tanz anlässlich des 100. Geburtstages der Palucca Hochschule für Tanz Dresden mit Podien, Gesprächen und Einblicken in die Tanzpraxis.

»Music is a frame« Dokumentarfilm über den Komponisten Manos Tsangaris

| Film und Gespräch
Zentralwerk, Riesaer Str. 32, 01127 Dresden, Henny-Brenner-Saal

Ein Film über die Kunst des Zuhörens und über einen Komponisten, der die Bühne des Musiktheaters radikal neu denkt. In »Music is a Frame« begleitet Barbara Lubich den Trommler, Komponisten und Dichter, führt Interviews über seine Arbeit, sieht, was ihn bewegt und zeigt immer wieder aufs Neue: Die Rahmung darf bewusst gemacht werden. Entstanden ist ein sensibles Porträt über Klang, Wahrnehmung und die kleinen Momente der Verwandlung. Preview des Dokumentarfilms von Barbara Lubich (72 min), im Anschluss Gespräch mit Manos Tsangaris und Barbara Lubich, Filmemacherin, Soziologin und Historikerin. Ab 21 Uhr Leseperformance mit Manos Tsangaris. Moderation: Michaela Fridrich, Musikjournalistin, Bayerischer Rundfunk

Porträt Hans Nadler

Denkmalpflege im gesellschaftlichen Wandel - Das Vermächtnis des Sächsischen Landeskonservators Hans Nadler (1910‒2005)

| Diskussion
Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßpl. 1, 01067 Dresden

Wegbegleiter, Historiker und Kulturwissenschaftler erinnerten an den Denkmalpfleger Hans Nadler, der als sächsischer Landeskonservator die Denkmallandschaft Sachsens prägte. Mit Diplomatie und Pragmatismus gelang es dem Chefkonservator der Dresdner Arbeitsstelle des Instituts für Denkmalpflege, die kulturellen Schätze des Landes zu bewahren. Von welchen Lehren Hans Nadlers ließe sich angesichts der neuen Aufgaben in der Stadtplanung und in den sächsischen Kommunen heute stärker profitieren?

Drucken (PDF)